Netanjahu über Herzl 

Israels früherer Premierminister und jetziger Oppositionsführer Benjamin Netanjahu trifft den Journalisten Gadi Taub zu einem Gespräch abseits der wechselhaften Tagespolitik. Der dienstälteste Regierungschef des jüdischen Staates reflektiert dabei über den von ihm bewunderten Theodor Herzl und dessen Weltbild im Europa des späten 19. Jahrhunderts.

Der damalige israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu beim Betrachten von Briefmarken-Postern, die den Stammvater des Zionismus Theodor Herzl abbilden.© AFP

Gadi Taub: Ich werde Sie vorstellen, falls die Leute Sie nicht kennen. Das ist Benjamin Netanjahu, ehemaliger Ministerpräsident Israels und jetziger Oppositionsführer. Wir haben uns vor diesem Gespräch darauf geeinigt, dass wir, anstatt uns in aktuellen Themen zu verzetteln, einen Schritt zurücktreten vom Lärm der Tagespolitik. Ich habe Sie gebeten, drei politische Führer zu nennen, die Sie als inspirierend empfinden. Zwei haben mich nicht überrascht, einer hingegen schon. Sie haben Winston Churchill, Theodor Herzl und Aaron Aaronsohn gewählt. Mit wem möchten Sie beginnen? 

 

Benjamin Netanjahu: Mit wem möchten Sie beginnen? 

 

Gadi Taub: Ich bin jederzeit für Churchill, aber die Bühne gehört Ihnen. 

 

Benjamin Netanjahu: Sehen Sie, bis zu einem gewissen Grad ist Herzl wichtiger. Churchill war nicht der Schöpfer der jüdischen Revolution. Er hat sie unterstützt, doch er hat sie nicht kreiert. Herzl hat sie kreiert. Herzl ist ein Phänomen, dessen Einzigartigkeit, dessen Macht, schwer zu fassen ist. Es gibt ein Buch von Stefan Zweig, „Die Welt von gestern“. Kennen Sie dieses Buch? 

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