KOLUMNE DES HERAUSGEBERS DR. R. KORENZECHER

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

 

die zweite Jahreshälfte 2019 schreitet mit schnellen Schritten den hohen jüdischen Feiertagen entgegen. In nur zwei Monaten geht der jüdische Jahreszyklus zu Ende und das Jahr 5780 steht vor der Tür.

Zur Zeit nutzen noch viele unserer Leser die lange herbeigesehnten Sommerferien, um an mehr oder minder fernen Gestaden dem Alltag zu entrinnen, jedenfalls soweit das mit dem von den „Zeugen Gretas“ und deren epidemisch auftretenden Medien-Anhängern entgegen jeder Raison und entgegen deren eigenem Beispiel eingehämmertem schlechten CO2-Gewissen überhaupt geht.

Auch hat die gern von den gleichen klima-hysterischen Apokalypse-Verkündern gern unerwähnt gelassene aber weiterhin wachsende weltweite Bedrohung durch nahezu ubiquitäre islamische Gewalt und die sich dadurch faktisch ungebremst verschlechternde politische und rechtliche Sicherheitslage auch für Touristen nicht nur in islam-dominierten Unrechtsregimen, sondern auch andernorts eine keinesfalls geringe Zahl bisheriger Urlaubsziele nur unter Vorbehalt und nur für sehr Unentwegte bereisbar gelassen. So versuchen nicht wenige zu Hause die relative Entspannung zu genießen, die ihnen die sommerliche Entschleunigung des Tagesgeschehens an ihren oft nur halbbesetzten Arbeitsplätzen und den deutlich leerer gewordenen Wohnorten beschert hat.

Selbst die verordnete Parkplatzverknappung und der im Redaktionssitz Berlin durch unsere rot-grüne Bevormundungspolitik konsequent geführte Krieg gegen die Autofahrer konnten nicht verhindern, dass es in diesen Tagen wieder Parkplätze auf unseren Straßen gibt. If paradise was half as nice…

Leider stellt auch der Besuch der hiesigen öffentlichen Freibäder aufgrund der gerade in diesen heißen Sommertagen überhandnehmenden, vorwiegend aus muslimischer Richtung kommenden sexuellen Übergriffe und anderen Gewaltakte gegen Besucher, Schwimmmeister und Ordnungskräfte kaum das unbeschwerte Badevergnügen dar, das wir in gar nicht so lange zurückliegender Vergangenheit noch kannten und ist guten Gewissens weder friedfertigen Erwachsenen noch deren Kindern oder besonders Jugendlichen zu empfehlen. Ohnehin hat die verfehlte linke und grüne Migrationspolitik dazu geführt, dass ganze Freibäder immer öfter von den einschlägigen Gewalttätern übernommen und nach Räumung geschlossen werden. Soweit ist es gekommen, ob im Freibad, am Bahngleis oder bei Stadtfesten. Das in unserem Lande anstelle des gesunden Menschenverstandes herrschende Linksbündnis und seine Unterstützer haben es möglich gemacht: Die „bunte“ Vielfalt mit nicht selten letalem Ende gibt es bei uns mittlerweile immer häufiger und an fast allen öffentlichen Orten.

Mit der Zunahme des muslimischen Bevölkerungsanteils steigt die islam-generierte Verachtung unserer demokratischen Rechtsstaaten. Dabei verursachen das Einzelfall-Kleinreden und politisch motivierte lächerliche Bagatell-Bestrafungen muslimischer Gewalt bei den islamischen Straftätern nur eine zunehmende Verachtung unserer Gesetze und stellen eine Motivation für weitere Gewaltverbrechen und gewalttätigen Judenhass dar.

Während die islamische Strukturauflösung unserer freiheitlichen Wertewelt weiter anhält, verlangt unsere links-dogmatisierende Politik, dass wir trotz des sicht- und spürbaren Anstiegs von Gewalt und Judenhass den Islam und seine von unserer Politik herbei-fabulierte Zugehörigkeit zu Deutschland akzeptieren, versäumt aber den ersten Schritt zu tun, nämlich von den zuwandernden und hier lebenden, sich zunehmend desintegrierenden Muslimen zu verlangen vor allem unseren Rechtsstaat, unsere westliche Kultur und unsere Aufklärungs-geläuterte Geschlechter-emanzipierte und Religions-tolerante Wertewelt ebenfalls zu akzeptieren.

Aber nichts ist in Deutschland und in Westeuropa mehr wie es war. Und obwohl die völlig selbstzufriedene und kritikresistente Kanzlerin des unbegrenzten Einlasses für gewalttätigen islamischen Judenhass Mitte Juli bei ihrer traditioneller Vorurlaubs-Pressekonferenz den Eindruck zu vermitteln versuchte, es sei alles unter Kontrolle, sieht die Wirklichkeit erheblich anders aus.

Nach wie vor ist unklar, wie die deutsche und europäische Einlasspolitik für islamischen Judenhass künftig aussehen soll. Der Strom der Zuwanderer aus dem vornehmlich islamischen Teil Afrikas verlagert sich aus Italien, wo die Regierung die Häfen für „Seenotretter“ geschlossen hat, nach Spanien, wo die neue linke Regierung die Grenzen geöffnet hat und offensichtlich alles unternimmt, um nur wenig mehr als 500 Jahre nach der Befreiung aus islamischer Zwangsherrschaft zuzulassen, dass Spanien ein weiteres Mal durch den Islam unterworfen wird, um auch von dort seine Blutspur nach Westeuropa fortzusetzen.

Islamische Nicht-Integration vs. asiatische Erfolgsgeschichten

Das ist nicht nur ideologisch vernagelt, es ist suizidal, töricht und hochgradig verantwortungslos.

Etwas Besseres als Deutschland findet sich allemal, sagt derselbe türkischstämmige Journalist Deniz Yücel, der von Deutschland mit massiver Anstrengung aus türkischem Gefängnis befreit wurde.

Hier ist offensichtlich etwas gründlich schiefgelaufen. Hier fehlt viel an gleichgewichtetem Augenmaß in der sogenannten großen gesellschaftlichen Diskussion, die jetzt anberaumt wurde. Es fehlen beispielsweise die Kinder der in West- und Ostdeutschland eingewanderten Vietnamesen, die heute mit weit überdurchschnittlichem Erfolg Schulen und Universitäten absolvieren. Es fehlen überhaupt hunderttausende Einwanderer und deren Kinder aus asiatischen und europäischen Ländern, die in Deutschland erfolgreich Unternehmen führen und die keine Probleme mit Deutschland haben.

Es gibt nämlich trotz der erheblichen Zahl von Deutschen mit polnischen Wurzeln keine „Polnische Union“ in Deutschland, die sich wie etwa Erdogan als verlängerter Arm von Warschau unentwegt zur deutschen Innenpolitik äußern würde. Es gibt keinen Zentralratsvorsitzenden der Buddhisten mit Talkshow- und Politbühnendauerpräsenz, die in Deutschland Wahlkampfveranstaltungen abhalten und dabei appellieren, sich in keinem Falle in Deutschland zu integrieren. Auch nach einem Kind chinesischer Einwanderer, das nur schlechtes bzw. Slang-Deutsch spricht, wie die dritte Generation vieler unserer Türken, muss man lange suchen. Gleiches gilt auch für Kinder jüdischer Immigranten aus Russland, denen die Bildung ihrer Kinder vor allem anderen am Herzen liegt.

Hinzu kommt eine vorsätzlich durch das gesellschaftliche und politische Bessermensch-Bündnis aufgebaute Fama, der Widerstand gegen die erkennbare Islam-induzierte Veränderung unserer Gesellschaft sei rassistisch, undifferenziert xenophob und berücksichtige nicht die Not der Flüchtlinge.

Nicht Fremdenfeindlichkeit ist das Problem, sondern feindliche Fremde

Das Gegenteil ist der Fall. Unsere Gesellschaft und unser Rechtsstaat wird nicht durch nicht-muslimische Flüchtlinge, die im Übrigen ebenso wie besonders Juden die wirklichen Opfer der weltweiten islamischen Gräueltaten sind, zersetzt. Der Versuch die Kritiker der Vernunft-verlassenen Einlasspolitik islamischer Gewalt und eines überzogenen mit Gewalt vertretenen islamischen Superioritätsanspruchs grundsätzlich in die „rechte Nazi-Ecke“ zu verorten, geht daher ins Leere:

Nicht Fremdenfeindlichkeit ist hier das Problem, sondern die Feindseligkeit der islamischen Fremden gegen die sie aufnehmenden nichtmuslimischen Bevölkerungen.

Kein anderer Kulturkreis und keine andere Religion bereitet derartige Integrationsprobleme oder ist auch nur annähernd so rassistisch und so gewaltbereit wie der Islam.

Die Behauptung unserer Politik, die besonders nach jeder judenfeindlichen Gewalttat des Islam immer lauter wird, wirft zumindest Fragen auf, deren Beantwortung durch unsere Bessermenschen aus Politik und Medien bislang ausgeblieben ist.

Wenn der Islam so friedlich und tolerant ist, warum ist es in vielen islamischen Ländern mit drastischen Strafen untersagt ihn zu verlassen?

Nachweislich werden Frauen, sexuelle und religiöse Minderheiten brutal unterdrückt.

Islamische Mordtaten an Juden werden von Millionen Muslimen weltweit bejubelt und der Judenhass in islamischen Ländern gehört zum Alltag.

Wie kann der Islam als friedlich angesehen werden, wenn Juden aus fast allen Islam-dominierten Staaten ausgetrieben wurden?

Letzteres ist ein Schicksal, dass unter tatenloser, wenn nicht sympathisierender Duldung unserer linken Islam-Apologeten auch den Juden in Deutschland und Europa mit Zunahme islamischen Einflusses droht und von Frankreich, Belgien, Schweden u.a. mehr bereits vorgelebt wird.

Aber nicht nur in der innerstaatlichen Auseinandersetzung mit dem Islam finden die die doppelten Standards unserer links-durchseelten Politik immer öfter Anwendung. Europa, der wirkliche Weltmeister des protektionistischen Schutzes seines Binnenmarktes beschuldigt den dagegen zu Recht opponierenden US-Präsidenten des Anzettelns eines Zollkrieges und der Zerstörung des Welthandels.

Unrechtsregime wie der Iran oder Saudi-Arabien (um nur zwei islamische Unrechtsregime zu nennen), die rigoros jede Bestrebung ihrer Minderheiten für mehr Rechte unterdrücken und Frauen und Schwule massiv verunrechten, kritisieren Israel, weil es per Gesetz den berechtigten jüdischen Charakter des Staates postuliert, ohne die Rechte der arabischen Minderheit zu beschneiden, die in Israel sowieso besser als irgendwo anders im Nahen Osten geschützt sind. Das hindert aber die Islam-affine UNO nicht daran, Israel, und zwar – wie auch jetzt wieder bei der vermeintlichen Benachteiligung arabischer Frauen – ausschließlich Israel, nahezu bei jeder Sitzung zu verurteilen. Und Deutschlands Außenminister Heiko Maas, dessen Aussage er sei „wegen Auschwitz“ in die Politik gegangen, angesichts seines mit dem demokratischen Israel nicht gerade solidarischen Abstimmungsverhaltens nachdenklich machen könnte, veranlasst seinen ohnehin schon gegen Israel auffällig gewordenen UNO-Chef-Gesandten Heusgen, sich dazu zu enthalten, was einer Unterstützung der Verurteilung Israels gleichkommt.

Die Liste dieser Art von Abstimmungs-Beispielen unserer linken Politik-Exegeten könnte man beliebig lang fortsetzen. Es sind eben Taten, und nicht nur die geheuchelten Gedenktagsreden für gute, weil tote Juden, die die ganze Heuchelei unserer Islam-affinen, Israel-Delegitimierungs-Politik enttarnen.

Diese doppelte Moral und der politische Unverstand beherrschen leider auch die Politik des Regierungsbündnisses und seiner Zustimmungsmedien.

 Deutschland: Contra Trump und Pro Iran

Präsident Trump wird über jedes Maß dämonisiert für Dinge, die, wenn sie von dem Vorgänger Obama gemacht wären, Begeisterungsstürme bei unserer linkslastigen Politik und ihren nachgeschalteten öffentlich-rechtlichen Medien hervorgerufen hätten.

Der Iran darf mit großer Zustimmung des hiesigen Bundespräsidenten und Arafat-Huldigers Steinmeier an der Atombombe basteln, während unsere Klima-hysterische Politik hierzulande schon bei der Nennung des Wortes Atomenergie den Schluckauf bekommt.

Die ARD sendet wieder einmal nahezu völlig unwidersprochen eine widerwärtige Hetzsendung gegen den Staat Israel, wonach ausgerechnet Israel das eigentliche Friedenhindernis im Nahen Osten ist und der einschlägig bekannte Jakob Augstein konfabuliert im Stürmer-Stil im „Spiegel“ sehr zur Freude aller Antisemiten jeglicher Couleur von der jüdischen Weltverschwörung.

Und in Straßburg werden Juden nur abgezählt als Zuschauer bei der Austragung eines unter israelischer Spielbeteiligung stattfindenden Fußballspiels zugelassen und dürfen Fan-Artikel oder Israel-Fähnchen nach einem Verbot nur nach massiven jüdischen Protest und Intervention der israelischen Botschafterin in Frankreich mit sich führen.

Nein, es ist wirklich nicht gut bestellt um unseren Staat und Europa in diesem heißen Sommer.

Die Ermordung eines achtjährigen Jungen durch einen Eritreer

Eben gerade während ich diese Zeilen für Sie schreibe, erschüttert mich eine soeben hereingekommene tragische Eilmeldung der Nachrichtenagenturen aufs Tiefste. Obwohl ich alles in meiner Macht stehende getan hätte, in meiner begonnenen Zustandsbeschreibung des Sommers 2019 in diesem Lande widerlegt worden zu sein, bestätigt, nein, übertrifft die furchtbare Nachricht in grausamster Weise meine schlimmsten Befürchtungen über die Folgen des deutschen Migrationswahnsinns:

„Schreckliche Tat am Frankfurter Hauptbahnhof: Ein achtjähriger Junge und seine Mutter sind vor einen einfahrenden ICE gestoßen worden. Die Polizei teilte wenig später mit, dass der Junge verstorben ist. Die Mutter konnte sich retten und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Bei dem Täter handelt es sich um einen 40-jährigen Mann aus Afrika – er konnte von Passanten überwältigt und von der Polizei festgenommen werden. Offenbar hatte der Mann versucht, noch eine weitere Person auf die Gleise zu stoßen. Augenzeugen der schrecklichen Tat sollen geschrien und teils weinend zusammengebrochen sein.

Der mutmaßliche Täter und die Opfer kannten sich nicht, wie die Polizei-Sprecherin weiter erklärte. Die genauen Umstände werden nun untersucht.“

Es ist mir unmöglich in meiner Erschütterung und meiner Anteilnahme für die überlebende Mutter und der von dem schrecklichen Verlust betroffenen Angehörigen zur Tagesordnung überzugehen und das vorbereitete Konzept meiner monatlichen Kolumne beizubehalten.

Allzu unvorstellbar ist das ganze Ausmaß des tragischen, lebenslang traumatisierenden Grauens, das hier aus heiterem Himmel über die Familie, aber auch über den Zugführer und die hilflos zusehenden Augenzeugen, darunter viele Kinder, hereingebrochen ist.

Das was hier soeben als Push-Message auf meinem Display erschien, ist ein ruchloser, sich jedem zivilisatorischen Moralansatz entziehender und jeden Sinns entbehrender grausamer Mord an einem unschuldigen achtjährigen Kind.

Er ist dazu leider kein Einzelfall, sondern ein besonders schrecklicher Fall des eklatanten und schrecklichen Versagen der Migrationspolitik. Neben nahezu täglichen, überzufällig häufig von muslimischen Migranten begangenen niederschwelligeren körperlichen Angriffen im öffentlichen Raum unserer Städte, neben Pöbeleien und Fahrgastbedrohungen in unseren öffentlichen Verkehrsmitteln, Freibad-Zusammenrottungen und gewalttätigen Übernahmen ganzer Freibäder durch zumeist muslimische Horden und nicht zuletzt rassistischen, antisemitischen, islamischen körperlichen und verbalen Attacken auf Juden ist bereits am 20. Juli eine junge Mutter ebenfalls von einem Nordafrikaner ohne jeden Anlass unvermittelt auf ein Bahngleis geschubst und getötet worden. Auch hier hatte der Mörder die Frau vorher nicht gekannt. Noch im Januar diesen Jahres wurden drei Jugendliche auf einem S-Bahnhof in Nürnberg von einem Mann mit Migrationshintergrund aufs Gleis gestoßen und zwei von ihnen dabei getötet.

All dies ist ein schreckliches Versagen der entseelten Migrationspolitik und von jeder Vernunft verlassenen, die schrecklichen Folgen dieses Tuns negierenden Willkommenskultur dieses Landes.

Was muss jetzt noch folgen, damit der Rechtstat in dem wir alle, Erwachsene und Kinder, Juden und Nichtjuden vor den Zeiten des Linksbündnisses gut, gerne und sicher gelebt haben, um sein Überleben kämpft?

Wie lange soll dieser Irrsinn noch weitergehen, dass ein unschuldiges achtjähriges Kind ein weiteres schreckliches Opfer der untragbaren und verantwortungslosen Migrationspolitik von Kanzlerin Merkel und ihrer nicht minder schuldigen linken und grünen politischen Entourage wird?

Das, was die ersten Stimmen aus dem linken Lager und die nachgeschalteten öffentlich-rechtlichen Medien heute im Nachgang zu der schrecklichen Tat geliefert haben, macht wenig Mut auf eine Umbesinnung.

ZDF und ARD schwiegen jedenfalls auffällig lange dazu und reagierten sehr spät, ganz entgegen ihrer sonstigen aufgeregten und polemischen Kritik bei jeder anderen und viel weniger gewichtigen Sachlage.

Eine Meldung zu dem Kindermord erfolgte überhaupt erst nach massiver Kritik aus den sozialen Medien. Ein besonderes Glanzstück des politisch gelenkten Journalismus lieferte selbst noch Stunden später die an eine Sendung der „Aktuellen Kamera“ erinnernde, ohne jede Empathie mit dem ermordeten Kind und in weitem Nachrang zu allerlei sekundären Umwelt- und Datenschutzmeldungen an fünfter oder sechster Stelle, fast am Ende der Sendung, knapp vorgetragene Mitteilung über das grauenvolle Geschehen vom Frankfurter Hauptbahnhof.

Zahlreiche ausländische Medien brachten die Meldung hingegen an erster Stelle.

Auch scheinen die längst zum öffentlichen Angstraum gewordenen Bahnhöfe, auf denen man heute nicht mehr ohne den furchtsamen Blick hinter sich auf den Zug warten kann, aber auch die anderen öffentlichen Gefahrenräume für die publikumswirksam klimaverliebt und lauthals das Bahnfahren propagierenden, Wasser predigenden und Wein trinkenden linken und grünen Politiker kein wirkliches Problem darzustellen. Sie bringen vor allem sich selbst in Sicherheit vor den Folgen ihrer verfehlten und fatalen Gewalteinlass-Politik, indem sie sich im Reichstag hinter aufwendigen von unseren Steuern bezahlten Gräben verschanzen – dazu statt dem selbst produzierten Sicherheitsdesaster echte und entschlossene Abhilfe entgegenzusetzen, die Freiheitsrechte der redlichen Bürger mit immer größeren Schutzzonen und Personalkontrollen weiter einschränken und für sich selbst auf ebenfalls von uns bezahlten Bodyguard-geschützten Individualverkehr in Privilegien-versehenen, großräumigen, schwarzen und mit viel Energie-Verbrauch gut klimatisierten Sprit-fressenden Limousinen zugreifen.

Warum auch nicht – der deutsche Wähler wird, wie die Umfragen zeigen, auch weiterhin dem zur Ablenkung vom Sicherheitsdesaster unserer Republik aufgebauschten Klimahype erliegen, und die Grünen wählen, damit wie in Bremen die abgewählten Roten an der Macht bleiben können.

Schade, dass mit dem schnellen Niedergang unserer Kultur auch Dichter wie Erich Kästner in Vergessenheit geraten zu sein scheinen. Dabei war gerade sein Rat aus der Zeit der Weimarer Republik für den gegenwärtigen deutschen Wähler nie richtiger als heute:

„Was immer geschieht – nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken.“ (Erich Kästner)

Mit den besten Grüßen für Sie alle und wie immer trotz diesmal aus gegebenem schrecklichen Anlass um den Israel-Teil gekürzter Kolumne mit den aufrichtigsten Wünschen für das jüdische Volk und den Staat Israel.

 

Am Israel Chai!

 

Ihr

Dr. Rafael Korenzecher

 

i.A. Simon Akstinat

(Chefredakteur JR )

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