KOLUMNE DES HERAUSGEBERS DR. R. KORENZECHER

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

mit dem Ausklingen des Zyklus der hohen jüdischen Feiertage neigt sich so allmählich auch das Jahr 2019 seinem Ende entgegen. Nach der Feiertags-Verschnaufpause des Monats November freuen sich besonders die jüdischen Kinder bereits auf das Geschenk-reiche Chanukkah-Fest, dessen erste Kerze in diesem Jahr mit dem Ausklang des vierten Adventssonntags gezündet wird, und das in diesem Dezember genau auf die Weihnachtswoche fällt.

Auch wenn der Monat November in unseren Breiten insgesamt ein eher von elegischer Stimmung getragener Herbstmonat ist und nicht wenige, meist dieser Stimmung entsprechende Gedenktage aufweist, so beinhaltet er doch gerade in der neueren Geschichte Tage der Erinnerung an Ereignisse, die sowohl für Deutschland als auch für die Juden von schicksalhafter Bedeutung sind und maßgeblich zur heutigen politischen Situation beigetragen haben.

Der 29. November 1947 ist der Tag der Resolution 181 (II), in der sich die UNO mit überwältigender Mehrheit für eine Teilung des damaligen britischen Mandatsgebiets und die langersehnte Wiederentstehung eines jüdischen Nationalstaates auf einem Teil des alten jüdischen Territoriums aussprach. Dieser Tag ist damit die eigentliche Geburtsstunde des modernen demokratischen Staates Israel.

Für Deutschland, aber auch für die deutschen und europäischen Juden schicksalhaft sind jedoch auch unfraglich die historischen Ereignisse, die jeweils koinzidenterweise auf den 9. November fielen und von denen insbesondere jeweils der 9. November der Jahre 1918, 1938 und 1989 hervorzuheben ist.

Sehr bald wieder zertreten wurde der Hoffnungsfunke, den vor 101 Jahren die Abdankung des deutschen Kaiserreichs und das Ausrufen einer Republik Deutschland am 9. November 1918 in dem geschundenen Europa für einige wenige Jahre ebenso aufkeimen ließ, wie zwei Tage später am 11. November 1918 das offizielle Ende des schrecklichen Ersten Weltkriegs mit über 17 Millionen Todesopfern, davon allein 12.000 für das deutsche Kaiserreich gefallenen Juden.

Er wurde brutal zertreten von der durch Deutschland selbsterwählten braunen Nazi-Herrschaft, dem antisemitischen Terror der Pogromnacht des 9. November 1938 und der folgenden Ermordung von sechs Millionen europäischen Juden durch deutsche Nazischergen und ihre bereitwilligen Helfer aus unterschiedlichen Nationen.

Mit dem 9. November 1989 konnte durch den Fall der Berliner Mauer die in der Folge des Zweiten Weltkrieges entstandene Teilung Deutschlands überwunden und Freiheit und Demokratie für alle, auch für die wenigen übriggebliebenen jüdischen Bürger des wiedervereinten deutschen Staates, geschaffen werden.

Staatstragend und symbolhaft für den freiheitlichen Geist des neuen, demokeratischen und wiedervereinten Deutschland war auch die aufrichtige Freude und das weitere Anwachsen der sich in den Nachkriegsjahren nur langsam wieder etablierenden, nahezu ausgemerzten – zum Teil auf eine weit über eintausend Jahre alte Existenz zurückblickenden – jüdischen Gemeinden in unserem Lande.

Angesichts der entseelten und vernunft-verlassenen Politik unseres längst von den Wählern abgewählten linken Regierungsbündnisses weicht diese Freude an der Wiedervereinigung gegenwärtig der Sorge, dass diese Republik allen negativen Erfahrungen der Weimarer Republik zum Trotz – aber auch ganz Westeuropa – die Chancen, die die Überwindung des Kalten Krieges und der Blöcke für unsere freiheitliche Lebensweise in Überfülle gebracht hat, dauerhaft vertut.

Unsere westlichen Demokratien sind gerade dabei, unser hart und opferreich erkämpftes humanistisches Erbe durch falsch verstandenes Appeasement und undifferenziertes Gewährenlassen den zumeist islamischen Feinden unserer Demokratie und unserer freiheitlichen Lebenswerte nahezu ohne Gegenwehr zu überlassen und gleichzeitig Tür und Tor für ein reaktives Erstarken des rechten Randes zu öffnen.

 

Deutschland holt IS-Mörder zurück

Durch die besonders in den letzten Jahren der Merkel-Regierung mit zunehmender Geschwindigkeit gewachsene Islamisierung Deutschlands wurden – unterstützt von unseren links-ideologisch dominierten öffentlich-rechtlichen Mainstream-Medien – durch eine von keiner Ratio nachvollziehbare suizidale Einlasspolitik islamischer Demokratie- und Rechtstaatsverachtung, Frauenentrechtung und eines abgrundtiefen gewalttätigen Judenhasses, Erosionen an unserer freiheitlich-westlichen Lebensweise zugelassen, die wir in unserer säkularen, religions-getrennten und religions-toleranten Lebenswelt kaum für möglich gehalten haben.

Soeben zu Ende des Monats Oktober wurde Al-Baghdadi, der Chef-Verbrecher des IS-Mordsystems von US-Kräften gestellt und unschädlich gemacht. Den aus diesem Lande stammenden verbliebenen IS-Mördern, Enthauptern und Vergewaltigern unschuldiger Männer, Frauen und Kinder wird von unserer politischen Führung – wie kaum anders erwartet – verstärkt der Rückweg in unsere Republik möglich gemacht, um sie nach den üblich lächerlich milden Strafen oder auch gänzlich unsanktioniert auf die Menschen hierzulande loszulassen.

In Deutschland hat die unsägliche Islam-Einlass-Politik und die vorsätzliche partiell sehr weitgehende Aushebelung der Rechtsnormen unseres freiheitlich-demokratischen und westlichen Wertesystems zuletzt bei der Thüringen-Wahl zu einer massiven Wähler-Abstrafung der für das in unserem Lande angerichtete Sicherheitsdesaster hauptsächlich verantwortlichen großen Regierungskoalition aus CDU und SPD unter Kanzlerin Merkel geführt.

Als multikulturelle Errungenschaft angepriesene Islam-Affinität und nahezu vollständiger Verzicht auf angemessene rechtliche Sanktionierung und konsequent kompromisslose Abschiebung islamischer Straftäter haben zu einem nahezu explosionsartigen Anstieg islamogener Gewalt auf unseren Bahnsteigen, in unseren Verkehrsmitteln und nahezu allen öffentlichen Lebensbereichen unserer Städte geführt.

Die sich jeder nachvollziehbaren Vernunft und jedem Selbsterhaltungs-Anliegen entziehende, von unserer durch und durch verantwortungslosen Politik veranlasste quasi unbeschränkte Aufnahme vor allem muslimischer Zuwanderer hat einen fast allenthalben deutlich spürbaren, mit vielen Beispielen belegbaren, Islam-zugewandten kulturellen Umbau unserer Gesellschaft verschuldet, der bislang trotz mahnender Stimmen beinahe ungebremst weitergeht und zu einer erheblichen Verunsicherung der originären abendländisch ausgerichteten Stammbevölkerung geführt hat.

Die leicht nachvollziehbare Abkehr von Millionen von Wählern, die sich durch die suizidale Islam-affine Politik der – um in alten Begrifflichkeiten zu bleiben – weit nach links gerückten etablierten Parteien nicht mehr vertreten sehen, konnte indes nur die politisch Verantwortlichen überraschen.

Zu sehr hatten die bisherigen Machteliten um Frau Merkel, das nahezu allparteiliche etablierte Heer ihrer ideologischen Claqueure und der sie umgebenden, allem voran um die eigenen Ämter besorgten Opportunisten unbelehrbar und in geradezu trotziger Macht-Arroganz in ihren Steuergeld-bezahlten Panzerglas- und Bodyguard-geschützten Dienstlimousinen jede Bodenhaftung und jedes Gespür verloren für die wirkliche Bedrohung und die berechtigten Ängste ihrer Wähler vor dem Islam-generierten Verfall, der wachsenden Gewalt und dem kulturellen Umbau unserer bislang noch Religions-toleranten und Religion-getrennten westlichen Demokratie.

Dies belegen auch die kaum kontroversen Wahlkampfthemen, mit denen das politische Establishment Volk und Wähler am Kern der Sache vorbei langweilen, statt sich mit der von Frau Merkel und Co. unkontrolliert importierten hauptsächlich islamischen Gewalt und mit der Demokratie-, Kultur- und Rechtsverachtung sowie dem bereitwillig und unkritisch eingelassenen, nicht selten mörderischen und gegenwärtig alle anderen antisemitischen Strömungen an Gefährlichkeit weit übertreffenden muslimischen Judenhass auseinanderzusetzen.

 

Wahlniederlagen werden geleugnet

Es ist in diesem Kontext weder hilfreich noch zielführend, die deshalb und reaktiv zur neuen Opposition trotz der dortigen Höckes abgewanderten Wähler zu beschimpfen und mit ihnen die gesamte sich zunehmend formierende Opposition gegen den suizidalen Islam-Einlass-Kurs unserer Kanzlerin und der Ihren als Nazis zu dämonisieren, statt sich mit dem wirklichen Anliegen der Wähler nach Sicherheit und Erhaltung unserer kulturellen Werte auseinanderzusetzen. Erheblich richtiger wäre es, die für die niederschmetternden Wahlniederlagen (zuletzt, aber ganz sicher nicht zu allerletzt in Thüringen) ausschlaggebenden Missstände in der verfehlten Zuwanderungspolitik und unzulänglichen Abschiebepraxis wirkungsvoll und entschlossen abzustellen.

Nach einer derart historischen Niederlage wie in Thüringen wäre es richtigerweise ein unvermeidbarer Beweis des politischen Anstandes und des Respekts vor dem Votum des Wahlsouveräns und ein Akt des Wiedererlangens einer politischen Glaubwürdigkeit, wenn die politisch Verantwortlichen, allen voran die untragbar gewordene und de facto abgewählte Kanzlerin, schnellstens durch eine geeignetere, tatsächlich und prioritär um den Erhalt unserer freiheitlich-demokratischen westlichen Lebenswelt bemühte Führung ersetzt würde. Nur so könnte der Weg für die vom Wähler signalisierte und gewollte politische Abkehr von der suizidalen Islam-affinen Selbstaufgabe-Politik unseres abendländischen Wertesystems und für einen echten politischen Neubeginn freigemacht werden, ohne die politischen Extreme rechts und links zu stärken.

Gründe für diesen überfälligen Neubeginn nach dem offensichtlichen Misstrauensbeweis des Wählers gegenüber Frau Merkel und ihrer Mannschaft gibt es mehr als genug. Immerhin ist die bisherige Regierung mit dieser Kanzlerin an der Spitze unfraglich und maßgeblich verantwortlich für die große Zahl, viele unserer essentieller Lebensbereiche umfassender, unsere Gesellschaft und die europäische Völkerfamilie spaltender, erheblicher politischer Fehlentwicklungen der letzten Jahre in Deutschland und in Europa.

Dazu gehört die gegenüber unserem Land und nicht zuletzt gegenüber seinem jüdischen Bevölkerungsanteil verantwortungslose, hier bereits genannte unkontrollierte Einlasspolitik für islamische Demokratie- und Rechtsverachtung sowie Islam-generierten Judenhass ebenso wie u.a. der Brexit, die Verschärfung des osteuropäischen Konflikts, die verfehlte Türkei-Politik und die opportunistische Duldung ihrer für ein NATO-Mitglied untolerierbaren Expansionspolitik.

 

Die Abkühlung des deutsch-amerikanischen Verhältnisses

Nicht zuletzt Frau Merkels, Herrn Maasens und Herrn Steinmeiers Fehlleistung ist auch die fahrlässige und überaus gefährliche Beihilfe zu dem iranischen Atombombenbau, der der geplanten Vernichtung Israels und der Ausdehnung einer Hegemonialstellung des aggressiven Unrechtsregimes der Mullahs im ganzen arabischen Raum dient.

Besonders fatal ist die von der Kanzlerin, ihrem Außenminister und dem Bundespräsidenten unseres Landes – um nur die bekanntesten zu nennen – vorsätzlich herbeigeführte, nie dagewesene massive Störung und Abkühlung des für unsere Freiheit existentiellen transatlantischen Bündnisses mit den USA, die Entsolidarisierung der europäischen Staaten, die Zerstörung der eigentlichen europäischen Idee und die massive Entfremdung der deutschen Politik von Israel, bei gleichzeitiger Annäherung zu den unverändert an der Vernichtung Israels festhaltenden Terrorbossen wie etwa Rouhani, Erdogan Abbas und anderen mehr.

Leider ist auch jetzt, Wochen nach der Wahl in Thüringen von einem neuen Anfang und der unverzichtbaren personellen Erneuerung nichts zu sehen. Die ihren rot-totalitären und Israel-feindlichen Kern nur mangelhaft verdeckenden Linken von der „ehemaligen“ kommunistischen Flüchtlings-Erschießungs-Partei wurden in kaum nachvollziehbarer Weise von ihren Opfern und deren Nachfahren sogar noch Stimmen-gestärkt.

 

Neue Farbenlehre in Thüringen

Jetzt soll zu deren Machterhalt mit lachhaften und gänzlich untauglichen politischen Farbspielen wie etwa „rot-rot-grün-gelb“ oder ersatzweise -schwarz, ganz wie im Swingerclub fast jeder mit jedem können, egal ob das politisch je zusammengepasst hat oder jemals zusammenpassen wird. Hauptsache knapp ein Viertel der Wähler – zumeist ehemalige CDU- und SPD-Wähler, jetzt nach etablierter Diktion natürlich alles Nazis – wird von der Regierungsverantwortung weggehalten. Welch eine bösartig verallgemeinernde Diffamierung vormalig eigener Anhänger und welch eine ganz und gar unerträgliche Relativierung des wirklichen Nazi-Schreckens!

Statt ihr Scheitern einzugestehen, versuchen die politischen Totalversager der etablierten GroKo-Parteien ohne jedes Gefühl der Peinlichkeit mit nahezu jeder grotesken Koalitionsakrobatik ihren Machterhalt zu zementieren und dem Wähler vorzugaukeln, dass damit zum Wohle unseres Landes und unserer Demokratie etwas zusammenwachsen kann, was nicht einmal im Ansatz zusammengehört.

Die zusammengestauchte CDU/CSU und die zu Recht fast völlig pulverisierte SPD sehen sich ganz offensichtlich und Talk-Show-verkündet weiter berufen, ihre Politik fortzusetzen und rätseln – ja, sie rätseln tatsächlich – wie und wieso der irregeleitete Wähler sie so sehr missverstehen konnte und ihnen so übel mitgespielt hat, obwohl sie doch das beste sind, was dem Erstarken der links- und rechts-extremen Ränder sowie dem Gedeihen vor allem muslimischer Gewalt und islamischen Judenhasses in diesem Lande passieren konnte.

 

Krieg gegen die eigene Wirtschaft

Dazu kämpfen sie mit einem für die Prosperität unseres Landes fatalen Krieg gegen unsere Autoindustrie und für Klima-alibisierte Systemumkehrungen unseres freiheitlichen und bislang überaus attraktiven und erfolgreichen Lifestyles zu einem Sozialismus 2.0. Sie kämpfen für politische Enteignungen und für die Zerstörung der Prosperität des noch vor kurzem boomenden Wirtschaftsstandorts Deutschland.

Vom Klima-Missionariserungs-Gedanken durchseelt schützen sie uns gleichzeitig alle, sogar auch die Mehrheit, die erkennbar ohne Flugscham auskommt und gar nicht geschützt werden will, mit Bevormundung und Verboten vor dem nur für sie und die Wohlstands-verwöhnten jugendlichen Jünger Gretas erkennbar unmittelbar bevorstehenden sicheren Klimatod, sehen aber keinerlei Anlass und wissen auch nicht, was sie angesichts des täglich deutlicher und deutlicher zu Tage tretenden bundesweiten Sicherheits-Desasters in unserem Lande zu unserem Schutz vor der täglichen zumeist islamischen Messergewalt auf unseren Straßen tun sollten.

Dies umso weniger, als doch ohnehin völlig klar ist, dass an dem ganzen hier entstandenen Schlemasel (jiddisch für Debakel) in unseren für keinen und niemanden mehr sicheren öffentlichen Räumen und an dem wachsenden islamischen Judenhass – wie doch auch die Anne Wills, Klebers, Slomkas und all die anderen ideologisierten, unentwegt Talk-Show-herumgereichten Schulmeister der Nation genauestens wissen, ohnehin nur die mittlerweile Millionen zählenden Rechts-Wähler schuld sind.

Das belegen gerade auch die ungleichen Reaktionen unserer Politik und unserer Ordnungskräfte auf zwei aus unterschiedlicher Richtung begangene, in beiden Fällen von unversöhnlichem Judenhass motivierte grausame Mord-Anschläge – im Fall der Synagoge in Halle schrecklicherweise sogar mit tödlichem Ausgang für zwei zufällige nichtjüdische Passanten seitens eines rechtsradikalen Mordschützen, im Fall der Synagoge in Berlin Oranienburger Straße seitens eines islamischen Messerattentäters.

Genau hier beginnt schon das Problem der Glaubwürdigkeit des nur nach der widerwärtigen feigen Tat von Halle plötzlich allzu plakativ um unser jüdisches Wohl besorgten Chors der gegenwärtigen hiesigen Funktionselite aus Politik und ihren nachgeschalteten Erziehungs- und Gesinnungsmedien.

Wie sagte Herr Steinmeier doch gleich: Ein derartiger Angriff ist nicht mehr vorstellbar in unserer Republik. Er hätte viel an Kredibilität gewonnen, wenn er richtigerweise gesagt hätte, dass er in den 14 Jahren der Regierung dieser Kanzlerin und besonders den Regierungsjahren der „Gar nicht mehr GroKo“ leider wieder nur allzu häufig – und zwar von hauptsächlich islamischer Seite – vorstellbar geworden ist.

 

Reaktiver Rechtsruck oder neue Mitte?

Statt dieses Problem wahrhaftig, beherzt und wirksam anzugehen, lenkt man uns ab mit sinnfreien Klima-Kabinetten, Klima-Humbug und Extinction-Rebellions von der wirklichen, zum nicht geringen Teil geduldeten islamogenen Auslöschung unseres säkularen demokratischen Rechtstaates. Gleichzeitig versucht man alles, aber auch alles, was man zumeist selbst verursacht hat – so auch den reaktiv entstandenen Rechtsruck – den nach rechts verorteten Kritikern der gegenwärtigen suizidalen Politik in die Schuhe.

Was kann man aber auch von einem etabliert-politischen Betroffenheits-Aufgebot erwarten, das das unmittelbare Freilassen des islamischen Messerattentäter ohne großen Einwand hinnimmt und über die bedrohliche Verunmöglichung jüdischen Lebens in unserem Staat lamentiert, die es selbst, vor allem mit gelebter einseitiger Anbiederung an islamische Judenfeinde geschaffen hat.

Israel-Dämonisierung – weltweit, in der UNO, und hier, Iran-Unterstützung, Terror-Finanzierung, Kumpanei mit blutrünstigen islamischen Panislamisten à la Rouhani und Erdogan, Hisbollah-Duldung, Staatsempfänge in Berlin für Israel- und Judenhasser – die Liste ist endlos.

 

Der „vergessene“ moslemische Attentäter

Ebenso wie die peinlich unglaubwürdigen plötzlichen Judenfreunde wie etwa die Ikone der Israel-feindlichen Doppelzüngigkeit, Frau Sawsan Chebli, die plötzlich und medienwirksam den Weg neben Frau Merkel in die Oranienburger Straße gefunden hat, während diese dort Solidarität mit den Juden in Halle plakatiert, aber kein Wort äußert über den soeben freigelassenen islamischen Messerattentäter auf genau die Berliner Synagoge, vor der sie sich medienwirksam eingefunden hat.

Es kann auch nicht hilfreich für die wirklich notwendige und überfällige Besserung der prekären Bedrohungslage für die hiesigen Juden von rechter und von linker Seite sein, wenn sich ihre hiesigen Vertreter nebst prominenten Medienleuten gegen jedes tägliche Erleben der Juden in unserem Lande obsessiv und einseitig nur gegen rechts stellen und den Islam und den mit ihm – additiv zu dem tradierten gesellschaftlichen Antisemitismus – importierten gewalttätigen Judenhass mit keiner Silbe erwähnen.

Allen sinnentleerten und kaum noch erträglichen x-fach replizierten „Jetzt-aber-wirklich-nie-wieder!“-Floskeln zum Trotz, wird sich an der zusehends unhaltbarer werdenden Lage der Juden in Deutschland solange nichts positiv ändern, solange das Meinungs-Monopol und die Deutungshoheit der GroKo-linken Machteliten dazu genutzt wird, neben aller berechtigten Wut auf rechtsextreme Antisemiten den linken und sehr gewalttätigen islamischen Judenhass auszublenden. Wer Antisemit ist, und wer nicht, entscheidet nur noch die Opportunität und politische Raison des linken politischen Regierungsbündnisses. Antisemitismus und Israel-Feindlichkeit werden von der etablierten Politik nur noch angeprangert, wenn sie gegen den politischen Gegner instrumentalisiert werden können und dem vorherrschenden Islam-Appeasement-Kurs nicht im Wege stehen.

 

Dass der CDU-Politiker Mike Mohring mit der Flüchtlingserschießungs-Partei, der umbenannten SED, überhaupt Koalitionsgespräche in Erwägung zog, sagt viel über den heutigen Zustand der Partei Helmut Kohls aus.© BENOIT DOPPAGNE, AFPr

In der GroKo regt sich kaum Widerstand

Es gibt nur wenig in unserer noch in der Vor-Merkel-Zeit so freiheitlichen und auch für Juden liebens- und lebenswerten Bundesrepublik, was schlimmer sein könnte als diese borniert-arrogante, mit wachsendem Misserfolg sogar noch steigende Einsichtslosigkeit der etablierten Zerstörer unseres Staates – außer vielleicht der fassungslos machende Umstand, dass kaum jemand aus der Schar der Posten-Nutznießer und servilen politischen und medialen Ministranten dieser von allen guten Geistern verlassenen Geisterfahrt, unserer vom Wähler viel zu lange an der Macht belassenen Politik den Mut hat, ihr zu widersprechen.

Dabei ist jetzt schon klar, dass die neue, von der etablierten Politik bereits propagierte politische Farbenlehre in Thüringen unter dieser GroKo keinerlei Änderung der bisherigen fatalen Entwicklung erwarten lässt. Nicht in der Bundesrepublik Deutschland und auch nicht in West-Europa, das – wie die Wahlen der sich gegen das deutsche Missmanagement unter Merkel wehrenden Völker in Osteuropa und Österreich belegen – nur noch weiter auseinanderdriften wird.

 

Merkels Politik stärkt die extremen Ränder

Auch hier ist festzuhalten, dass Frau Merkel mit ihrer bei gesunder Vernunft nicht nachvollziehbaren, bevormundenden und einsam entschiedenen Grenzöffnungspolitik für massive und unkontrollierte, hauptsächlich islamische Einwanderung zusammen mit ihrer linken Allparteien-Entourage die Hauptverantwortung trägt für den größten politischen Rechtsruck in dieser Republik, aber auch in Europa seit Ende des zweiten Weltkrieges.

Dass dieser, häufig auch mit ewig gestrigen antisemitischen Stereotypen durchsetzte, nach seiner Wiedererweckung nur schwer wieder umkehrbare Rechtsruck als Reaktion auf die Angst-machende Islam-generierte Sicherheitsbedrohung unseres öffentlichen Lebens unvermeidbar folgen würde, war leicht abzusehen. Dies war schon seit Jahren Gegenstand von durch den Verfasser auch an dieser Stelle häufig und frühzeitig geäußerten Befürchtungen.

Vor diesem Hintergrund ist die linke Verteufelung der neuen hiesigen Opposition, die konzertierte Verweigerung der ihr zustehenden parlamentarischen Ämter und die Negativierung ausländischer Politiker, wie etwa des österreichischen Wahlsiegers Sebastian Kurz angesichts mangelnder und sogar verweigerter effektiver eigener Lösungsansätze zumindest extrem heuchlerisch.

Gerade die europäischen Juden, leidgeprüft wie ihre Familien sind – meine Eltern beispielsweise waren die einzigen Überlebenden ihrer von Hitlers Schergen in Majdanek gemeuchelten Familien – sollten unter keinen Umständen dem allzu durchsichtigen und keinesfalls der Sorge um die Juden geltenden Narrativ der erkennbar ausschließlich um ihre politischen Pfründe besorgten, bisher gut etablierten und vom Staat hochbesoldeten linken Islam-Appeaser aufsitzen.

Kein Zweifel, die mit jedem weiteren Versagen unserer etablierten Politik erstarkende neue Opposition ist mit ihren keinesfalls zu übersehenden, deutlich rechtslastigen und gestrig-völkischen Problemen ganz sicher weder auf Juden maßgeschneidert noch deren Wunschkind. Aber das ist leider alles, was diese Republik heute zu bieten hat – mehr nicht. Und das ist beschämenderweise immer noch viel, viel mehr als die etablierten linkslastigen und Islam-affinen Judenhass-Dulder uns Juden zubilligen.

Berlin ist nicht Weimar und die neue Opposition ist nicht die NSDAP – sie ist weder eine sozialistische noch eine Mordpartei. Trotz aller dortigen unfraglich vorhandenen Antisemiten. Diese gibt es leider auch in den anderen, den etablierten Parteien mehr als genug – nur besser getarnt unter dem allzu transparenten Deckmantel der alle positiven Fakten über Israel negierenden, vermeintlich wohlgemeinten Kritik unter Freunden, auf die man getrost und gern verzichten kann.

Wenig nachvollziehbar ist daher auch die übertrieben hysterische Reaktion eines Teils der von unserem politischen Establishment zur untauglichen Legitimation seines Versagens gern missbrauchter, sich allzu leichtfertig als jüdisches Alibi für den, den Juden in unserem Lande massiv abträglichen politischen Fehlkurs verdingender jüdischer Funktionäre.

 

Die islamischen „Juden-ins-Gas“-Rufe von 2014 bleiben unvergessen.

Da scheint offensichtlich entgangen zu sein, dass die unentwegt das hiesige politisches Handeln beherrschende, verlogene Anfeindung und Delegitimierung Israels ebenso wie die ungeniert, Polizei-eskortiert und ungeahndet auf unseren Straßen von Muslimen gegröhlten „Juden-ins-Gas“-Rufe keinesfalls von der neuen Opposition verschuldet sind, sondern das Ergebnis unserer linken Pseudo-Gutmenschen-Führung sind und ihrer von kaum verhohlenem antijüdischem Vorbehalt durchsetzten, bedenkenlosen Einlass-Politik für blanken und mörderischen islamischen Judenhass.

Trotz entsprechender Stimmungsmache durch Politik und linke Regierungs-Medien – geht es den allermeisten aus der ehemaligen Mitte abgewanderten Wählern in Wirklichkeit nicht um Fremdenfeindlichkeit und schon gar nicht um Rassismus, wie es uns die linken Pseudo-Gutmenschmedien und unsere linken Islam-Anbiederungspolitiker anlasten wollen. Nicht Feindlichkeit gegen Fremde, sondern die Abwehr feindlicher und rassistischer Fremder, wie sie die hinter einem schlechten Religionsplagiat getarnte Weltbeherrschungs-Ideologie des Islam repräsentiert, ist ein berechtigtes Anliegen des Selbsterhalts und der Selbstachtung.

Nahezu überall, wo dem Islam unbeschränkt Einlass und Entfaltung gewährt wurde, wurden wie mannigfaltige Beispiele in Afrika, Asien, Kleinasien und Europa belegen, die ursprünglichen Ethnien und Religionen unterdrückt, entrechtet, vertrieben oder sogar ermordet. Da, wo der Islam in der Minderheit ist, nutzt er die Schwäche der demokratischen Systeme für selbstbezogene Toleranz und erhebliche Minderheitsrechte, da wo er herrscht, entstehen faschistische und rassistische Systeme, in denen Minderheitsrechte nicht gewährt werden und nicht-islamische Minderheiten gänzlich verschwinden.

Nur 81 Jahre nach dem 9. November 1938, nach den brennenden Synagogen und dem Mord- Pogrom gegen jüdische Menschen in unserem Lande, verlassen Juden Deutschland und Europa nicht wegen Herrn Gauland und schon gar nicht wegen Herrn Meuthen, Frau Weidel oder Frau von Storch.

 

Jüdischen Schülern wird der Besuch öffentlicher Schulen verunmöglicht.

Sie tun es allem voran wegen des wachsend unerträglicher werdenden Juden-feindlichen Klimas unserer sich dank der Kanzlerin und ihrer politischen Entourage immer mehr islamischer Rechtsverachtung ergebenden Republik. Juden betreten Islam-dominierte No-Go-Areas in unseren Städten nur unter einem Verleugnungs-Mimikry ihrer jüdischen Identität oder unter dem wachsenden, von unserer Politik weitgehend tatenlos hingenommenen Risiko von Beleidigungen und/oder körperlichen Angriffen.

Jüdische Schüler werden aus deutschen Schulen mit relevantem Anteil muslimischer Schüler ohne wirklichen Schutz oder Abhilfe durch Schulleitung, Elternbeirat oder Schulbehörde hinausgeprügelt. Abhilfe ist da von der – wie von eigenen Vertretern öffentlich eingeräumt – gelegentlich auch schon mal von islamischen Gang-Mitgliedern Teil-unterwanderten Polizei kaum noch zu erwarten.

Das alles ist Deutschland nach 14 Jahren Merkel-Regierung und langjähriger Beteiligung der sozialistischen Partei SPD.

An den arabisch-antisemitischen Demonstrationen in Deutschland nimmt unsere Politik kaum Anstoß.

Dazu haben unsere etablierten Islam-Einlassparteien keine Nazis und auch keine AfD gebraucht. Das haben sie gemeinsam mit der öffentlich-rechtlichen linken Israel-Dämonisierungs-Journaille ganz allein geschafft.

 

Maas, Gabriel, Schulz und Steinmeier gegen Israel

Der gegenwärtige deutsche Außenminister hofiert das Mord-Regime im Iran und unterstützt in den meisten Fällen Israel-feindliche Resolutionen des UNO-Diktatorenclubs, und wird dafür auch noch in diesem Monat mit dem Toleranzpreis ausgezeichnet von dem längst zur Leugnung der historischen jüdischen Identität der uralten, ewigen und ungeteilten Haupstadt des jüdischen Volkes Jerusalem degenerierten Jüdischen Museums, einer diesen Namen kaum noch verdienenden Stiftung öffentlichen Rechts.

Der ehemalige Außenminister und SPD-Chef Gabriel nennt Olympia-Terror-Abbas gar seinen persönlichen Freund, F.-W. Steinmeier, immerhin noch rechtzeitig vor dem verdient anhaltenden Niedergang seiner ehemaligen durch und durch Israel-feindlichen sozialistischen Partei in sein Amt hineinproporzter Präsident dieses Staates, verneigt sich vor dem toten Judenmörder und Terroristen Arafat, und ist einer der ersten Gratulanten für 40 Jahre Mullah-Unterdrückung des eigenen Volkes im Iran. Der ehemalige SPD-Vorsitzende und immer noch aktive SPD-Mann Schulz erzählt in Israel die alte Wasserlüge über Juden, die Grünen-nahe Heinrich-Böll-Stiftung veranstaltet Steuergeld-bezuschusste Israel-Hass-Veranstaltungen. Linke und Grüne Gaza-Flotillen-Unterstützung, Terror-gegen-Israel-Relativierung, Duldung von islamischen Juden-ins-Gas-Rufen auf unseren Straßen und vieles andere mehr.

Und last not least – wie der Berliner sagt – die „Chefin vons Ganze“, unsere Kanzlerin Frau Merkel bekommt von höchster jüdischer Vertretung den hohen Theodor-Herzl-Preis für besondere Verdienste um das jüdische Volk und um Israel.

 

Die Bundeskanzlerin als Helferin der Aliyah

Henryk Broder fragt zu Recht – wofür? Und ich glaube, ich habe die Antwort: Ist es doch unsere Kanzlerin und ist es ihr Verdienst und das ihrer politischen Entourage, dass die gegenwärtig schnell zunehmende Abwanderung von Juden aus Deutschland endlich wieder zu einer zahlenmäßig nennenswerten Aliyah (Einwanderung) nach Israel geführt hat. Von derartigen Erfolgszahlen konnte die ZOD (Zionistische Organisation Deutschland) in all den Jahrzehnten ihrer Nachkriegs-Bemühungen in diesem Lande nur träumen.

Eine Fortsetzung dieser von unserer bisherigen, sich wohl auch in Thüringen wieder verantwortungslos mit Hilfe einer mit dem sowjetischen Totalitarismus eigentlich abgeschafften, dort wiedererstarkten Linken von Legislaturperiode zu Legislaturperiode hangelnden etablierten Politik verschuldeten Zerstörung unserer Lebenswelt, ist im Gegensatz zu den hier mit Hingabe gepäppelten hysterischen Aussagen der „Zeugen Gretas“ das wirkliche Unrecht gegenüber unseren Kindern und unserer Zukunft in Freiheit und Demokratie.

Und das ist erst der Anfang. Es besteht große Aussicht, dass Deutschland dank der heutigen Politik doch noch judenrein wird. Wir schaffen das.

Nur gut, dass trotz der hier bezeichnenderweise mit großer Häme kommentierten Regierungsbildungs-Schwierigkeiten und trotz der hier kaum berichteten regelmäßigen unprovozierten Mord-Raketen-Beschüssen aus Gaza der freiheitliche jüdische Staat – nicht zuletzt auch dank der bisherigen Regierung Netanjahu eine weltweite prosperiererende Erfolgsgeschichte ist für alle seine Bürger, jüdisch und nichtjüdisch. Er ist die einzige wirkliche westliche Demokratie im gesamten Nahen Osten mit allen erdenklichen Rechten für alle Mitglieder seine polyethnischen und polyreligiösen Gesellschaft, und wird es mit wachsender weltweiter Anerkennung für immer bleiben.

Dem Staat Israel, dem jüdischen Volk, unseren Lesern, unseren Freunden und uns allen wünschen wir für das angebrochene jüdische Jahr 5780 alles erdenklich Gute.

 

Dr. Rafael Korenzecher

i.A. Simon Akstinat

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