Von der EU bezahlt: Die selbsternannten „Faktenchecker“ im deutschen Journalismus

Seit Jahren sorgen sogenannte „Faktenchecker“ dafür, dass besonders Regierung und die Parteien des linken Spektrums bei ihrer Arbeit nahezu immer gut wegkommen. Dabei nehmen es die angeblich unabhängigen „Hüter der Wahrheit“ weder mit ihrer Unabhängigkeit noch mit der Wahrheit sehr genau (JR).

Peter Kropsch ist Geschäftsführer der Deutschen Presse-Agentur.

Von Claudio Casula

 

Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) ist die größte Nachrichtenagentur Deutschlands. Da sie praktisch alle Rundfunkanstalten und Tageszeitungen mit Nachrichten versorgt, hat sie einen enormen Einfluss auf das, worüber (und letztlich auch mit welcher Tendenz) berichtet wird. Die Sammlung, Verarbeitung und Verbreitung von Nachrichten, so gibt sie vor, erfüllt sie „unparteiisch und unabhängig von Einwirkungen und Einflüssen durch Parteien, Weltanschauungsgruppen, Wirtschafts- und Finanzgruppen und Regierungen“.

 

Wie unparteiisch und unabhängig kann die dpa sein, von wem wird sie finanziert? Nun, in den redaktionellen Grundsätzen heißt es:

 

„Subventionen oder sonstige finanzielle Zuwendungen des Staates erhält dpa nicht. Sämtliche Einnahmen werden auf dem freien Markt erwirtschaftet. Die dpa ist eine GmbH und agiert nach rein marktwirtschaftlichen Prinzipien.”

 

Das ist beruhigend! Sonst ließe sich womöglich befürchten, die dpa könnte bei ihren Faktenchecks etwaige Sponsoren schonen, aber davon kann natürlich keine Rede sein. In den Faktencheck-Regeln wird diesem Verdacht auch gleich vorgebaut:

 

„Die dpa ist strikt überparteilich, an keine Konfession oder Weltanschauung gebunden und wirtschaftlich unabhängig. Unter dieser Prämisse wählen wir auch die Themen für unsere Faktenchecks aus. Für uns ist keine gesellschaftliche oder politische Haltung ausschlaggebend, sondern allein der Geist des Grundgesetzes.“

 

Sechsstellige EU-Zuschüsse für „visual fact checks“

Und der Geist des Grundgesetzes ist prinzipiell im Kanzleramt zu Hause, weshalb die dpa-Faktenchecker sich gewohnheitsmäßig nicht die Politik der Regierung zur Brust nehmen, sondern deren Kritiker. Die, so belegt der Faktencheck dann regelmäßig, eigentlich immer im Unrecht sind.

 

Doch halt – wie war das? „Sämtliche Einnahmen werden auf dem freien Markt erwirtschaftet.“ (Der Umsatz der dpa betrug im Jahr 2019 immerhin 92,9 Millionen Euro.) Allerdings ist im „brussels report“ zu lesen, dass das Europäische Parlament allerlei Massenmedien in Europa mit finanziellen Zuschüssen unterstützt, die Liste der Subventionsempfänger ist dort verlinkt. Und auf dieser Liste des Generaldirektorats für Finanzen findet sich u.a. eine gewisse dpa mit Sitz in Hamburg, Germany. Für „visual fact checks (interactive graphics, animated videos)“ flossen 132.093,50 Euro. Aber wurde nicht wörtlich beteuert: „Subventionen oder sonstige finanzielle Zuwendungen des Staates erhält dpa nicht“? Vielleicht nicht des Staates, aber der EU? Also mit unseren Steuergeldern? Pieter Cleppe (auch Achgut.com-Autor) urteilt: „Es ist grundsätzlich besorgniserregend im Sinne der demokratischen Kontrolle, wenn Politiker versuchen, die ,vierte Gewalt‘ finanziell abhängig zu machen.“

 

Schockierend, dass ein kurzer Faktencheck schon die Rede von den ausschließlichen „Einnahmen auf dem freien Markt“ offenkundig widerlegt. Jetzt steht natürlich auch die Frage im Raum, wie objektiv und kritisch die Faktenchecker der Deutschen Presse-Agentur sind bzw. sein können, wenn es um die EU geht, man beißt ja selten die Hand, die einen (mit)füttert. Wir werden das demnächst mal unter diesem Aspekt stichprobenartig prüfen. Bei unseren Faktencheckern kann man gar nicht vorsichtig genug sein.

Sehr geehrte Leser!

Die alte Website unserer Zeitung mit allen alten Abos finden Sie hier:

alte Website der Zeitung.


Und hier können Sie:

unsere Zeitung abonnieren,
die aktuelle oder alte Ausgaben bestellen
sowie eine Probeausgabe bekommen

in der Druck- oder Onlineform

Unterstützen Sie die einzige unabhängige jüdische Zeitung in Deutschland mit Ihrer Spende!

Werbung


Der angekündigte Staatsstreich der Grünen:  Das übergeordnete und allmächtige Klima-Ministerium

Der angekündigte Staatsstreich der Grünen: Das übergeordnete und allmächtige Klima-Ministerium

Ein Klima-Ministerium, das mittels Veto-Recht die Politik aller anderen Ministerien bestimmt, gehört zu den besonders demokratie-feindlichen Vorhaben der linksradikalen grünen Öko-Bevormunder. Folgt man den Umfragen, scheint es die deutschen Wähler widersinnigerweise nicht im Geringsten zu stören (JR).

GEZ-Erhöhung: Verfassungsgericht gewährt den  öffentlich-rechtlichen Sendern noch mehr Mittel für ihre wahlbeeinflussende links-grüne Propaganda

GEZ-Erhöhung: Verfassungsgericht gewährt den öffentlich-rechtlichen Sendern noch mehr Mittel für ihre wahlbeeinflussende links-grüne Propaganda

Die fast durchgehend grüne und israelfeindliche Propaganda, die die öffentlich-rechtlichen Sender verbreiten, wurde vom Bundesverfassungsgericht durch eine erneute Erhöhung der GEZ-Beiträge belohnt – obwohl diese Erhöhung bereits auf demokratischem Wege an der Zustimmung der Landesparlamente gescheitert war. Darüber hinaus wird die falsche Legende verbreitet, dass die öffentlich-rechtlichen Sender die GEZ-Erhöhung zur Aufrechterhaltung ihres Programmbetriebes bräuchten – tatsächlich fließt ein Großteil der von den Bürgern abverlangten Zwangsabgaben bevorzugt in üppige Bezüge ihrer leitenden Angestellten (JR).

Der wahre Gegner der CDU und ihres Kanzlerkandidaten Laschets ist in Wirklichkeit Bundeskanzlerin Merkel und ihre Politik

Der wahre Gegner der CDU und ihres Kanzlerkandidaten Laschets ist in Wirklichkeit Bundeskanzlerin Merkel und ihre Politik

Angela Merkel und ihre linksgrünen Allparteien-Freunde wollen – von vielen unerkannt – Armin Laschet mit allen Mitteln verhindern, weil er eine Bilanz ihres Versagens ziehen könnte und eine Revision ihrer faktisch rot-grünen Politik anstrebt (JR).

Gewohnt leise Presse-Töne bei judenfeindlichem Angriff in Köln: Der Täter war „Deutschtürke“

Gewohnt leise Presse-Töne bei judenfeindlichem Angriff in Köln: Der Täter war „Deutschtürke“

Ralph Giordano wirkte noch als jüdische Stimme der Vernunft in Köln, die wie die JR die Hauptquelle des Antisemitismus in Deutschland klar benannte. Heute fehlt diese Stimme der Vernunft: Beim jüngsten antisemitischen Gewaltverbrechen in der Domstadt verschweigt ein Kartell aus Presse und Politik wieder einmal Täter und Ursache, so lange das eben geht. Leider hilft auch der Zentralrat der Juden bei dieser Vernebelungsstrategie (JR).

Mit der Wahl der Grünen werden politische Lügen salonfähig

Mit der Wahl der Grünen werden politische Lügen salonfähig

Die Grünen stehen für die Glorifizierung missglückter Lebensläufe bei gleichzeitiger Dämonisierung bürgerlichen Erfolgs. Alles, was wir von den Eltern über ein erfolgreiches Leben gelernt haben, stellen die Grünen in Frage. Die Grünen sind weniger eine Partei als eine innen rot gefärbte ideologische Kampfgruppierung mit dem Ziel des Systemumsturzes und Zerstörung unserer westlichen Lebensart (JR).

Carlebach-Synagoge in Lübeck wiedereröffnet: Schusters Ablenkung und die Gemeinde als Zaungast

Carlebach-Synagoge in Lübeck wiedereröffnet: Schusters Ablenkung und die Gemeinde als Zaungast

Es war kaum noch eine Feier für Juden zu nennen. Die Lübecker Gemeinde, in der unsere Autorin aufgewachsen ist, war mehr Zuschauer als Teilnehmer. Selbst einige Gemeindemitglieder, die den Holocaust überlebt haben, mussten außen vor bleiben. Wie üblich redete Zentralratschef Josef Schuster bei den Feierlichkeiten um den heißen Brei und vermied es entgegen allen objektiven und erlebten Erfahrungen den Islam als die Hauptursache des gegenwärtigen hiesigen Antisemitismus klar zu benennen (JR).

Feministischer Antifeminismus: Wie mit dem von grün und links erfundenen Begriff „Femizid“ das Problem der islamischen Ehrenmorde verharmlost werden soll

Feministischer Antifeminismus: Wie mit dem von grün und links erfundenen Begriff „Femizid“ das Problem der islamischen Ehrenmorde verharmlost werden soll

Für den staatstragenden Mainstream-Feminismus stellen islamgenerierte Ehrenmorde – wie der Anfang August in Berlin durch zwei afghanische Männer begangene – in erster Linie lästige Störungen ihrer Integrationslegende dar. Mit begrifflichen Verrenkungen und rhetorischen Kniffen wird krampfhaft versucht, den islamischen Kontext dieser Taten auszuklammern (JR).

Der Staat gegen seine Bürger: Der unglaubliche Fall des durch einen 2015 zugewanderten Syrer getöteten Marcus Hempel in Wittenberg

Der Staat gegen seine Bürger: Der unglaubliche Fall des durch einen 2015 zugewanderten Syrer getöteten Marcus Hempel in Wittenberg

Es hat bereits System: Angeblich sucht nahezu kein Opfer-Angehöriger in Deutschland die Öffentlichkeit. Opfer sollen anonym bleiben, um eine Solidarisierung zu vermeiden und Emotionen gegen die zumeist islamischen Täter zu verhindern. Ein Vater, dessen Sohn 2017 in Wittenberg durch einen Syrer zu Tode kam, durchbrach diese Schweigespirale – sein Leidensweg mit dem gegen ihn und für den Täter arbeitenden Staat sind erschreckend. Obwohl der bereits in zahlreiche Gewaltdelikte verwickelte Täter erst kurz vor der Tat bereits in einem anderen Fall wegen vermeintlicher „Notwehr“ freigesprochen worden ist, stand für die Staatsanwaltschaft auch in diesem Fall bald fest: „Notwehr mit tragischer Todesfolge“. Der Vater des Opfers wehrt sich gegen dieses falsche Urteil, das in völligem Widerspruch zu den Videoaufnahmen von der Tat steht – und wird wohl auch deshalb noch vom Staatsschutz als angeblicher „Gefährder“ bedrängt (JR).

Finanzierung von Synagogen-Schutz variiert in den deutschen Bundesländern

Finanzierung von Synagogen-Schutz variiert in den deutschen Bundesländern

Eine Recherche zeigt, dass es um die Finanzierung des Schutzes von Synagogen und anderen jüdischen Einrichtungen von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich bestellt ist. Ohne Beanstandung bleiben lediglich zwei unions-regierte Länder wie Bayern und NRW. Eine Sonderstellung nimmt auch Berlin wegen seiner Position als üppig subventionierte Bundeshauptstadt ein (JR).

Queer und antisemitisch: Hass-Demo gegen Israel während des Christopher Street Days

Queer und antisemitisch: Hass-Demo gegen Israel während des Christopher Street Days

Obwohl Israel und besonders Tel Aviv im Gegensatz zu den schwulenfeindlichen Araber-Staaten einer der sexuell freiesten Orte der Welt ist, sind große Teile der Queer-Bewegung antisemitisch und solidarisieren sich irrsinnigerweise mit ebenso judenfeindlichen wie homophoben Regimen.

Ist der Aufruf zum Judenmord in Deutschland überhaupt noch strafbar?

Ist der Aufruf zum Judenmord in Deutschland überhaupt noch strafbar?

Die moslemischen Demonstranten, die auf Deutschlands Straßen öffentlich zur Ermordung von Juden aufrufen, bleiben von der deutschen Justiz regelmäßig unbestraft, während kritische Äußerungen gegen den irrwitzigen Genderismus und gegen die rassistische BLM-Gewalt nicht selten juristisch geahndet oder zumindest mit Mobbing, Ausgrenzung und Jobverlust gestraft werden (JR).

Früherer BND-Chef warnt vor erneutem faulen Nukleardeal mit Iran

Früherer BND-Chef warnt vor erneutem faulen Nukleardeal mit Iran

Der im Interesse von Sicherheit und Vernunft von Donald Trump aufgekündigte Obama-Steinmeier-Kerry-Deal mit dem Mullah-Regime erlebt eine Renaissance unter Biden. Ein nuklear bewaffneter Iran jedoch hätte fatale Folgen für die ganze Region, meint neben vielen anderen Mahnern auch der frühere BND-Chef und Iran-Spezialist August Hanning (JR).

Alle Artikel
Diese Webseite verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und das Angebot zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr dazu..
Verstanden