Zionismus: Außer den Juden waren in Eretz Israel alle anderen stets nur auf der Durchreise

Letzten Endes waren alle Eroberungsmächte nur vorübergehend im Land der Juden. Nur die Juden waren bereit das karge Land in einen Ort zu verwandeln, in dem Milch und Honig fließen, und in dem unwirtlichen Judäa schon vor tausenden von Jahren ihre Hauptstadt Jerusalem zu errichten. (JR)

Mit dem Land verwachsen: Benjamin Netanjahu pflanzt einen Baum.© AFP

Von David Lazarus

Über die Enden der Erde verstreut, durch Leid und Tränen, Schrecken und Ängste hindurch, hat das jüdische Volk stets unermüdlich nach einem Land gestrebt, nach einer Heimat, nach Zion.

In Ghettos eingesperrt, im Untergrund und unterdrückt, hat es sich doch jahrtausendelang geweigert, zum Schweigen gebracht zu werden. „Barmherziger Vater, sei gütig zu Zion und baue die Mauern Jerusalems wieder auf“, beten wir Juden unablässig.

Was hat diese unerschütterliche Sehnsucht nach einem winzigen Stück Land am Leben erhalten? Wie kann ein wüstes Fleckchen Erde, an das man sich nur erinnert, so geliebt werden, „bis dass der Tod uns scheidet“?

 

Das Volk Israel ist mit dem Land verheiratet

Zionismus ist keine sentimentale Sehnsucht nach dem verlorenen Eden, sondern eine Willenskraft, eine unnachgiebige Treue zu einem uralten Bund, der mit Blut geschlossen wurde, eine göttliche Ketubah, wenn man so will, die das physische und geistige Erbe Abba Abrahams für seine Kinder garantiert. Das Volk Israel ist mit dem Land verheiratet, und der Zionismus ist die Leidenschaft seiner Liebesbeziehung.

Man wird euch nicht mehr als Verlassene bezeichnen und euer Land nicht mehr als verödet bezeichnen. Sondern man wird dich Hephzibah (ich habe Gefallen an ihr) nennen und dein Land Beulah (verheiratet); denn der Herr wird Gefallen an dir finden, und dein Land wird verheiratet sein. (Jes. 62:4)

Und die Hochzeitsglocken hallen immer noch, während die Menschheit in einer modernen geistigen Klimakrise der gefährlichsten Bedrohung unserer Existenz gegenübersteht. Wir haben uns von der Bibel entfremdet, und die moralischen Grundlagen all dessen, was eine gerechte Gesellschaft gewährleisten könnte, liegen verbrannt auf der Erde.

Wir sagen, es sei naiv und tollkühn, an fantastische Ideale einer Welt zu glauben, in der Gerechtigkeit herrscht und wir in Frieden zusammenleben, in der die Menschen lieben und ehren. Die Glocken unserer Kirchen klingen fremd gegenüber unseren „Fortschritten“, während die „aufgeklärte“ Zivilisation um uns herum gnadenlos zusammenbricht.

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