KOLUMNE DES HERAUSGEBERS DR. R. KORENZECHER

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

kurz vor Erscheinen dieser Ausgabe haben die Juden in dieser Welt in diesem ganz besonderen und ungewöhnlichen Corona-beherrschten Jahr den jüdischen Jahreswechsel und das Versöhnungsfest Jom Kippur begangen. Mit diesem Jahresbeginn schreibt das jüdische Volk bereits das Jahr 5781.

Ungeachtet der erheblichen Erschwernisse und des Anstiegs der Infektionszahlen vor allem in Israel folgten die Juden im gelobten Land und in der ganzen Welt, wenn auch in einer mit Ausnahmen bislang nie da dagewesenen, zumeist medialen und indirekten Form auch in diesem Jahr dem ewigen Brauch, am Neujahrstag, Rosch HaSchanah, der in der Thora auch Jom Terua (Tag des Schofarblasens) genannt wird, wie seit jeher dem vertrauten Klang des Widderhorns (Schofar) zu lauschen und für ihre Lieben und für sich selbst und für alle Menschen ein glückliches, friedvolles und besonders ein gesundes, kurzum ein süßes neues Jahr zu erbitten.

Die Redaktion und ich schließen uns aus ganzem Herzen für unsere Leser und für uns alle diesen Wünschen an. Das Neujahrsfest Rosch HaSchanah und die folgenden Tage bis Jom Kippur stellten für das gesamte jüdische Volk neben der Hoffnung auf das Neue auch eine Zeit der Rechenschaft und der Besinnung über das Bisherige, über das Versäumte und über das Erreichte dar.

Im Oktober zum Zeitpunkt der Drucklegung unserer gegenwärtigen Ausgabe folgten bereits Simchat Torah und das einwöchige Laubhüttenfest Sukkot.

Sukkot ist ein frohes jüdisches Erntedankfest, das an den ruralen Ursprung des jüdischen Volkes erinnert. Das jetzt folgende Simchat Torah spiegelt den Dank und die Freude des jüdischen Volkes über sein größtes Glaubenswerk, die Thora wider, die sowohl die Schöpfungsgeschichte als auch die als ethischer und allgemeiner Menschenkodex bis heute geltenden zehn Gebote enthält.

Die uralte Tradition dieser Feiertage, die sowohl in Israel als auch von den Juden in aller Welt begangen werden, belegt einmal mehr, dass Israel weltweit einer der geschichtlich am längsten legitimierten Staaten auf seinem Staatsgebiet ist, einschließlich seiner gesamten ungeteilten Hauptstadt Jerusalem, einschließlich des jüdischen Tempelbergs sowie einschließlich der jüdischen Regionen Judäa, Samaria und Galiläa.

Auf Jerusalem, die ungeteilte und heilige Hauptstadt des jüdischen Staates, wird seit Jahrtausenden und lange vor der Entstehung des Christentums und des Islams mehrere hundert Male an vielen Stellen der Thora Bezug genommen. Daran ändern auch die späteren Eroberungsraubzüge der Römer und der Osmanen nicht das Geringste.

Es ist an Zynismus nicht zu überbieten, dass gerade der jüdische Staat Israel seit Jahrzehnten zur Zielscheibe einer weltweiten Delegitimierungs-Kampagne geworden war, die unter weitestgehender Zustimmung der immer mehr nach links degenerierten deutschen Politik vor allem von der verlogenen UN(nütz)-Organisation (UNO) als missbrauchtes Podium für einseitige und jeder faktischen Basis entbehrende Israel-Dämonisierung von häufig mehr als zwielichtigen und dubiosen Diktatoren angeführte Unrechtsregime verkommen ist.

Vollkommen unbeachtet bleibt dabei die simple Tatsache, dass von der hohen, über 1,5 Milliarden Menschen betragenden Zahl der weltweit lebenden Muslime sehr viele vor allem in den islamischen Unrechtsregimen täglicher Unterdrückung und Verunrechtung ausgesetzt sind, während sie gerade in Israel frei und unbehindert ihrer Religion nachgehen können und in der Knesset, dem israelischen Parlament mit einer eigenen Vertretung präsent sind. Nichts davon wird Juden in islamischen Staaten gewährt.

Unter den die europäische Migrationsmisere nährenden, zumeist islamischen Zuwanderern gibt es keine Muslime, die aus Israel fliehen.

 

Türkei: Staat auf geraubtem Land

Gleichzeitig werden ebenfalls mit großer deutscher Empathie islamische Eroberer und Landusurpatoren, die weite Teile ihrer Staatsgebiete erst in jüngster Geschichte zusammengeraubt haben und diese unangefochten behalten dürfen, von unseren westlichen Selbstaufgabe-Politikern sogar noch ermutigt und hofiert. Man denke nur an die gewaltsame Eroberung, Unterwerfung und Einverleibung des ur-christlichen Konstantinopel vor ca. 500 Jahren, die Vereinnahmung des Nordteils Zyperns durch die Türkei vor 45 Jahren oder die gegenwärtigen aggressiven kriegstreiberischen Aktivitäten Erdogans gegenüber Griechenland und in der Ägais, in Syrien und im Irak.

Jeder Versuch der islamischen und anderen weltweiten und hiesigen Israel- und Judenhasser, den jüdischen Ursprung der gesamten Region und der heiligen – zum Teil wie auf dem Tempelberg durch demütigende Eroberungsbauten des Islam geschändeten – jüdischen Stätten zu leugnen und von den Juden zu trennen, ist nicht nur judenfeindlich und verlogen, er ist historisch absurd und geht vollständig ins Leere.

Der vor uns liegende Monat Oktober beinhaltet auch Jahrestage für nicht unmittelbar mit dem Judentum und dem jüdischen Volk verbundene historische Ereignisse, die letztlich aber in nicht geringem Maße jüdisches Leben und jüdische Schicksale beeinflusst haben.

Im Oktober 2020 jährt sich zum 103. Mal der Jahrestag der Russischen Oktoberrevolution (nach anderer Zählung auch am 7. November). Im Zuge dieser gigantischen Umwälzung, die das russische Zarenreich erschütterte, wurden nicht nur der Zar und seine Familie ermordet, es folgten bis zum Jahre 1991 ganze 74 Jahre kommunistisch-bolschewistischer Zwangs-Herrschaft, in deren Verlauf die Revolution viele ihrer ursprünglich vom idealistischen Gleichheitsmotiv geleiteten Initiatoren, darunter zahlreiche jüdische Revolutionäre, ausgestoßen und getötet hat.

 

Reformationstag 2020: Vorbehalte der Evangelische Kirche gegen Israel sind geblieben

Einen weiteren Jahrestag feiert in diesem Monat auch die durch und durch in der als Israelkritik getarnten antijüdischen Tradition ihres Stifters verharrende protestantische Kirche. Der bis zum Mord an Juden aufrufende Antisemitismus des von der evangelischen Kirche bis heute bejubelten sogenannten Reformators Martin Luther, der vor 503 Jahren in Deutschland von der judenfeindlichen katholischen Kirche abgespaltenen Protestanten, vereitelte leider die Hoffnung auf eine Besserung der damaligen Lebenssituation des jüdischen Bevölkerungsteils. Im Gegenteil: Luthers Judenhass bot dem rassistischen Antisemitismus des Luther-Fans Hitler den gewünschten Boden und die gewünschte breite gesellschaftliche Akzeptanz, und ist trotz schwacher innerkirchlicher Opposition unzweifelhaft mitverantwortlich für den nationalsozialistischen Massenmord an den Juden.

Leider bietet die einseitig antiisraelische Sicht und die offensichtliche Unterstützung der antisemitischen neuzeitlichen „Kauft-nicht-bei-Juden“-BDS-Kampagne durch Teile der Evangelischen Kirche Deutschland, die sich statt mit wirklicher Interessenvertretung des judäo-christlichen Abendlandes bei ihren Kirchentagen bevorzugt mit Klima-Exorzismus und Vulva-Malen beschäftigt, auch heute nur wenig Hoffnung auf eine echte Aussöhnung der Kirche mit dem jüdischen Volk.

Während unsere Politik und unsere Mainstream-Medien unvermindert bemüht sind, entsprechende nahezu tägliche Vorkommnisse und Risiken totzuschweigen und ohne jedes Mitgefühl für die Opfer der islamischen Mordangriffe Einzelfall-kleinzureden und während sie gegen besseres Wissen die vollkommen offensichtliche Verbindung des Islam zu dem zwischenzeitlich nahezu allgegenwärtigen Messer-Morden auf unseren Straßen vorsätzlich vernebeln und leugnen, beherrschen islamische Gewalt und islamischer Hegemonialanspruch mit zunehmender Stärke des weiterhin nahezu ungebremst wachsenden muslimischen Bevölkerungsanteils in Deutschland und fast überall in den Islam-Einlass-Staaten Westeuropas immer mehr das tägliche Geschehen.

Die gewalttätige und Rechtsstaat-averse Islam-Problematik in Frankreich und Westeuropa haben gerade in den letzten Tagen den französischen Präsidenten Macron in einer 180-Grad-Drehung dazu veranlasst dem Vormarsch der Islamisierung in seinem Lande den Kampf anzusagen. Nach der quasi Vereinnahmung Malmös durch islamische Gewalt bahnt sich auch in Schweden endlich eine Wende der Politik an.

Auch in angelsächsischen und anderen Ländern finden sich lagerübergreifend immer mehr Intellektuelle gegen die „Cancel Culture“-Bewegung zusammen. Sie haben verstanden: Wer die freie Debatte wieder groß machen will, muss die Enthistorisierungs- und Entkulturisierungs-Versuche der „Moralprediger ohne Moral“ entschieden zurückweisen.

 

Islamische Gewalt in Deutschland wird vielfach kleingeredet

Die entseelte und Vernunft-ferne und Themen-verfehlte Politik der weit nach links gedrifteten deutschen Merkel-GroKo und ihrer noch linkeren und grünen politischen Entourage dagegen entthematisiert und negiert trotz erheblicher zumeist Islam-korrelierter Zunahme der Gewalt auf unseren Straßen das bestehende Problem weiterhin.

Weitestgehend frei von jeder Empathie für die kaum noch genannten, geschweige denn betrauerten oder mit Hilfe versehenen Opfer des islamischen Terrors und der von hauptsächlich muslimischen Einwanderern verübten Gewalt, sowie befeuert von unserer unsäglichen und unbelehrbaren Islam-affinen Politik und ihren Zwangsgebühr-finanzierten Regierungsmedien, bleiben volksverhetzende islamische „Juden-ins-Gas“-Rufe auf unseren Straßen und in unseren Schulen sowie antisemitische Beleidigungen, ja sogar Aufforderungen zum Mord an Juden in sozialen Medien weitestgehend unbeanstandet. Gleichzeitig werden Islam-Kritiker undifferenziert als „Nazis“ diffamiert, gemobbt, gesellschaftlich und beruflich benachteiligt, ausgegrenzt oder in sozialen Netzwerken gesperrt.

Trotz des vorsätzlich, von unserer etablierten Politik zur Bemäntelung der ungelösten mit der islamischen Immigrationsflut ausufernden Gewalt- und Judenhass-Problematik in den Vordergrund geschobenen Klima-Hypes, ist die Angst vor Terror und islamischer Gewalt längst das bedrohlichste Thema in unserem Land. Fahrten mit Eisenbahn, U-Bahn und S-Bahn und der Gang in den Supermarkt oder in die Fußgängerzone sind heute mit wachsender Tendenz und ohne adäquate Gegenreaktion aus Politik und Strafverfolgung zum Angst-machenden Survival-Trip geworden.

In Berlin gibt es neben nahezu täglichen Angriffen auf jüdische Menschen etwa 3.000 Messerattacken im Jahr, das heißt durchschnittlich ca. 8 Messerattacken täglich. Hinzu sind gerade in der letzten Zeit neben inzwischen geradezu üblichen Pistolen-Salven bei islamischen Hochzeits-Auto-Corsi nunmehr auch – wie in Berlin-Charlottenburg und Berlin-Mitte, aber auch anderen Orts geschehen – Schießereien zwischen rivalisierenden arabischen Clans auf unseren Straßen keine Seltenheit.

Während die nahezu wahllos eingelassenen muslimischen Straftäter, erstaunt über die mangelnde Wehrbereitschaft unseres angegriffenen Staates, keinerlei Sanktionen fürchten und häufig nach eigenen Aussagen nur noch kopfschüttelnde und tiefgehende Verachtung für unsere Demokratie, unsere Politik und unsere Justiz empfinden, wird unsere Polizei von unter anderem bis ins Kanzleramt reichenden Pseudo-Gutmensch-Politikern für übermäßigen Einsatz gegen islamische Gewalt auch noch gerügt sowie durch Rassismus-Generalverdacht demotiviert und zahnlos gemacht.

Das kann nicht verwundern. Singt doch selbst der CSU-Innenminister mittlerweile das Lied der Islam-Anbiederer, während jeder, der das pro-islamische Appeasement unserer Politik nicht mitträgt, nicht nur in der zwischenzeitlich vom Wähler pulverisierten SPD, sondern auch in der ehemals bürgerlichen CDU keinen Fuß auf die Erde bekommt.

 

Zum „Tag der offenen Moschee“ zweckentfremdeter Nationalfeiertag

Ein trauriges Beispiel bietet die islamische Vereinnahmung des höchsten deutschen Nationalfeiertages, der eigentlich vorbehaltlos dem 30. Jahrestag der Wiedervereinigung Deutschlands gewidmet sein und für die langersehnte und friedlich vollzogene Überwindung der Teilung dieses Landes stehen sollte.

Dieser Tag wurde überall in Deutschland als der „Tag der offenen Moschee“ begangen, weil der Islam mit seinen ach so großen kulturellen Verdiensten um dieses Land und um Westeuropa ja bekanntlich zu Deutschland gehört. Das wusste schon Christian Wulff, der Amtszeit-unterbrochene ehemalige Kurzzeit-Bundespräsident. Dessen diesbezügliche damalige Feststellung wird ohnehin schon jeden Tag ein bisschen richtiger und bald wird er noch viel mehr zu Deutschland gehören – der Islam.

Dafür haben unsere politische Führung und ihre Medien seither schon bestens gesorgt und dafür sorgen sie jeden Tag unverzagt weiter. Dafür stehen sie mit all ihrer Kraft und aller, zugegeben an anderer Stelle, beispielsweise bei Fragen unserer täglichen Sicherheit, mehr als nur etwas vermissten Entschlossenheit.

In puncto Islam-Anbiederung können wir uns eben auf unsere Politik, unsere Steinmeiers, unsere Laschets und fast alle unsere anderen politischen Luschen, die Schwarzen, die Grünen, die Roten und selbst die Gelben absolut verlassen.

Das mit dem Feiern der deutschen Einheit hielt sich dann eben doch sehr in Grenzen.

 

Deutschland erfährt durch Bundeskanzlerin Merkel eine neue gesellschaftliche Spaltung

Erstens haben wir wieder zunehmend Corona, zweitens war Samstag und drittens hat unsere Politik zumindest seit der Mitte dieses Jahrzehnts mit großem, ihr sonst eher weniger beschiedenen Erfolg dafür gesorgt, dass in der heutigen Sicherheitsbrache, die früher unsere schöne, lebensfrohe, freiheitliche, wirtschafts-liberale und prosperierende Republik war, die damalige staatliche Teilung der beiden Deutschlande zwischenzeitlich durch eine tiefe und noch dazu von der weit nach links gedrifteten Politik der Ära Merkel hausgemachte innere Spaltung und Zerrissenheit unserer Gesellschaft ersetzt worden ist.

Ausgerechnet einen solchen, in seiner Bedeutung beispielsweise dem 4. Juli in den USA oder dem 14. Juli in Frankreich entsprechenden Tag aus bauchkriecherischer und wahltaktischer Devotion an große Teile des unser Land und seine bisherige demokratische Rechtstaatlichkeit ablehnenden Islam zweckentfremden und zu einem „Tag der Moschee“ vereinnahmen zu lassen, ist das Gegenteil einer geglückten Integration. Es ist eine Carte blanche für die aus großen Teilen der hiesigen Islamis bestehende muslimische Parallelgesellschaft, die auch damit ihre tiefe Verachtung für das ihr Schutz und Sicherheit gewährende Gastland ausdrückt.

Um selbst auch für den vollständigst auf dem Islam-Auge Erblindeten keinen Zweifel an der despektierlichen Demütigungsabsicht des Islam gegenüber diesem Land aufkommen zu lassen, wurde dieser wundervolle, vom Koordinationsrat der Muslime in Deutschland mit Vorsatz alljährlich am 3. Oktober initiierte „Tag der offenen Moschee“ zu allem Überfluss bisher auch noch besonders gern von der Ditib-Vereinigung des Panislamisten, Kriegsherrn und Jerusalem-Beanspruchers Erdogan eröffnet.

Bundespräsident Steinmeier verschweigt den Kanzler der Einheit, gratuliert dem Iran und hält israelische Friedensverträge für nicht der Rede wert. © Annette Riedl, AFPr

Honi soit, qui mal y pense (Ein Schelm, der Böses dabei denkt). Jedenfalls empfindet selbst die reformierte Imamin Seyran Ates die Tatsache, dass der Tag der offenen Moschee am Tag der Deutschen Einheit stattfindet, als „respektlos und arrogant“.

Obwohl kaum ein Land zu finden sein dürfte, das eine derartige Verunglimpfung seines Nationalfeiertages dulden würde, und ganz sicher kein islamisches Land existiert, dass jemals überhaupt einen Tag der offenen Kirche oder Synagoge – geschweige denn an seinem nationalen Feiertag – zuließe, regt sich Widerstand weder von unserer Politik, noch von deren Medien und natürlich auch nicht seitens der gelegentlich schon mal ihre christlichen Insignien als Kotau an den Islam ablegenden Kirchenführer Marx oder Bedford-Strom.

 

Steinmeier verschweigt den Kanzler der Einheit, Helmut Kohl

Unsere politischen Spitzen, die sämtlich dem großen Anspruch des Erbes der Wiedervereinigung nicht einmal annähernd gerecht geworden sind, hielten halbherzige Reden und sprachen von ihren Verdiensten um das das vereinte Deutschland, dessen Vereinigung vor allem die SPD und ironischerweise besonders auch die jetzige Besetzung im Bundespräsidentenamt, der ehemals wegen DKP-Nähe vom Verfassungsschutz beobachtete Bundespräsident F.W. Steinmeier seinerzeit vehement zu verhindern versuchte, und der bei seiner Rede zwar Gorbatschow, aber unfassbarer- und bösartigerweise mit keinem einzigen Wort die Verdienste des Kanzlers der Einheit, Helmut Kohl, erwähnte, ja dessen Namen nicht einmal nannte.

Sie sprachen von einem Deutschland, in dem wir gerade dank ihrer – wie sie uns ja täglich vor Augen führen – verfehlten Politik alle und ganz besonders die jüdische Minderheit (Zusatz des Verfassers) gut und gerne leben können.

Das klingt wunderbar und wird wohl noch viel besser werden, wenn nicht nur der Islam zu Deutschland, sondern Deutschland – ganz wie es Frankreich gerade droht – erst einmal zum Islam gehört. Wir schaffen das! „Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich darauf!“, drohte uns schon vor einer Weile Katrin Göring-Eckardt von den Grünen.

Wahrscheinlich können wir uns auch alle mit schon in nicht allzu ferner Zukunft darauf freuen. Die von keiner Vernunft nachvollziehbaren Stimmenzuwächse der Grünen sprechen jedenfalls dafür.

Wenn unsere Politik bei all ihrem entseelten Treiben der Deindustrialisierung, der Enthistorisierung, der irrsinnigen Straßenumbennennungen und wie zum Hohn des Beethoven-Jahres der Gesamt-Entkulturisierung unseres Landes und der judäo-abendländischen Welt zwischendurch doch noch etwas Zeit findet, pöbelt sie und die ihr nachgeschalteten Medien gegen Benjamin Netanjahu und natürlich ganz vorn gegen den US-Präsidenten Donald Trump.

 

Der Hass deutscher Medien gegen Präsident Trump kennt keine Grenzen

Dabei überschreitet der Hass gegen den US-Präsidenten in unseren Medien und in unserer Politik gerade jetzt vor den US-Wahlen jede Schamgrenze und einen Kranken-Bonus kennt er schon gar nicht.

Ganz und gar abscheulich und von jedem Funken menschlichen Anstands verlassen ist die Häme und Schadenfreude, mit denen nicht wenige Teile der weit nach links gedrifteten deutschen Mainstream-Journaille die Corona-Erkrankung des US-Präsidenten Donald Trump kommentieren.

Kein anständiger Mensch kann sich daran beteiligen. Die JÜDISCHE RUNDSCHAU und der Verfasser wünschen Donald Trump und seiner Frau eine schnelle, vollständige Genesung von dem Virus und einen klaren verdienten Wahlsieg und weitere erfolgreiche Jahre im Oval Office voller Schaffenskraft und Gesundheit. Erfreulicherweise und sehr zum Leid der Trump-Basher gibt es bereits die ersten Anzeichen auf eine Besserung.

Auch sonst von neutraler und ausgewogener Berichterstattung keine Spur (von Wohlwollen mag ich gar nicht reden). Immerhin stehen Trump und Netanjahu bei unserer linksdurchseelten Politik der Maase, Steinmeiers u.a. mehr im Ranking offensichtlich noch weit hinter dem Mord-Mullah-Chef Rouhani, dem Olympia-Terror-Drahtzieher Abbas und vermutlich sogar dem blutigen Nord-Korea-Diktator Kim Jong-Un.

Steinmeier gratuliert Israel nicht zum Frieden – wohl aber zur iranischen Revolution

So hat Frank-Walter Steinmeier, der Donald Trump als „Hassprediger“ beschimpfte, zwar zum Jahrestag der iranischen Revolution von 1979 gratuliert, aber nicht zum Friedensabkommen Israels mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain.

In Nahost schreiben Trump, Netanjahu, die Emirate und Bahrain gerade Weltgeschichte in Richtung Frieden. Aus dem ach so friedens-beflissenen Berlin kommt dazu keine Freude und kein Wort des Lobes für die erfolgreichen Akteure.

Schon am Zustandekommen der Friedensverträge von Israel mit Ägypten und Jordanien hatten weder die Deutschen noch die EU einen konstruktiven Anteil. Auch der neue Friede Israels mit zwei weiteren arabischen Staaten ist den angeblich so friedensliebenden EU-Staatschefs ganz offensichtlich nur ein Dorn im Auge. Es erscheint so als wäre dieser Friede nicht gewünscht, weil der Friede auch ohne das besonders von deutschen Politikern wie Maas – das ist der, der nach eigener Aussage wegen Auschwitz in die Politik ging – gemeinsam mit dem Terrorfinanzierer Abbas gewünschte Ziel, dass die historischen jüdischen Gebiete Judäa, Samaria und Galiläa judenrein werden müssen, dazu weder erforderlich ist noch erreicht wird.

Leider gibt es zu dem historischen Frieden und dem Verdienst Donald Trumps und Benjamin Netanjahus auch nichts wirklich überzeugend Positives vom Zentralrat der Juden in Deutschland.

Der feierte gerade mit den politischen Spitzen unseres Landes, deren Islam-Einlass-Politik unzweifelhaft für die rapide gewachsene Verunmöglichung jüdischen Lebens in Deutschland verantwortlich zeichnet, sein 70-jähriges Bestehen, in dessen Verlauf er von einer wirklichen Vertretung der jüdischen Menschen in diesem Lande eher zu einer Vertretung der Regierungspolitik gegenüber den Juden degeneriert ist.

Den hoffnungsvollen historischen Friedensanfängen im Nahen Osten, denen dank Trump und Netanjahu weitere folgen werden, wird das keinen Abbruch tun.

Dem Staat Israel, dem jüdischen Volk wünschen wir im wahren Interesse der Kontinuität der Erfolgsgeschichte des jüdischen Staates ein friedvolles und erfolgreiches, gesundes und bald Corona-freies Jahr 5781.

Dem US-Präsidenten aus ganzem Herzen schnelle Genesung und den verdienten Wahlsieg!

Unseren Lesern, unseren Freunden und uns allen ein gesundes, süßes neues Jahr und alles erdenklich Beste.

Stay all healthy and safe!

 

Ihr Dr. Rafael Korenzecher

i.V. Simon Akstinat (Chefredakteur)

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