Der Löwe von Juda erhebt sich - Israel zwischen Hightech-Krieg, neuer Sicherheitsstrategie und antiker Prophezeiung

© KI-Bild
Der Löwe von Juda steht seit biblischen Zeiten für königliche Autorität, Wehrhaftigkeit und die gottgegebene Bestimmung Israels, sich gegen Vernichtung zu behaupten. Bereits im Buch Genesis wird Juda als Löwe beschrieben – nicht als angreifendes Raubtier, sondern als ruhende Macht, die nur dann zuschlägt, wenn ihre Existenz bedroht ist. Genau diese Haltung prägt Israel nach dem 7. Oktober: lange zurückhaltend, nun aber entschlossen, mit unmissverständlicher Stärke zu handeln. Der Löwe von Juda verkörpert damit die Verbindung von historischer Legitimität, moralischer Klarheit und militärischer Entschlossenheit. In ihm verdichtet sich Israels Selbstverständnis als Nation, die nicht aus Aggression handelt, sondern aus dem unumstößlichen Willen zum Überleben. Während die verbrecherischen Gazaner und ihre Unterstützer weiterhin auf Zerstörung setzen, verbindet Israel militärische Stärke, Hightech-Innovation und die Rückbesinnung auf biblische Verheißungen zu einer neuen Sicherheitsdoktrin.
Von Simone Schermann
Seit über zwei Jahren befindet sich Israel im Kriegszustand, viele Männer und Frauen waren seither, mit kurzen Unterbrechungen, im Dauereinsatz. Im Krieg gegen den Terror und das Morden aus Gaza, dem Libanon und dem Iran.
Das kleine Land hat Wunden davongetragen, fast jede Familie wurde angeschlagen, man hat uns ins Herz getroffen. Israelis sind im Gegensatz zu vielen Gazanern keine Killermaschinen, unsere Körper und Seelen sind verwundbar.
Dieser Zustand ist bis in die jüdische Diaspora spürbar, hält seit dem 7. Oktober 2023 an und wurde zu einem nationalen Trauma. Unsere Herzen wurden gebrochen, ein ums andere Mal, mit dem Verlust jeder einzelnen Seele in den folgenden Monaten. Parallel entstanden Gefühle tiefsten Zusammenhalts, als über Nacht die Söhne und Töchter Israels sich für den Reservedienst meldeten. Da wussten wir: Israel stand ein großer Krieg bevor. Vielleicht der Schlimmste und Größte, mit Sicherheit der längste. Israel musste diesen Krieg gewinnen, der nicht nur uns erschüttern würde, sondern den Nahen Osten. Denn der 7. Oktober hatte biblische Ausmaße, die Geschehnisse erinnern an das Szenario in der Bibel, als die Amalekiter in den Negev eingedrungen waren. Hamas war im Süden Israels zu ISIS geworden und Gaza war nicht etwa schockiert, seine Bewohner feierten. Kinder, Frauen und alte Menschen zu entführen, zu missbrauchen und abzuschlachten ist unmenschlich und durch nichts zu rechtfertigen.
„Ihr wolltet die Hölle, dann bekommt ihr die Hölle“ war die Botschaft des drusischen IDF-Generals Ghassan Alian auf arabisch an den Gazastreifen.
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