Aydan Özoğuz und ihr Distanzproblem zu islamischen Hardlinern

Aydan Özoğuz förderte, vielfach aus Mitteln des Bundesfamilienministeriums, Netzwerke, die mit fundamental-islamischen Organisationen verwoben sind© WIKIPEDIA

Bundestagsvizepräsidentin Aydan Özoğuz muss sich, wohl nicht ohne Grund, immer wieder den Vorwurf gefallen lassen, ihre politischen Ämter dafür zu missbrauchen, um islamische Fundamentalisten zu protegieren. Ziel vieler Islamverbände ist es, sich in Deutschland als seriöser, gemäßigter Ansprechpartner für Politiker, Behörden und Sozialverbände zu positionieren und Aydan Özoğuz ist eine der zentralen Figuren in diesen undurchsichtigen Strukturen. Die Brüder der Bundestagsvizepräsidentin betreiben das islamistische Online-Netzwerk „Muslim-Markt“, das auf die Liste, der vom Verfassungsschutz zu beobachtenden Organisationen gesetzt wurde. Allerdings geht die Doppelmoral des Bundestages so weit, dass man ausgerechnet bei der Personalie Özoğuz, keinen Hinderungsgrund dafür sieht, sie zur Vizepräsidentin des Parlaments zu wählen. (JR)

Von Birgit Gärtner

Islamverbände präsentieren sich gern launig mit allen möglichen Festivitäten als Teil der Zivilgesellschaft – um bei Tee und Baklava freundlich lächelnd teils separatistische Ansprüche an die Mehrheitsgesellschaft zu stellen. Häufig flankiert von Partei- und religiöser Prominenz. Doch was steckt hinter dieser öffentlichen Inszenierung des Religiösen? Vor allem: Wer? Und was hat Bundestagsvizepräsidentin Aydan Özoğuz (SPD) damit zu tun? Fragen, die anhand eines Iftar-Festes (Fastenbrechen) in Hamburg Ende April 2022 beantwortet werden können.

 

Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte

So auch das Foto, bzw. jene Fotos, die Aydan Özoğuz am 26. April 2022 auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichte. Auf dem ersten Bild ist eine Gruppe von Menschen zu sehen, neben der Politikerin u.a. eine junge Frau in Polizeiuniform, außerdem Özlem Nas, ihres Zeichens stellvertretende Vorsitzende der SCHURA Hamburg (Rat der islamischen Gemeinden) sowie Rabbiner Shlomo Bistritzky. Auf weiteren Fotos werden Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD), Bischöfin Kirsten Fehrs sowie Mehmet Karaoğlu, Imam der Centrum-Moschee, Vorsitzender des Landesverbandes Hamburg der „Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş“ (IGMG) und Vorsitzender des Vereins „Bündnis der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland“ (BIG), dargestellt. Auf einem weiteren Foto wird deutlich, dass die Feierlichkeit vom BIG (Bündnis für Innovation & Gerechtigkeit) ausgerichtet wurde. Die lächelnde Politikerin fehlt nur auf dem Bild von Tschentscher, das offenbar aufgenommen wurde, während er eine Grußrede hielt.

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