Auswärtiges Amt sponsert Israel-feindliche Organisation CFFP

Sie wolle „nicht ausgrenzen, sondern einbinden“ so die deutsche Außenministerin in ihrer Rede beim Feminist Foreign Policy Summit, das vom Auswärtigen Amt finanziell gefördert wird. Doch gerade das CFFP betreibt mit Vorliebe offensives Israel-Bashing. Die grüne Außenministerin scheint dies offensichtlich bei ihrer Förderung nicht zu stören. (JR)

Von Dr. Manfred Schwarz

Die Meldung, dass das deutsche Außenministerium das „Centre for Feminist Foreign Policy“ (CFFP) finanziell fördert, macht Schlagzeilen. Denn das Centrum für feministische Außenpolitik, das besonders in Berlin und London aktiv ist, betreibt offensichtlich Hetze gegen Israel.

Die Israel-feindliche Vereinigung hat auf seiner Internetseite dem israelischen Staat Israel zum Beispiel unterstellt, „ethnische Säuberungen“ zu betreiben. Das CFFP pflegt auch oft den Staat „Israel“ in Anführungsstriche zu setzen – „ein Zeichen, dass der Staat nicht anerkannt wird“ (Bild-Zeitung).

 

Weitere Projekte sollen gefördert werden

Bild meldete ebenfalls, dass das Auswärtige Amt (AA) im Jahr 2021 150.000 Euro in CFFP-Projekte gesteckt hat. Nach den Informationen der Zeitung plant das AA, noch weitere Vorhaben des CFFP zu unterstützen.

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Ulrich Lechte zeigte sich ob dieser Meldungen empört: „Beiträge, in denen Israel in Gänsefüßchen stehen, gehen gar nicht.“ Auch der Bundesvorsitzende der Jungen Union, der CDU-Bundestagsabgeordnete Tilman Kuban, übte heftige Kritik: „Aufklären und schnellstens die Förderung stoppen!“

Inzwischen hat sich das AA zu den Vorwürfen – sehr allgemein gehalten – geäußert: „Die Position des Auswärtigen Amts zu Israel und zum Nahostkonflikt ist bekannt.“ Deutschland sei „der Sicherheit und Existenz Israels verpflichtet.“ Zu den konkreten Vorwürfen gab es keine Reaktion.

Sie können diesen Artikel vollständig in der gedruckten oder elektronischen Ausgabe der Zeitung «Jüdische Rundschau» lesen.

Vollversion des Artikels

€ 0,75 inkl. MwSt.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Hier können Sie

die Zeitung abonnieren,
die aktuelle Ausgabe oder frühere Ausgaben kaufen
oder eine Probeausgabe der Zeitung bestellen,

in gedruckter oder elektronischer Form.

Vollversion des Artikels

€ 0,75 inkl. MwSt.
Zugang erhalten

Sehr geehrte Leser!

Die alte Website unserer Zeitung mit allen alten Abos finden Sie hier:

alte Website der Zeitung.


Und hier können Sie:

unsere Zeitung abonnieren,
die aktuelle oder alte Ausgaben bestellen
sowie eine Probeausgabe bekommen

in der Druck- oder Onlineform

Unterstützen Sie die einzige unabhängige jüdische Zeitung in Deutschland mit Ihrer Spende!

Werbung


Alle Artikel
Diese Webseite verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und das Angebot zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr dazu..
Verstanden