Esh Kodesh: Vom Warschauer Ghetto bis zum 7. Oktober

Heilung durch Kunst und die Verwandlung des Bösen. Foto: Tomer Peretz

Esh Kodesh – das heilige Feuer – ist die jüdische Antwort auf das radikale Böse. Vom Warschauer Ghetto bis zu den finsteren Terror-Tunneln von Gaza zeigt sich dieselbe Wahrheit: Jüdischer Glaube bedeutet nicht passives Erdulden, sondern schöpferisches Handeln gegen die Entmenschlichung. Während die Verbrecher-Bande Hamas Juden erniedrigen, brechen und auslöschen wollte, entzündeten israelische Geiseln Chanukka-Kerzen im Dunkel und bewahrten ihre Würde. „Heilen durch Handeln“ ist die uralte jüdische Fähigkeit, Leid in Sinn zu verwandeln – und genau darin liegt bis heute die Stärke des jüdischen Volkes. Dieses Prinzip findet sich auch in den Werken des israelischen Künstlers und Kriegsveteranen Tomer Peretz. Nach dem Pogrom der Verbrecher-Bande Hamas am 7. Oktober 2023 ergriff er die Initiative und verwandelte Orte des Mordens, Traumas und der Zerstörung in Räume jüdischer Würde und Heilung. In der jüdischen Tradition, dem Grauen das Gute abzuringen, verhilft er traumatisierten Menschen dazu, ihre Erlebnisse auf eine Leinwand zu bringen. (JR)

Von Simone Schermann

Esh Kodesh - Das heilige Feuer - verbindet die Juden weltweit, über die Jahrhunderte hinweg. Es symbolisiert die jüdische Notwendigkeit und Fähigkeit das Böse in Gutes zu verwandeln und durch diesen kreativen Akt sogar Heilung zu erfahren.

Im August 2024 wurden die sechs Geiseln Hersh Goldberg-Polin, Carmel Gat, Eden Yerushalmi, Almog Sarusi, Ori Danino und Alex Lobanov in einem Tunnel unter Rafah von Hamas-Bestien ermordet, in dem Moment, als die IDF das Gebiet einkesselte. Vergangenen Dezember an Channuka, wurden Videos der „wunderschönen Sechs“, wie Rachel Goldberg-Polin, Hersh`s Mutter, sie bis heute nennt, veröffentlicht, die man in Gaza gefunden hat. Hamas filmte zu Propagandazwecken, man sieht die Gruppe beim Karten spielen, auf dreckigen Matratzen sitzend, unterwegs in den Tunneln und wie sie sich umarmen. Wir sehen die unmenschlichen Bedingungen des unterirdischen KZ-ähnlichen Martyriums, in welchem die Sechs lebten. Die Islamofaschisten filmten die sichtlich Abgemagerten, ihre fahlen, blassen Gesichter; die Traurigkeit in ihren Augen; beim Anzünden der Channuka-Kerzen.

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