Kolumne des Herausgebers Dr. Rafael Korenzecher

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

 

das Jahr 2021 geht in seine zweite Runde. Auch trennen uns nur noch knapp zwei Monate von dem Beginn des neuen jüdischen Jahres 5782 und dem Zyklus der weiteren unmittelbar folgenden hohen jüdischen Feiertage.

Folgt man den Aussagen unserer Politik, so schwebt trotz des zwischenzeitlich fortgeschrittenen Impfstatus für den Herbst und den Winter neben dem nach den Bundestagswahlen abzusehenden Graus einer grünen Regierungsbeteiligung bereits jetzt das Damoklesschwert einer vierten Infektionswelle mit diversen Virusmutanten über uns. Trotz gegenwärtiger Corona-Lockerungen will sich auch in diesem zweiten Pandemiejahr keine wirkliche Verschnaufpause einstellen. Weder von Corona, noch von Islam-motivierter Gewalt, und schon gar nicht von den täglich mehr Raum einnehmenden Auswirkungen des Pseudo-Bessermensch-Irrsinns und eklatanten Versagens unserer Politik.

Eine zur unduldsamen, geradezu inquisitorischen Klima-Religion aufgestiegene dogmatische Klima-Hysterie, die Übergriffigkeit der sich immer mehr – wenn auch von keinen paritätischen Wahlen legitimiert und von kaum jemandem gewollt – als supranationaler Bundesstaat gerierenden ehemaligen europäischen Wirtschaftsunion gegen einzelne dem EU-Brainwash nicht folgende Mitgliedsstaaten und Völker, die wachsende Verunmöglichung eines offenen jüdischen Lebens ohne allgegenwärtige Schutzbarrikaden und unwürdiges Identitäts-Mimikry sowie die Islam-generierte Messergewalt gegen alle und jeden auf den Straßen und Plätzen unserer hiesigen und westeuropäischen Städte machen eben keine Sommerferien.

Auch das Aggressionspotential des von unseren Steinmeiers und Maasen hofierten und nunmehr nach dem Weggang Donald Trumps unter dem neuen US-Präsidenten und seiner Democrats-Entourage zu Recht Morgenluft witternden, offen auf die Vernichtung des jüdischen Staates und seiner Menschen sinnenden Schurkenstaates Iran hat mit klarer Unterstützung der hiesigen und westeuropäischen Israel-Delegitimierer deutlich zugenommen. Dies belegt auch die kürzliche Wahlfarce im Regime der Mord-Mullahs, mit der ganz im Sinne des obersten iranischen Islam-Wächters und Diktators Chamenei der ihm genehme linientreue Hardliner Raisi zum Präsidenten unter seiner Führung bestimmt wurde.

Auch sonst gibt es in diesem Sommer 2021 nur wenig Gutes aus diesem Land und aus Westeuropa zu berichten. In Würzburg und in Wien wurden kürzlich wieder unschuldige Menschen von zugewanderten islamischen „Schutzsuchenden“ bestialisch ermordet. In Wien sollen nun überfälligerweise die Asylbestimmungen verschärft und die Abschiebung derartiger Täter erleichtert werden. In Deutschland ist man davon meilenweit entfernt.

Ein weiterer der von Grün, Rot und auch von nicht geringen Teilen der CDU besonders nach dem engagierten Einsatz der Kanzlerin des Jahres 2015 sehr gern willkommen geheißenen Gäste hat dieses Mal bevorzugt Frauen bestialisch mit einem Messer ermordet und dabei vernehmlich Allah gehuldigt. Er wollte nach seinen eigenen Worten einfach mal den Dschihad gegen sein Gastland verwirklichen.

Und während die hinterbliebenen Angehörigen unsägliches Leid ertragen müssen, rätseln unsere Politik und ihre Medien seit Wochen über das Motiv des Täters von Würzburg, was sie allerdings nicht daran hinderte schon Minuten nach dem unaussprechlichen Verbrechen Ferndiagnosen über eine psychische Erkrankung des ruchlosen Mörders zu stellen und zu verbreiten.

Nicht das Mitgefühl mit den Toten und Verletzten der zahlreichen entmenschten Mordtaten der Islam-motivierten Tätergruppe, sondern die Sorge, dass die brutalen Verbrechen gegen die vermeintliche „Religion des Friedens“, die doch so sehr zu Deutschland und Westeuropa gehört, instrumentalisiert werden könnten, scheint unsere Politik und ihre Medien umzutreiben. Psychisch gesunde und straffähige Gewalttäter und Mörder scheint es jedenfalls – wie uns unsere Politik zu suggerieren versucht – nur außerhalb der islamischen Tätergruppe zu geben.

Solange aber unsere für ihre eigene Person Bodyguard-geschützten, Limousinen-chauffierten und zu Höherem – wie etwa unser aller Rettung vor dem sicheren Klimatod – berufene Politik aus ideologischer Verblendung die Straffähigkeit einschlägig Islam-motivierter Gewaltexzesse vorschnell mit der nahezu generellen Exkulpationskeule einer psychischen Auffälligkeit zur Entlastung dieses Täterkreises bemüht oder gar herbeifabuliert, werden die Gewalttaten dieser Täter in unserem Lande nicht nur nicht adäquat geahndet werden, sondern werden eher noch zunehmend weitere grauenvolle Tiefpunkte des Erduldbaren erreichen.

Und um bei unserer offensichtlich von jedem selbsterhaltenden gesunden Menschenverstand verlassenen Politik und den bevorstehenden Wahlen zu bleiben. Wem der Umbau unseres Staates zum Dorado für importierte Messerstecher und Allahu-Akbar-grölende „Tod den Juden“-Krakeeler noch zu lange dauert – mit dem entsprechenden Kreuz auf dem Wahlzettel wird es ganz sicher noch schneller gehen – das wäre doch gelacht.

 

„Kollateralschäden“ unserer Bessermensch-Werdung

Das kleine, von einer Sekunde zur anderen durch Verschulden unserer ihre Hände wie stets in Unschuld waschenden politischen Führung zur Halbwaise gewordene und verletzte Mädchen aus Würzburg, ist halt eben nur ein weiterer kleiner Kollateralschaden auf dem Weg zu unserer von Lichtgestalten wie Frau Baerbock geleiteten Bessermensch-Werdung.

Jedenfalls dürfen wir, falls wir nicht alle von einer der nächsten Corona-Wellen dahingerafft werden, davon ausgehen, dass – unserem mit politischer Weisheit so überreichlich gesegneten Wahlvolk sei es gedankt – die künftigen, leider aber ganz gewiss wiederkommenden importierten Messermorde in wundervoll klimaneutraler Umgebung vollzogen werden. Dafür werden schon unsere politischen Bäumeumarmer auch nach den Wahlen Sorge tragen, wenn sie uns Schutzgebende schon nicht vor der perpetuierenden Gewalt der bei uns vermeintlich Schutz Suchenden schützen wollen.

Zwischenzeitlich erscheint dieser Schutz aber immer dringlicher erforderlich zu werden:

Unsere Fußballmannschaft kniet wegen seiner Hautfarbe für einen bei einem Polizeieinsatz unglücklich zu Tode gekommenen vielfach vorbestraften Intensiv-Straftäter aus Minnesota, aber bekommt keine Geste des Mitgefühls und der Verurteilung der Frauenmorde von Würzburg zustande.

In Schweden lösen sich bereits die ersten jüdischen Gemeinden wegen der physischen Bedrohung durch Abwanderung jüdischer Menschen auf.

Die spanische TV-Kommentatorin Clara Basiana verunglimpft die Teilnahme israelischer Sportlerinnen an internationalen Wettbewerben als „Weißwaschung“ des vermeintlichen israelischen „Völkermords“ an den sogenannten „Palästinensern“.

In Frankreich berichteten Lehrer immer häufiger – was auch vielfach unausgesprochen für Deutschland und andere westeuropäische Länder gilt –, dass es besonders in immer häufiger Islam-dominierten Schulen bei Unterrichtseinheiten zum Holocaust und der Verurteilung der Nazi-Morde nicht selten zu Verhöhnung der jüdischen Nazi-Opfer und antijüdischen Aggressionen von Seiten der muslimischen Schüler kommt. Auch ist in Frankreich der Islam-bedingte Exodus jüdischen Lebens bereits in vollem Gange – eine Entwicklung, die sich auch in Deutschland abzeichnet.

Und ein brandneuer Bericht über den auch in Deutschland fest vor allem in Zuwandererhand liegenden Drogenhandel, über Gebrauchtwagenschiebereien und über Geldwäsche offenbart allem voran weitere Wege der auch von Iran gesteuerten Terrorfinanzierung und die nahezu unverhohlene überaus einträgliche Rechtsverachtung der nahezu ungeahndeten Hisbollah-Machenschaften in Frankreich und weiteren Teilen Westeuropas.

Zu häufig wird die Israel-feindliche und judenausgrenzende Haltung nicht nur in unserer Politik, sondern vor allem auch in den vielfach 68er-sozialisierten Medien offenbar:

Statt islamische Übergriffe auf Juden angemessen zu kritisieren, formulieren ideologisierte Medienleute wie etwa der „Tagesspiegel“-Journalist Malte Lehming übergriffige Verhaltensregeln für Juden in diesem Lande und legen ihnen (nicht etwa den Muslimen) nachdrücklich den Verzicht auf ihre Identitätsmerkmale wie Davidsstern und Kippa in der Gegenwart von moslemischen Demonstranten nahe, womit sie implizit No-Go-Areas und islamische Aggression gegen Juden legitimieren.

Wie stark die islamische Zuwanderung den neu importierten Antisemitismus in Zuwanderungsländern beflügelt, versteht man, wenn man sich vergegenwärtigt, dass Schulbücher in islamischen Ländern und in den arabischen Autonomiegebieten blanken Judenhass enthalten und die dortigen Texte bereits die Schulkinder zu tiefgehender Judenfeindschaft erziehen. Dies enthüllt sehr zum Unbehagen der EU-Spitze der kürzlich bekanntgewordene eigene Bericht, auf dessen Veröffentlichung man bisher vergebens wartet und dies wohl auch noch lange tun wird.

 

Mit falschen Ursachen-Angaben wird man Antisemitismus niemals wirksam bekämpfen

In diesem Sinne ist auch nicht verwunderlich, dass die veröffentlichten Antisemitismus-Statistiken, die nur allzu gern von den angepassten jüdischen Offiziellen des Zentralrats geglaubt und vermittelt werden, ganz offensichtlich nicht die Wirklichkeit abbilden. Nun sind die Ministerpräsidenten der Länder gezwungen, diese skandalösen Statistiken wohl oder übel zu berichtigen, oder wie sie es euphemistisch nennen, zu „präzisieren“. Die Statistiken enthalten aus durchsichtigem Grunde die falsche Behauptung, dass nur ca. 10 Prozent aller judenfeindlichen Straftaten – trotz anderweitiger Erfahrungen der Betroffenen – von islamischer Seite begangen wurden. Allerdings sind diese Statistiken, die den überwältigenden islamischen Hauptanteil an antisemitischen Straftaten minimieren, keinesfalls unpräzise, sondern schlichtweg falsch.

Einige Grüne bedauern mittlerweile, dass sie mit der in eine Plagiats-Affäre verwickelten Annalena Baerbock in den Wahlkampf 2021 gegangen sind. Ihr Rivale Robert Habeck, der ihr nach grüner Sitte als Frau den Vortritt lassen musste, übt sich in beredtem Schweigen.© John MACDOUGALL / AFP

Ohnehin scheint es unsere Politik, besonders die der Wasser predigenden und selbst Wein trinkenden Grünen, mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen. Ihre politische Hoffnungsträgerin und Lichtgestalt, die Kanzlerkandidatin Baerbock wird nahezu im Wochentakt neuer Lügen überführt. Vom Verschweigen von Sonderbezügen in zweistelliger Tausender-Höhe bis zur falsifizierenden Schönung ihres Lebenslaufs, vom Buchplagiat bis zur unerwähnt gelassenen zigtausende Euro konsumierenden vergeblichen Doktoratsförderung durch die parteinahe Böllstiftung, und nahezu täglich scheinen neue Enthüllungen hinzuzukommen. Soviel, dass selbst die grün-affine „taz“ Kritik geäußert hat, was aber nicht etwa zur Einsicht der Grünen, sondern zur massiven Beschimpfung der die Kanzlerkandidatin kritisierenden Journalistin durch andere ebenfalls der Lüge und Inkorrektheit überführte Parteigenossen der grünen Volks-Bevormundungspartei geführt hat.

Zuviel des Ganzen für eine Wahlpolitikerin und Kanzlerkandidatin sollte man meinen. Nur der deutsche Wähler scheint all dem nicht hinreichend Rechnung zu tragen. Jedenfalls weisen die bereits etwas gefallenen Umfragewerte die Grünen immer noch als zweitstärkste Partei aus. Bleibt nur die Hoffnung, dass Frau Baerbock da bis September noch einiges im Petto hat, und den deutschen Wähler vor dem Fehlgriff sie und ihre Partei zu wählen bewahren wird.

 

Kippen die USA unter Biden?

Mit großer Sorge muss auch wahrgenommen werden, dass nach der Amtsübernahme durch Präsident Biden und seine Democrats selbst Teile der USA nicht mehr als wirklich sicherer Zufluchtsort für Juden gesehen werden können. Zu sehr hat die antisemitische und rassistische BLM-Bewegung und die durch verstärkte Islam-Einwanderung zunehmende Malmöisierung Amerikas vor allem in den Metropolen die dortigen Anfeindungen gegen jüdische Menschen anwachsen lassen.

Der neue Antisemitismus von linker, islamischer und BLM-Seite geht in einigen Fällen auch in der etablierten Politik so weit, dass sogar Parteikollegen der zunehmend israel-aversen US-Democrats sich gezwungen sehen, öffentlich den ausufernden Antisemitismus der Terror-Verharmloserin Ilhan Omar zu verurteilen. Immerhin zwölf jüdische Abgeordnete der Demokraten kritisieren, wenn auch zähneknirschend, die islamische US-Democrats-Vertreterin Omar für hasserfüllte Äußerungen, in denen sie Israel und die USA mit den Terroristen der Hamas und den Gotteskriegern der Taliban gleichsetzt.

Nicht wirklich erfreuliche Nachrichten kommen dieses Mal leider auch aus Israel. Zwar eröffnet nun auch Honduras dank der überaus erfolgreichen gemeinsamen Politik Donald Trumps und Benjamin Netanjahus als weiteres Land seine Botschaft in Jerusalem, und Israel zeigt politische Präsenz in den Vereinigten Emiraten. Aber Benjamin Netanjahu wurde nach zwölf erfolgreichen Jahren als Premierminister durch eine unheilige Allianz nicht zusammenpassender Koalitionsparteien und dazu auch mit teuer erkaufter Unterstützung der Moslembrüderschaft in Israel aus dem Amt gedrängt. Die zwischenzeitlich nach dieser unseligen Koalitionsbildung gegen ihren Drahtzieher Naftali Bennett bekanntgewordenen wirtschaftlichen Vorwürfe könnten den linken Kräften um Yair Lapid und den Muslimbrüdern hinter Mansour Abbas bei der Demontage der großen Leistungen des bisherigen Ministerpräsidenten Netanjahu und der Schwächung des israelischen Sicherheitsinteresses Auftrieb verschaffen.

Der uneingeschränkte Dank des Verfassers gilt der großartigen Politik Benjamin Netanjahus für den Staat Israel und seine Menschen. Der auch gegen die hiesigen und westeuropäischen Feinde seiner Politik erzielte historische Durchbruch zur wachsenden internationalen Anerkennung und zum Ausbruch aus der Isolation in der Region ist nur eines seiner großen Verdienste, die ihm gemeinsam mit dem vormaligen US-Präsidenten Donald Trump zustehen.

Israel und das jüdische Volk werden wie bereits viele vormalige Krisen auch die kommenden schwierigen Jahre der Wahlverlierer ohne Schaden überstehen und ein sicherer Hort für jüdische Menschen in und außerhalb Israels bleiben. – Am Israel Chai!

Kommen Sie bitte alle gesund und erholt über diesen Sommer!

Alles erdenklich Beste

 

Ihr Dr. Rafael Korenzecher

 

i.A. S. Akstinat (Chefredakteur)

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