Will Eisner – der Pate der Graphic Novel

In Dortmund wurde dem amerikanisch-jüdischen Comic-Zeichner Will Eisner eine neue Ausstellung gewidmet.

Der Künstler Will Eisner

Von Filip Gaspar

Die Comicheldenfigur „Superman“ wurde von den beiden Juden Joe Shuster und Jerry Siegel erfunden. Stan Lee, Erfinder von „Spiderman“ und zig weiteren Comichelden, entstammt ebenfalls einer jüdischen Mischpoke. Da liegt es nahe, dass der Pionier der Comics und Graphic Novels, Will Eisner, ebenfalls einer jüdischen Einwanderfamilie entstammt. Nun hat der Kunsthistoriker Alexander Braun dem Werk von Will Eisner eine Ausstellung mit dem Titel „Will Eisner – Graphic Novel Godfather“ und eine umfassende Monografie gewidmet. Diese lässt sich seit Mitte März im Schauraum Comic + Cartoon in Dortmund besichtigen und wird noch bis mindestens Ende Juni – unter den gegeben Corona-Beschränkungen – geöffnet sein. Für all diejenigen, die es nicht nach Dortmund schaffen, ist die Ausstellung auch online zu besuchen unter: https://21.de/schauraum

Zusätzlich hat er – wie man es von Braun kennt – zur Comic-Ausstellung einen ansehnlichen und nicht nur für Comic-Liebhaber zu empfehlendem Katalog zusammengestellt, die im Avant-Verlag erschienen ist. Der Katalog führt den Leser sowohl in das Leben als auch in das Werk von Eisner ein. Reich bebildert finden sich neben den in der Ausstellung gezeigten einhundert Originalzeichnungen aus Eisners Nachlass und aus Privatsammlungen, noch Fotos von Eisner und Abbildungen aus seinen Werken. Alexander Braun wurde für seine Arbeit als Herausgeber historischer Zeitungscomics und Autor bereits zum zweiten Mal mit dem Eisner-Award ausgezeichnet.

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