Die skandalöse Städtepartnerschaft Freiburg-Isfahan

Im iranischen Isfahan arbeitet das Mullah-Regime, das dem Staat Israel mit atomarer Vernichtung und Völkermord droht, an der dafür vorgesehenen Atombombe. Ausgerechnet mit dieser Stadt unterhält Freiburg seit über 20 Jahren eine freundliche, das Mordmullah-Regime legitimierende Städtepartnerschaft.

Martin Horn, Bürgermeister von Freiburg© WIKIPEDIA

Von Carmen Shamsianpur (Israelnetz)

Die Partnerschaft zwischen dem Städtchen Freiburg in Baden-Württemberg und der iranischen Metropole Isfahan erscheint auf der aktuellen Liste der zehn schlimmsten antisemitischen Vorfälle, die das Simon-Wiesenthal-Center in Los Angeles jährlich herausgibt. Die Stadtverwaltung Isfahans veranstalte Al-Quds-Demonstrationen, auf denen die Zerstörung des jüdischen Staates gefordert werde. Michael Blume, der Antisemitismusbeauftragte des Landes, habe versäumt, auf ein Ende der Partnerschaft zu drängen.

 

Heiß oder Eis?

Wie lebendig ist die Verbindung der beiden Städte? Das kommt scheinbar ganz darauf an, wer fragt. Von „blühend“ über „auf Eis“ bis hin zu „beendet“ ist alles dabei.

„Deutsche Universität beendet Programm mit iranischer Uni wegen Aufrufen zur Zerstörung Israels“ – so titelt die israelische Zeitung „Jerusalem Post“ am 22. Dezember 2021. Sie meint damit die wissenschaftliche Zusammenarbeit der Uni Freiburg mit akademischen Programmen in Isfahan im Rahmen der Städtepartnerschaft. Laut einem Sprecher der Universität sei das Austauschprogramm seit 2019 „ausgesetzt“ worden. Nur noch „wenige Studierende“ besuchten derzeit die Universität Freiburg. Umgekehrt seien derzeit keine Studenten aus Freiburg in Isfahan.

Jedoch ist mehr als fraglich, ob das Austauschprogramm wirklich den wiederholten Vernichtungsdrohungen oder nicht viel mehr COVID-19 zum Opfer gefallen ist. Die Pandemie hat den Iran hart getroffen. Zeitweise schaffte es nicht einmal mehr der Briefverkehr über die Grenze. Dass derzeit iranische Austauschstudenten in Freiburg sind, zeigt eher, wie sehr die beiden Partnerstädte an ihren Programmen festhalten.

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