Den «Nakba-Tag» abschaffen

Jemenitische Juden warten darauf, ein Flugzeug nach Israel zu besteigen. Aden, Jemen. 1. November 1949.© WIKIPEDIA

Die Araber verleumden die Wiederbegründung Israels als „Katastrophe“. Worüber aber die Weltgemeinschaft kaum Kenntnis hat, ist, dass mehr als 850.000 arabische Juden vor und nach der Staatsgründung Israels teilweise gewaltsam aus ihren arabischen Heimatländern vertrieben worden sind. Die ethnische Säuberung fast aller Juden aus der arabischen Welt ist die wahre „Nakba“. (JR)

Von Bassem Eid/Redaktion Audiatur

Gibt es irgendjemanden im Nahen Osten, der nicht durch die Umwälzungen des letzten Jahrhunderts traumatisiert wurde? Wir alle feiern die Geschichte unserer Familien und schätzen die Orte, an denen wir gelebt haben, doch nur die palästinensische Führung hat die Erinnerung an die Vertreibung zu einer Waffe gemacht und sie in eine Ideologie des Völkermords verwandelt.

Der „Nakba-Tag“, der jedes Jahr am 15. Mai begangen wird, wurde 1998 vom ehemaligen Führer der „Palästinensischen“ Autonomiebehörde – und internationalem Drahtzieher des Terrors – Jassir Arafat eingeführt, um Israels Unabhängigkeitstag in ein Fest der Trauer zu verwandeln. Schon die Existenz Israels wurde als „Katastrophe“ – nakba auf Arabisch – gebrandmarkt, nicht aber die Vertreibung, die beide Seiten im anschließenden Krieg betraf und die die ethnische Säuberung aller Juden aus dem heutigen Westjordanland und Ostjerusalem einschloss. Und während und nach dem israelischen Unabhängigkeitskrieg von 1948 wurden Hunderttausende von Juden aus arabischen Gebieten vertrieben; das ist in der Tat die wahre Nakba.

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