Preisgekrönter Judenhass: Wuppertal verleiht israelfeindlichem „Palästina“-Verein einen Heimat-Preis

Der grüne Bürgermeister von Wuppertal, Uwe Schneidewind, zeichnet ausgerechnet eine Organisation aus, die Israel von der Landkarte tilgen will (JR).

Uwe Schneidewind, grüner Bürgermeister von Wuppertal© WIKIPEDIA

Von Michal Kornblum

Im vergangenen Monat ereignete sich ein Vorfall in Wuppertal, der besonders in einer Zeit, in der sich die jüdische Gemeinschaft in Deutschland einem immer stärkeren und brutaleren, moslemischen Antisemitismus ausgesetzt sieht, irritierend und fast schon zynisch wirkt. Die Stadt Wuppertal, die übrigens im Bundestag vom bekannten Abgeordneten Helge Lindh vertreten wird, vergibt jährlich Heimat-Preise an Personen, Vereine, Organisationen oder Initiativen, die sich in Wuppertal ehrenamtlich engagieren und damit einen positiven Beitrag für die Stadt leisten. Da die Preisverleihung im letzten Jahr auf Grund der Corona-Auflagen nicht stattgefunden hat, wurden in diesem Jahr sowohl die Preisträger des Jahres 2020 als auch 2021 zusammen in einer Feier geehrt. Der Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal, Uwe Schneidewind (Bündnis 90/Die Grünen), hat dabei die „Heimatpreis-Skulpturen“ an die Preisträger übergeben. Ein Preisträger der mit 5000 € dotierten Ehrung von 2020 ist der „Palästinensische Freundschaftsverein Wuppertal e.V.“.

 

„Für Palästina“ = Gegen Israel

Dieser Verein organisiert seit vielen Jahren Demonstrationen und Kundgebungen für „Palästina“ (und damit selbstverständlich gegen Israel) und führt auch zahlreiche interne Veranstaltungen wie Kinder- und Jugendarbeit etc. durch. Man muss jedoch nicht lange in den sozialen Medien suchen, um auf den Seiten des Vereins auf Inhalte zu stoßen, die mehr als fragwürdig sind. So hat der Verein im Mai dieses Jahres während der Eskalationen im Gazastreifen mit einem Flugblatt zu einer Kundgebung eingeladen, auf dem die Umrisse Israels in den Farben „palästinensischer“ Symbole eingefärbt sind. Dies ist nichts anderes als die Forderung, Israel von der Landkarte zu tilgen. Man findet Bilder, die wohl im Rahmen eines Kunstwettbewerbs des Vereins von Jugendlichen gemalt wurden, die israelfeindlich und auch antisemitisch sind. Es gab eine Kundgebung gegen die Friedensverhandlungen zwischen Israel und Bahrain (eine Kundgebung gegen Frieden!?) und im Jahre 2013 hat der Verein einen offenen Brief ans Auswärtige Amt mitunterzeichnet, in dem vom damaligen Außenminister Westerwelle eine Klage gegen Israel gefordert und die Bundesregierung aufgefordert wird „der Folter und Mordlust in israelischen Gefängnissen Einhalt zu gebieten“. Besonders brisant ist aber, dass dieser Brief als Erstunterzeichnenden die „Palästinensische Gemeinschaft in Deutschland“ (PGD) aufweist, die vom Verfassungsschutz als „Arm der Hamas“ in Deutschland gesehen wird.

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