Milliarden für die Täter in Gaza, kaum etwas für die Opfer in Israel

Für den Wiederaufbau von 47 Gemeinden in der südlichen Region Israels (Gaza-Umgebung) hat die israelische Regierung die Direktion Tekuma (Wiederbelebung) mit einem anfänglichen Fünfjahresbudget von ca. 5,3 Milliarden Dollar eingerichtet.
© © MOSTAFA ALKHAROUF ANADOLU Anadolu via AFP

Während die internationale Diplomatie Milliarden für Gaza organisiert und damit direkt auch die Verbrecher-Bande Hamas stabilisiert, bleibt das Leid der israelischen Opfer bemerkenswert randständig. Ganze Landstriche im Süden und Norden Israels wurden durch Raketen der Mörder-Hamas und der Hisbollah entvölkert, über 200.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, Existenzen zerbrachen über Nacht. Tausende Familien trauern um Gefallene, 15.000 Soldaten kehrten verwundet zurück, viele von ihnen schwer traumatisiert, und mehr als 50.000 Unternehmen mussten infolge von Mobilmachung und Dauerbeschuss schließen. Städte wie Kiryat Shmona oder die Gemeinden rund um Gaza stehen sinnbildlich für eine Gesellschaft, die unter Dauerfeuer stand – wirtschaftlich, militärisch und seelisch. Doch während für die sogenannten „Palästinenser“ Milliardenbeträge unter dem Schlagwort „humanitäre Würde“ bereitgestellt werden, bleibt das Leid der angegriffenen Israelis politisch wie finanziell weitgehend unbeachtet. Außer den Juden im Ausland räumt niemand dem Wiederaufbau und der Stärkung Israels Priorität ein. (JR)

Von David M. Weinberg/JNS

Die Trump-Regierung und die „internationale Gemeinschaft“ bereiten sich darauf vor, Mittel für den Wiederaufbau des Gazastreifens zu beschaffen, selbst unter der faktischen Herrschaft der Hamas. Die Rede ist von 70 bis 120 Milliarden Dollar, um der Bevölkerung im Gazastreifen „menschliche Würde“ und „humanitäre Hilfe“ zu bieten.

Bei der konstituierenden Sitzung seines grandiosen Friedensrats am 19. Februar in Washington kündigte US-Präsident Donald Trump 10 Milliarden US-Dollar an US-Finanzhilfen für den Gazastreifen an, zusätzlich zu 7 Milliarden US-Dollar aus anderen Ländern. All diese Leidenschaft und Besorgnis wären bewundernswert, wenn sie nicht (zum jetzigen Zeitpunkt) so kontraproduktiv und einseitig wären.

Die Weltgemeinschaft hat sich nach wie vor nicht zu der Tatsache geäußert, dass die Hamas Frauen und Kinder als menschliche Schutzschilde, Krankenhäuser als Waffenlager und Schulen der Vereinten Nationen als Abschussrampen für Raketen missbraucht. Sie hat sich kaum zu der gewaltsamen Beschlagnahmung von Hilfsgütern für den Gazastreifen durch die Hamas oder zu deren Angriffen auf „Palästinenser“ geäußert, die sich den von westlich unterstützten humanitären Hilfsorganisationen betriebenen Hilfszentren nähern.

Die Welt scheint nicht in der Lage zu sein, zuzugeben, dass das diktatorische und genozidale Regime der Hamas in Gaza für jedes bisschen Elend verantwortlich ist, das die „Palästinenser“ erleiden, und sie hat nichts als Plattitüden zu bieten, wie es diesmal anders sein könnte.

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