Remigration ist keine Deportation

In Deutschland wurden 2023 etwa 13.500 Abschiebungen vollzogen.© JAKUB PORZYCKI_NurPhoto_NurPhoto via AFP

In der derzeitigen Migrations-Diskussion werden Begrifflichkeiten miteinander verwoben, falsch interpretiert oder böswillig ausgetauscht, um Migrationskritiker zu kriminalisieren. Remigration ist eine sogenannte Rückkehrmigration und hat nichts mit einer völkerrechtswidrigen Deportation gemein. Die absichtliche und manipulative Gleichsetzung legaler Abschiebungen mit Deportationen ist ein Ablenkungsmanöver der linken und grünen Islam-Appeaser. Der Zweck ist mehr als durchsichtig: die längst überfällige Debatte über illegale Einwanderung zu verbieten, politisch zu diskreditieren und die Einwanderung von Israel- und Judenhassern zu legitimieren. (JR)

Von Thilo Schneider

Wenn Sie vor drei Jahren ausgewandert sind, also emigriert sind und Sie kehren heute nach Deutschland zurück, weil das mit der Bratwurstbude in Dubai keine so clevere Geschäftsidee war, wie nennt man das? Korrekt: Remigration. Wenn hingegen das arabische Königshaus beschlossen hat, dass Ihre gutgehende Wurstbraterei gegen sämtliche religiöse Gesetze verstößt und Sie bei Nacht und Bodennebel in der Wüste oder im Jemen ausgesetzt werden – das wäre eine Deportation. Es sei denn, man verfrachtet sie zurück nach Deutschland, schwer bewacht und in Ketten – das wiederum wäre dann wieder eine Remigration. Hätten Sie es hingegen auf verschlungenen Pfaden geschafft (beispielsweise Adoption durch das saudische Königshaus), die saudische Staatsbürgerschaft zu bekommen und würden jetzt nach Deutschland abgeschoben – dann wäre es wieder eine Deportation.

In der derzeitigen „Migrations“-Diskussion werden Begrifflichkeiten miteinander verwoben, verwechselt, ausgetauscht, falsch interpretiert, entweder aus Unkenntnis oder, wahrscheinlicher, aus Bosheit und um ein bisschen „Gaslightning“ zu betreiben, daher soll dieser Artikel Licht uns Dunkel bringen.

 

Legale Migration

Einwanderung/Migration: Hierunter versteht man den legalen Grenzübertritt, der Einwanderer hat die Absicht, temporär oder auf Dauer seinen Lebensunterhalt und den seiner Familie durch Arbeit zu bestreiten. Ein späterer Wechsel der Staatsbürgerschaft ist möglich, aber nicht Pflicht. Der Einwanderer besitzt gültige und bestätigte Papiere und eventuell sogar Grundkenntnisse der Landessprache. Er will sich in die Gesellschaft integrieren und respektiert Traditionen und Land und Leute. Die von der Bundesregierung so dringend herbeigesehnten Facharbeiter sind nichts anderes als Einwanderer. Deutschland hat mit echten Einwanderern größtenteils gute Erfahrungen gemacht. Das fängt nicht erst mit den Hugenotten an, die sich in den Vertreibungen 1685 zumeist in die Niederlande, nach England und nach Deutschland aufmachten, hier wiederum war Brandenburg-Preußen der größte Nutznießer.

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