50 Jahre Olympia-Attentat: Muslimischer Wachmann zeigt israelischer Sport-Delegation den Hitlergruß

Am 5. September 1972 drangen arabische Terroristen des „Schwarzen September“ ins Quartier der israelischen Olympiamannschaft, nahmen die jüdischen Sportler als Geisel und töteten bis zum Ende der blutigen Befreiungsaktion alle. Die Gründe für das eklatante Versagen des deutschen Staates und der Polizeibehörden und die Ablehnung israelischer Mithilfe zur Befreiung der Geiseln werden wohl erst nach 2041 detailliert dargelegt werden können. So lange sollen die Akten, nach dem Wunsche der deutschen Regierung, unter Verschluss bleiben. 50 Jahre nach dem Attentat begrüßte unterdessen ein arabisch-stämmiger „Security-Mann“ israelische Besucher der Gedenkstätte des Mordgeschehens mit dem Hitlergruß. (JR)

Die Terroristen forderten die Freilassung von 243 Häftlingen, darunter Andreas Baader und Ulrike Meinhof. 
© EPU / AFP

Von Collin McMahon

Am 5. September jährt sich der Anschlag auf die israelische Olympia-Mannschaft 1972 zum 50. Mal. Die Hinterbliebenen, die seit 50 Jahren um eine ordentliche Aufklärung des Terroranschlages kämpfen, bleiben der Trauerfeier in München fern. Der israelische Staatspräsident Isaac Herzog schloss sich dem Boykott an und reist statt nach Bayern nach Berlin, um dort am 6. September vor dem Deutschen Bundestag zu sprechen.

Bundeskanzler Olaf Scholz sorgte für einen internationalen Skandal, als er den mutmaßlichen Finanzierer des Attentats Mahmud Abbas am 16. August ins Kanzleramt einlud. Auf die Frage eines Reporters, ob er sich für das Olympia-Attentat entschuldige, behauptete Abbas, Israel hätte seit 1948 „50 Holocausts“ begangen. Für das Attentat, bei dem 11 israelische Sportler getötet wurden, entschuldigte er sich nicht. Scholz reagierte erst am nächsten Tag, er sei „zutiefst empört über die unsäglichen Aussagen“.

Ebenfalls am 16. August zeigte ein Security-Mitarbeiter der European Championships in München einer israelischen Delegation einen Hitlergruß, die die Gedenkstätten besuchen wollten. Der 19-jährige Berliner mit arabischem Namen wurde verhaftet, aber kurze Zeit später wieder auf freien Fuß gesetzt.

Seitdem mehren sich die Stimmen, die ein Ende der deutschen Finanzierung der korrupten „Palästinensischen Autonomiebehörde“ fordern. Für 2021-22 hat die Bundesregierung den „Palästinensern“ mehr als 340 Mio. Euro versprochen. Außenministerin Annalena Baerbock traf sich im Februar in Ramallah mit Abbas, der jährlich 130 Millionen für „Märtyrerrenten“ zahlt.

Der Abbas-Eklat ist kein einmaliger Ausrutscher, sondern die logische Konsequenz einer israelfeindlichen rot-grünen Politik, die seit 50 Jahren den „palästinensischen“ Terror unterstützt – früher durch Stasi und RAF, heute aus dem Kanzleramt, ARD und dem Auswärtigen Amt.

„Sprengt die Olympischen Spiele“

München erlebte seit 1970 eine horrende Serie linksradikaler und „palästinensischer“ Terroranschläge, beginnend mit der gescheiterten Entführung einer El-Al-Maschine am 10.2.1970 in Riem, bei der ein Israeli starb.

Der spätere Grünen-Mitbegründer Dieter Kunzelmann kündigte am 13.2.1970 „eine große Frühjahrsoffensive“ an. Am selben Tag starben beim Brandanschlag auf die Synagoge in der Reichenbachstraße sieben Menschen, die meisten Holocaust-Überlebende. Es war der Beginn einer linksradikalen Terrorwelle gegen Juden, bei der innerhalb von 11 Tagen 55 Menschen starben.

„Wann endlich beginnt bei Euch der organisierte Kampf gegen die Heilige Kuh Israel?“, schrieb Kunzelmann am 3.4.1970 an die linksradikale Szene, wie Historiker Wolfgang Kraushaar in seinem Standardwerk des selben Titels dokumentiert.

„Als Dieter Kunzelmann am 19. Juli 1970 in West-Berlin verhaftet wurde, stellte die Kriminalpolizei in dessen konspirativer Wohnung Papiere sicher, die auf die Planung von bewaffneten Aktionen schließen lassen mussten“, so Kraushaar. Sie stammten von Georg von Rauch, einem von Kunzelmanns Gefährten auf ihrer berüchtigten Reise nach Jordanien, wo sie sich von der Fatah am Gebrauch von Schusswaffen und den Bombenbau haben ausbilden lassen. Der „späteste Rückkehr-Termin“ aus Jordanien sei „die Olympiade 1972 in München“, schrieb Rauch im August 1969.

„Denkbar ist, dass Kunzelmann den Palästinensern überhaupt den Anstoß vermittelt hat, sich mit dem Großthema 1972 näher zu befassen“, so Kraushaar. „Seine beiden wichtigsten Gesprächspartner sind dort … die wichtigsten Leute innerhalb der PLO: die beiden Fatah-Begründer Yassir Arafat und Farouk Kaddoumi“, später die „Schlüsselfigur des Überfalls auf die israelische Olympiamannschaft“.

Kaddoumis Nachfolger als Chef der Fatah-Spionageabwehr war Mahmoud Abbas, der laut Attentats-Drahtzieher Abu Daud für die Finanzierung des Olympia-Anschlags zuständig war.

Während ihres Aufenthaltes in Jordanien 1969 stellte Arafat die Verbindung zwischen Kunzelmann und der Frankfurter „Generalunion Palästinensischer Studenten“ (GUPS) her, der deutschen Operationsbasis für die Olympia-Terroristen. Kunzelmann-Vertraute Inge Presser arbeitete im Büro der GUPS für den Attentats-Drahtzieher Abdallah Frangi.

„Sprengt die Olympischen Spiele“, forderte die Münchener APO schon im Oktober 1968. Ähnlich äußerte sich von Rauch: „Auf der Olympiade passiert was.“

Diese „Planspiele“ waren dem Bayerischen LKA bekannt, das am 1.3.1972 zu den Plänen der „Berliner Anarchisten“ berichtete. Das Münchener Polizeipräsidium warnte am 18.10.1971 vor „Terroranschlägen auf olympische Einrichtungen“, darunter vor einem „gewaltsamen Eindringen in das Olympische Dorf.“

Am 7.7.1972 warnte der BND, dass „führende Mitglieder einer „palästinensischen“ Terrororganisation in die BRD einreisen würden, um Terrorakte … zu verüben“. Fünf Tage vor der Eröffnung der Spiele warnte der Bayerische Verfassungsschutz, dass „Palästinenser planten, während der Olympiade einen Zwischenfall zu inszenieren.“ Trotzdem zog die Bayerische Polizei nicht die richtigen Konsequenzen. Die Münchener Olympiade sollte offen und bunt werden, man wollte auf keinen Fall wie ein Polizeistaat wirken.

„Sie sind alle tot“

Um 4 Uhr morgens am Dienstag, den 5. 9. 1972, kletterten 8 Terroristen des „Schwarzen Septembers“ mit schweren Sporttaschen über den ungesicherten Zaun des Olympiadorfs und begaben sich ins unabgesperrte Wohnhaus an der Connolystr. 31, wo die israelische Mannschaft wohnte. Sie verschafften sich Zugang zur Wohnung und erschossen den 33-jährigen Ringkampftrainer Moshe Weinberg, der mit einem Obstmesser auf sie losging, sowie den 32-jährigen Ringer Yoseff Romano, der trotz Bänderriss versuchte, einem der Terroristen die Kalaschnikow zu entreißen. Zwei Sportler konnten fliehen.

Im Laufe des Tages traf Innenminister Hans-Dietrich Genscher ein, der sich im Austausch für die Geiseln anbot, was der Anführer „Issa“ jedoch ablehnte. Die Terroristen forderten die Freilassung von 243 Häftlingen, darunter Andreas Baader und Ulrike Meinhof.

Um 22:21 werden die 8 Terroristen und 9 Geiseln in zwei Hubschraubern zum Militärflughafen Fürstenfeldbruck geflogen, wo sie schnell eine Falle witterten. Es kam zur Schießerei zwischen den Terroristen und den im Anti-Terroreinsatz unerfahrenen Polizisten. Am Ende waren alle 9 Geiseln, ein deutscher Polizist und 5 Terroristen tot.

„Antiimperialistische, antifaschistische Aktion“

Ulrike Meinhof schrieb dazu aus Stammheim: „Die Aktion des ‚Schwarzen Septembers‘ in München hat das Wesen imperialistischer Herrschaft und des antiimperialistischen Kampfes auf eine Weise durchschaubar und erkennbar gemacht, wie noch keine revolutionäre Aktion in Westdeutschland.“ Meinhof nannte das Massaker „antiimperialistisch, antifaschistisch und internationalistisch.“ RAF-Begründer Horst Mahler lobte „die mutige Kommandoaktion“ als „vollendeter Ausdruck der richtigen strategischen Linie.“

Es ist nicht geklärt, ob die DDR bei der Vorbereitung des Anschlages mitgeholfen hat. Die Stasi unterstützte die RAF und die Fatah. „Kein anderes Land Europas hat die militanten Gegner Israels so offen und nachhaltig unterstützt wie die DDR. Obwohl Arafats Fatah-Bewegung zahlreiche terroristische Anschläge auf israelische und weitere Ziele verübte, war er ein gern gesehener Gast im SED-Staat“, so Historiker Hubertus Knabe. Yassir Arafat und Olympia-Drahtzieher Ali Hassan Salimeh besuchten 1971 Ost-Berlin.

Olaf Scholz, der zum Zeitpunkt des Attentats 14 war, besuchte in den 80er Jahren als Juso-Chef des marxistischen Stamokop-Flügels regelmäßig Ost-Berlin, traf sich mit Egon Krenz und wurde von der Stasi hofiert, wie Knabe schreibt.

Die Witwe des israelischen Fechttrainers André Spitzer, Ankie, fordert seit 1974 die Herausgabe der Unterlagen sowie eine angemessene Entschädigung. Die deutsche Regierung mauerte 20 Jahre lang: Es gebe keine Unterlagen, behauptete Genscher. Erst 1992 erhielt Spitzer einen anonymen Tipp, ihr Anwalt fand im Keller des Bayerischen Hauptstaatsarchivs 20 Kisten mit zehntausenden Dokumenten und 900 Fotos.

Die Angehörigen ließen sich 2004 auf eine Entschädigung von 3 Mio. US-Dollar ein, 120 000 pro Kopf. „Für Ankie Spitzer bedeutet das eine Niederlage“, schreibt Kraushaar. „Die Entschädigungssumme war für sie nur ein Hebel, die Deutschen dazu zu bringen, endlich ihre Verantwortung einzugestehen.“ Momentan wird über eine Entschädigungssumme von 10 Mio. Euro verhandelt, so Ankie Spitzer, bei allen Anwalts- und Aufarbeitungskosten ein „Schlag ins Gesicht“ für die Hinterbliebenen.

Die Akten sollten bis 2041 unter Verschluss bleiben, eine Zeitspanne, die sonst nur für sensibelste Staatsgeheimnisse gilt. Nach 50 Jahren der Kritik durch Ankie Spitzer und andere soll nun jedoch eine „Historikerkommission“ die Akten auswerten dürfen. Warum werden die Akten zum Olympia-Anschlag nicht öffentlich gemacht?

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