„Richard Wagner und die Klezmerband. Auf der Suche nach dem neuen, jüdischen Sound in Deutschland“ – Yuriy Gurzhys neues Buch

Unter diesem erfrischenden Titel nimmt der jüdische Musiker Yuriy Gurzhy den Leser auf eine Reise in die jüdische Musiklandschaft Deutschlands mit.

Von Matti Goldschmidt

Yuriy Gurzhy, gebürtig aus dem derzeit von russischen Invasionstruppen belagerten Kharkov im Nordosten der Ukraine, wanderte 1995 als Zwanzigjähriger nach Berlin aus. Dort etablierte er sich schnell als Musiker, Diskjockey, Komponist und Musikproduzent und engagierte sich auf diversen Ebenen in vielseitigen Projekten. Darunter fallen etwa Partyreihen in Form von CD-Kompilationen wie die gemeinsam mit dem Schriftsteller Wladimir Kaminer legendäre „Russendisko“ oder das Berliner „Born In UA“, welches sich vor allem mit ukrainischer Musik befasst. Schließlich ist er verantwortlich für einige Bandgründungen wie etwa die Formation „RotFront“ oder, gemeinsam mit Daniel Kahn und Marina Frenk, die „Disorientalists“. Nun erschien Gurzhys erstes Buch, das er nach seinen eigenen Worten nur deshalb schrieb, ja eigentlich schreiben musste, weil ihm bis dato etwas über die jüdische Musik der letzten zwei Jahrzehnte in Deutschland gefehlt hatte.

Wer nun glaubt, mit dem Titel „und die Klezermband“ ein Buch über Klezmer vorzufinden, irrt. Genauso wenig handelt es über den deutschen Komponisten Richard Wagner (1813-1883). Erst die Titelergänzung beschreibt, worum es im Wesentlichen geht: Nämlich um „den neuen jüdischen Sound in Deutschland“, also nicht um einen, allenfalls irgendeinen, sondern um „den Sound“, einen, den Gurzhy selbst als „äußerst innovativ und progressiv“ empfindet. Und so kommen im Format der „oral history“ Erzählungen zusammen, die das „who’s who“ der (hier in diesem Buch überwiegend jüdischen) Klezmerszene Deutschlands widerspiegeln. Dafür wurden einige Dutzend von meist in Deutschland aktiven Musikern, Produzenten und Organisatoren, Zeitzeugen eben, zu Gespräche eingeladen, deren Mitteilungen auf insgesamt 23 Kapitel verteilt wurden. Im Rahmen dieses methodischen Ansatzes verzichtete Gurzhy im Wesentlichen auf Kommentare und beließ es darauf, die Aussagen der von ihm ausgewählten Protagonisten möglichst uneditiert 1:1 wiederzugeben. Die Themenbereiche erschienen unerschöpflich, ging es doch über Chanson, bayrischen Alpenklang, einer echten Kantorin sowie einem echten Rabbi bis zu „hardcore“ und Psychodelisches. Dem Exzentrischem waren kaum Grenzen gesetzt.

Als Einstieg in die Interviews sollte die Frage gestellt werden: „Was ist für dich eigentlich jüdische Musik“? Diese Frage musste alsbald verworfen werden, denn 1. nervte sie alle Beteiligten, 2. die Antwort war immer wieder viel zu lang, 3. keine Definition stellte alle zufrieden und 4. jeder hatte dazu sowieso etwas anderes zu sagen. Wobei es sich Gurzhy wohl etwas zu leicht gemacht hatte, wurde doch dieses Thema längst in der Vergangenheit besprochen, zum Beispiel im vorliegenden Periodikum (JR 7/2018 [47], S. 32). Eher mit weniger Emotion beschrieb der Musikkritiker Seth Rogovoy, Autor des im Jahre 2000 erschienenen Buches „The Essential Klezmer: A Music Lover’s Guide to Jewish Roots and Soul Music“, jüdische Musik: „Ich weiß es, wenn ich sie höre!“.

Auf der Suche nach dem „jüdischen Sound“

Wie zu erwarten war, ist man nach Beendigung der Lektüre um viele Fakten und Facetten reicher, jedoch nicht wirklich schlauer, ob „der jüdische Sound“ nun überhaupt aufzufinden ist, egal, wie und wo gesucht würde. Wird von Juden gemachter Rap deshalb Bestandteil eines „jüdischen Sounds“, weil er eben von Juden ist? Oder infolgedessen, weil manche der benutzten Texte auch von jüdischer Selbstbestimmung und Anitsemitismusbekämpfung handeln? So ist beispielsweise der Rap-Sänger Ben Salomo, 1977 in Israel geboren und seit 1981 in Deutschland, verwundert darüber, dass sein Album „Es gibt nur einen“ von der „jüdischen Community“ gar nicht wahrgenommen wurde, obwohl es sich doch um ein „Album mit jüdischer Perspektive in Deutschland“ handle. Dass überdies Rap, soweit sie eine jüdische Perspektive beinhaltet, nicht allen Rap-Kollegen gefällt, macht eine Bemerkung des Verschwörungsideologen B-Lash deutlich, der Ben Salomos wöchentliche Veranstaltung „Rap am Mittwoch“ als „Judenveranstaltung“ verunglimpfen wollte, die man deshalb besser nicht besuche. Zu dumm, dass man von den Falschen wahrgenommen wird.

Ganz klar ist „der neue jüdische Sound in Deutschland“, so das Credo des Buches, notwendigerweise Tanzmusik. Und selbstredend erhält die „Russendisko“, ursprünglich im Wesentlichen russischer Rock ergänzt durch etwas jüdische Folklore, ihr eigenes Kapitel. Denn wo sollte nicht mehr getanzt werden als in einer Diskothek? Jedoch auch beim Tanzen scheinen gewisse Formalitäten einzuhalten zu sein. Etwa, dass man „zum Tanzen [scheinbar korrekt, M.G.] angezogen“ sein muss (Marina Sorina) – und falls nicht, dann (Zitat) „krempelten wir unsere Jeans hoch und zogen alles aus, was ging“. Nicht selten werden Tanzstile des Publikums kritisiert, es muss eben alles nach den Vorstellungen der Macher ablaufen: „Das waren natürlich besondere Leute, diese hippiesken Kulturliebhaber oder Akademiker, die einen Stock im Arsch haben. Sie haben sich zu diesen Liedern sehr komisch bewegt“ (Garmasch). Tanzen zu Klezmermusik oder Russendisko muss wohl erst erlernt sein.

Wiederholt wird das Alter des Publikums, zumindest das unpassende, thematisiert, wobei „jung“ als Credo für den „neuen jüdischen Sound“ gehalten wird. Außer, es handele sich um die recht betagte Sängerin Zhenia Fajerman (1925-2021). So ist Sasha Lurje (*1985) entsetzt, in „einer kleinen deutschen Stadt“ auftretend, von der Bühne aus „nur graue Haare“ gesehen zu haben. In einer seiner angeblich „schrägsten Shows“ seines Lebens beschimpft Joshua Dolgin alias Socalled (*1976) sein weitgehend nicht-jüdisches Publikum, „die Omas und Opas“, wie folgt: „Fickt euch! Wir sind Juden, wir sind gekommen, um diesen schrecklichen Lärm für euch zu machen, während ihr am Freitag in Nürnberg an eurem Schweinefleisch kaut!“. Sagt einer, der sich nicht scheut, päpstlicher als der Papst wirken zu wollen und als Jude die vorgeschriebene Schabbat-Ruhe verletzt.

„Jewrovision“

Überraschend widmete Gurzhy auf seiner „Suche nach jüdischem Sound“ einer Veranstaltung ein volles Kapitel, deren Teilnehmer praktisch in allem nicht gegensätzlicher zu dem bisher in diesem Buch eingeschlossenen Personenkreis bezeichnet werden könnte. Nämlich „Jewrovision, ein Tanz- und Gesangswettbewerb für jüdische Teenager in Deutschland“, veranstaltet von der ZWST (Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.) in Frankfurt/Main. Denn weder ist bekannt, dass sich, schwarz-weiß gesprochen, jüdische Teenager heftig für Klezmer oder anderer in Deutschland produzierter jüdischer Musik interessierten, noch ist das Gros des in diesem Buch eingeschlossenen Personenkreises in jüdischen Gemeinden Deutschlands aktiv bzw. besäße deren Mitgliedschaft. Alles begann im Jahre 2002 mit etwa 50 Teilnehmern, auf sechs Gruppen verteilt. Siebzehn Jahre später kamen in die Frankfurter Festhalle „an die viertausend Leute“.

Teilnehmen dürfen allerdings nur jüdische Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 19 Jahren gemeinsam mit dem Jugendzentrum ihrer jeweiligen jüdischen Gemeinde. Repräsentieren jedoch „bekannte Covers“ mit viel schrägem, optimierungswürdigem Gesang, wenn auch mit häufig umgeschrieben Texten („wir sind diejenigen, die einen besseren Tag schaffen, also lasst uns jüdisch sein“), wirklich einen „jüdischen Sound“, nur weil es von jüdischen (Zitat) „Kids“ vorgetragen wird? In gleichem Atemzug hätte man eigentlich auch das von derselben ZWST veranstaltete Tanzfestival für „riqude’i am“ (israelischen Volkstanz) erwähnen müssen, das im September 2021 zum dritten Male mit etwa 120 Aktiven immerhin allen Alters stattfand und eben nicht nur auf die Jugend begrenzt blieb. Keinerlei Bezug zu „jüdischem Sound in Deutschland“ hat jedenfalls die israelische Sängerin Netta Barzilai, Siegerin des 63. Eurovision Song Contest (2018), der das dem Kapitel zugeordnete Bild gewidmet ist – außer, dass sie für viel Geld für die letzte Jewrovision (2019) eingeladen wurde.

Kritikpunkte

Schmerzlich vermisst wird schließlich ein Namensregister, womit das Buch wenig, wenn überhaupt nicht als Nachschlagewerk der zeitgenössischen jüdischen Musikszene in Deutschland dienen kann. Oder wie bitte sollte man die Erwähnungen von Alla Pugachova, Aufwind, Joni Mitchell oder der israelischen Gruppe „Balkan Beat Box“ jemals wiederfinden, ohne das Buch noch einmal von vorne zu lesen zu beginnen? Sicherlich wäre auch eine Bibliographie hilfreich gewesen, selbst wenn es zu Klezmer nicht gerade eine umfangreiche Aufstellung gegeben hätte und hartgesottenen Klezmer-Enthusiasten die meisten bisherigen Veröffentlichungen, in deutscher Sprache fast so rar wie die Blaue Mauritius, sowie schon bekannt gewesen sein dürften.

Dass weitere Künstler wie der in Bremen lebende Willy Schwarz, das in Köln beheimatete russisch-israelische Quartett „Klezmer Tunes“, das ebenfalls aus Köln stammende deutsche Trio „A Tickle In The Heart“ oder Joshua Horowitz mit einem Eintrag in dem vorliegenden Buch vermisst werden, sollte nicht unerwähnt bleiben, selbst wenn der Autor selbst grundsätzlich auf diesen Mangel hinweist. So ganz unbedeutend sind diese meist jüdischen Künstler eigentlich nicht. Mit sechs Alben, darunter „Jewish Music around the World“, ist Schwarz sicherlich kein Namensloser mehr in der jüdischen Musikszene Deutschlands. Während Horowitz die Gruppen Budowitz und Veretski Pass co-gründete und u.a. Musiktheorie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz unterrichtete. Selbst wenn bekanntlich weder Graz noch Wien Deutschland sind. Denn sonst wären sicherlich auch noch etwa Lena Rothstein oder Timna Brauer neben weiteren anderen zu erwähnen gewesen. Horowitz wurde letztlich sogar von Paul Brody (*1961) im vorliegenden Buch erwähnt; Gurzhy muss also dessen Namen zumindest schon einmal gehört haben. Eher wahrscheinlich ist jedoch, dass viele der in diesem Buch nicht aufgenommenen Künstler zu wenig bis gar nicht in das musikalische Konzept des Autors über „neuen jüdischen Sound“ hineinpassen.

Internationale Interpreten

Eine Diskographie im Anhang dürfe natürlich nicht fehlen, wie der Autor selbst betont. Sie beinhaltet eine „Liste der Veröffentlichungen, die direkt mit den in diesem Buch vorkommenden Menschen zu tun haben“. Aber gerade aus dieser Liste wird deutlich, was eigentlich den „neuen jüdischen Sound in Deutschland“ ausmacht: Brave Old World, Klezmatics, Paul Brody, Geoff Berner oder Daniel Kahn stammen aus den USA oder Kanada, Di Naye Kapelye aus Ungarn, die Amsterdam Klezmer Band im Wesentlichen aus den Niederlanden. Sieht man von wenigen Ausnahmen wie die Klezmers Techter, Andrea Pancur oder auch den in Israel lebenden, aber aus Deutschland stammenden Jewish Monkeys ab, dann scheint der „neue jüdische Sound in Deutschland“ letztendlich aus dem Ausland zu kommen. „Selber Schuld!“, so das bereits vor knapp zwanzig Jahren gestellte Resümee der jüdischen Berliner Soziologin Judith Kessler in ihrem Vortrag „Klezmerfreie Zone oder Jewish Disneyland?“. Und niemand anderes als Alan Bern, Gründer und künstlerischer Leiter des Yiddish Summer Weimar schrieb im Vorwort des CD-Begleitheftes des Albums „Beyond The Pale“ der Gruppe Brave Old World: „Im Jahre 1993 ist Deutschland eines der ganz wenigen Länder, in denen man seinen Lebensunterhalt durch das Spielen jüdischer Musik verdienen kann.“

„Hommage“ an Richard Wagner

Ob der Name „Richard Wagner“ im Buchtitel gerechtfertigt ist, ist im Zusammenhang mit „jüdischen Sound“ sicherlich diskutabel. Vor allem, dass Wagner in diesem Buch praktisch keinerlei Rolle spielt, sieht man von Gurzhys Abneigung gegen Wagner ab, die auf nicht mehr als knapp einer halben Seite näher beleuchtet wird. Dabei sollte „Vergeltung“ gegen Wagners „widerlichen Aufsatz «Das Judentum in der Musik»“ geübt werden, erstmalig veröffentlicht 1850 in dem Periodikum „Neue Zeitschrift für Musik“ (Nr. 19, 03.09.1850). Etwa, indem nach Gurzhys Fantasien eine Klezmerband einen Abend lang ausschließlich Werke Wagners aufführte. Letztlich wurde daraus aber lediglich ein Lied, veröffentlicht auf dem RotFront-Album „17 deutsche Tänze“: „Ein Israeli“ (Gurkhy selbst?) verliebte sich in eine blonde Violistin aus Bayreuth, die bevorzugt Wagner spielte, niemals aber auf dessen Versuche der Kontaktaufnahme reagierte. In keinem Fall jedoch, so zumindest das Resümee des Autors, hätte Wagner an Klezmermusik Freude gehabt.

Gurzhy denkt übrigens bereits an eine Fortsetzung seines Buches. Darin soll es um in Berlin lebende israelische Musiker gehen, die sich etwa von in Israel produzierter Musik distanzierten, ja ihre eigene nicht einmal als jüdisch empfänden. Erklärungen dazu seien „recht kompliziert“, müssten aber in jedem Fall „auch irgendwann aufgeschrieben werden“. Von „jüdischem Sound“ wäre dann allerdings in diesen Fällen nicht mehr zu sprechen. Oder, da von Juden gespielt, etwa doch? Und andererseits: Wenn es nun trotzdem einen neuen jüdischen Sound in Deutschland geben sollte, das Buch versucht ja facettenreich, einen solchen zu erkennen, was ist dann mit dem alten passiert, den es dann logischerweise ebenfalls geben müsste? Und falls so, welche Namen könnten dann wohl dazu gehören? Esther & Abi Ofarim? Oder Daliah Lavi? Oder, um nochmals auf Wien zurückzugreifen, Arik Brauer und André Heller? Herwig Strobls „10 Saiten + 1 Bogen“? Ohne Zweifel wäre es mehr als interessant, quasi als Vorstufe zu vorliegendem Buch den „alten jüdischen Sound in Deutschland“, etwa ab dem Jahre 1950, näher zu beleuchten – sollte es ihn damals bereits gegeben haben.

Yuriy Gurzhy

„Richard Wagner & die Klezmerband. Auf der Suche nach dem neuen jüdischen Sound in Deutschland“

Berlin 2021 (264 Seiten, Ariella Verlag, € 24,95)

ISBN 978-3-945530-38-2

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