Ran Gvili wurde zu Grabe getragen, aber nicht der israelische Geist
.jpg)
Mit der Rückkehr Ran Gvilis nach Israel begann für die Nation symbolisch der 8. Oktober.© CHAIM GOLDBERG / POOL / AFP
Die sterblichen Überreste der letzten israelischen Geisel Ran Gvili wurden nach unerträglich langen 843 Tagen von den mörderischen Gazanern nur auf Druck der USA freigegeben. Während die Terror-Bande Hamas tote Juden als Verhandlungsmasse missbraucht, hält Israel unbeirrt an einem Grundsatz fest, der älter ist als jeder moderne Konflikt: Die Würde des Menschen endet nicht mit dem Tod. Im Judentum stellt die Bestattung keine bloße Symbolik dar, sondern eine bindende Pflicht – den Ausdruck einer universal verpflichteten ethischen Zivilisation, die ihre Gefallenen niemals aufgibt. (JR)
„Ran, dank dir wurde ganz Israel daran erinnert, dass wir eine große und starke Nation sind“, sagte Talik Gvili in ihrer Trauerrede bei der Beerdigung ihres Sohnes. „Pass dort oben gut auf alle auf und vereine sie.“
Sie sprach diese Worte am 28. Januar, zwei Tage nachdem Ran Gvilis Leiche in Gaza gefunden und geborgen worden war – zwei Jahre und fast vier Monate nach seiner Ermordung und Entführung durch die Hamas. Der 24-jährige Master Sergeant der Eliteeinheit Yasam der israelischen Polizei war nicht im Dienst, als Tausende von Terroristen in den Süden Israels einfielen; er war zu Hause und wartete auf eine Operation wegen einer gebrochenen Schulter.
Dennoch zog er seine Uniform an, griff zu seiner Waffe und eilte los, um gegen die flüchtigen Mörder zu kämpfen. Trotz seiner Verletzung kämpfte er tapfer und schaltete mehr als ein Dutzend Terroristen im Alleingang aus. Erst als ihm die Munition ausging, wurde er erschossen und in den Gazastreifen verschleppt, wo er die nächsten 843 Tage festgehalten wurde.
Er wird heute als der „Erste, der hineinging, und der Letzte, der herauskam“ bezeichnet. Tatsächlich gibt es in Gaza entgegen aller Widrigkeiten und weit verbreiteter Skepsis keine Gefangenen mehr.
Sie können diesen Artikel vollständig in der gedruckten oder elektronischen Ausgabe der Zeitung «Jüdische Rundschau» lesen.
Vollversion des Artikels
Sehr geehrte Leserinnen und Leser!
Hier können Sie
die Zeitung abonnieren,
die aktuelle Ausgabe oder frühere Ausgaben kaufen
oder eine Probeausgabe der Zeitung bestellen,

in gedruckter oder elektronischer Form.
Sehr geehrte Leser!
Die alte Website unserer Zeitung mit allen alten Abos finden Sie hier:
alte Website der Zeitung.
Und hier können Sie:
unsere Zeitung abonnieren,
die aktuelle oder alte Ausgaben bestellen
sowie eine Probeausgabe bekommen
in der Druck- oder Onlineform

Werbung













