Am Israel Chai: Yom Jerusalem und Yom Hatzmaut erinnern uns an die ungebrochene Stärke des jüdischen Volkes

© SIMON BENI / MIDDLE EAST IMAGES / MIDDLE EAST IMAGES VIA AFP

Am 14. Mai 1948 rief David Ben-Gurion die Unabhängigkeit des jüdischen Staates aus. An diesem Tag vor 78 Jahren endete offiziell das britische Mandat über Palästina. Noch in der Nacht griffen daraufhin Ägypten, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien den jungen, durch die UN legitimierten Staat an, um seine Proklamation wieder rückgängig zu machen. Bis zum heutigen Tag wünschen sich sämtliche islamischen Nachbarländer Israels Vernichtung. Auch für einen Großteil der Muslime im Westen gilt der einzige jüdische Staat von der Größe Hessens seit seiner Gründung als Dorn im Auge und ultimatives Hassobjekt. Denn aus Exil, Pogromen und der Shoa erwuchs nicht das Ende, sondern die Rückkehr: die Wiedererrichtung jüdischer Souveränität im eigenen Land. Gegen alle historischen, politischen und militärischen Widerstände entstand ein Staat, der kein Geschenk, sondern Ergebnis von Überlebenswillen, Selbstbehauptung und historischer Kontinuität ist. (JR)

Von Simone Schermann

Das Wandrelief am Titusbogen im Herzen der Ewigen Stadt zeigt den Raub der Menora aus dem zerstörten Tempel 70 nach Christus. Es repräsentiert den Stolz Roms über den Beutezug jüdischer Kultgeräte, die in einem Triumphzug dorthin gebracht wurden. Das Bauwerk wurde eigens für den Sieg über die Provinz Judäa errichtet, für die Eroberung Jerusalems und die Zerstörung des Tempels, dem damaligen Zentrum des antiken Judentums. Ihm wurde nun per Gesetz verboten, sich Jerusalem zu nähern, den Juden wurde ihre Heimat geraubt. Es folgten 2000 Jahre Fremdherrschaft, Exil, Zerstreuung, Pogrome und Massenmord - aber auch 2000 Jahre der Hoffnung.

In weniger als 100 Jahren hat es das Volk Israels vollbracht, einen modernen und von Erfolg gekrönten Staat zu gründen, der trotz der Verfolgungen und Kriege immer erfolgreicher wird.

Die Welt aber verlangt von Israel, sich bereits für seine bloße Existenz zu rechtfertigen. Ze`ev Jabotinsky, der Rebell und geistige Staatsgründer, schreibt 1923, dass der Jude ein Fürst ist und das jüdische Würde nicht von der Anerkennung durch die Welt abhängt - dass jüdische Souveränität keine Erlaubnis benötige. Fast ein Jahrhundert später beweist der Staat Israel das philosophische Vermächtnis.

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