Goethe-Institut: antisemitisch und antideutsch

Antisemitisches Netzwerk im deutschen Kulturpolitik-Apparat aufgedeckt – ohrenbetäubendes Schweigen der Medien zu dem Skandal in der deutschen Vorzeige-Institution.

Generalsekretär Johannes Ebert zieht das Goethe-Institut in einen Strudel aus Antisemitismus und Israelfeindlichkeit © WIKIPEDIA

Von Leo Wasser

Experten sehen die Tendenz schon seit mehreren Jahren: Im Goethe-Institut (GI) geht es schon lange nicht mehr vorrangig um die internationale Förderung der deutschen Sprache und Völkerverständigung. Unter Johannes Ebert, dem Generalsekretär des Goethe-Instituts, geht es zunehmend darum, die deutsche Sprache durch grammatikalisch falsche Gender-Sternchen zu zerstören, das Deutsche bei vielen Projekten des Instituts durch Englisch zu ersetzen und ungeliebte Staaten mit nicht genehmen Kulturvorstellungen zu diffamieren. Kurz gesagt: Ideologie-Vermittlung kommt jetzt vor Kultur-Vermittlung – wie in sozialistischen Staaten. Am sozialistischen deutschen Wesen soll mal wieder die Welt genesen.

So wie der vom GI propagierte Genderismus Geschlechter gegeneinander aufhetzt, hart erkämpfte Frauenrechte zurückschraubt und neue Gräben schafft statt zu überwinden, so führt eine antisemitische und linksradikale Kultur im deutschen Kulturinstitut dazu, dass eine neue Kluft zwischen Deutschland und Israel entsteht.

Wegen GI-Chef Johannes Ebert zählt das US-amerikanische Simon-Wiesenthal-Center nun das Goethe-Institut zu den antisemitischsten Institutionen weltweit. Doch wie kann es dazu kommen, dass dieser Mann den Ruf des einst so renommierten deutschen Kulturinstituts dermaßen beschädigt? Wie kann es sein, dass niemand im Apparat der staatlichen deutschen Kulturpolitik einen Mann aufhält, der die deutsche Sprache, das höchste Kulturgut dieses Landes, einer verqueren Gender-Ideologie opfert und seine persönliche linke pro-arabische Agenda über die wichtigen Beziehungen zu Israel, der einzigen Demokratie im Nahen Osten, stellt?

 

Lange Liste antisemitischer Aktivitäten

Der studierte Islamwissenschaftler Ebert, der als Student auf Kosten des deutschen Steuerzahlers ein Auslandsjahr im moslemisch-sozialistischen Diktaturstaat Syrien verbrachte, ist gleich mehrfach israelfeindlich aufgefallen:

2017 lässt er ein Interview gegen die lange geplante und endlich realisierte Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt durch die USA auf dem Internetportal des GI veröffentlichen.

2019 lässt er zu, dass der Leiter des Goethe-Instituts Tel Aviv, Wolf Iro, ein Interview mit einem berüchtigten linksradikalen Israelfeind führt und danach auf dem Internetportal des GI veröffentlicht. In dem Interview fordert der gute Bekannte von Herrn Iro ernsthaft die Rücknahme des längst überfälligen Bundestagsbeschlusses vom 17. Mai 2019 gegen die antisemitische und anti-israelische Bewegung BDS (Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen). Im Laufe des Gesprächs bezeichnet er zudem Israel unwidersprochen als anti-liberal, rechtsradikal, unfriedlich, unterdrückerisch und anti-demokratisch. Als Reaktion auf die unmögliche Interview-Veröffentlichung und den Missbrauch des Gastrechtes in Israel wird der Leiter des Goethe-Instituts Tel Aviv nicht etwa im hohen Bogen gefeuert, sondern wenig später von Generalsekretär Johannes Ebert noch zum Leiter der Kulturabteilung in der Münchner GI-Zentrale befördert, wo er noch immer sitzt.

2020 gehörte Ebert zu den Gründern eines linken Arbeitskreises, der hochrangige Kulturschaffende aus ganz Deutschland versammelt und zum Ziel hat, die israelfeindliche Bewegung BDS (Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen) in Schutz zu nehmen, Meinungsfreiheit für seine Hass und Hetze verbreitenden Akteure zu fordern und den Bundestagsbeschluss gegen die BDS-Bewegung von 2019 rückgängig zu machen. Einer der Unterstützer des Arbeitskreises ist der schon 2019 unrühmlich in Erscheinung getretene Wolf Iro.

2020 lässt der Generalsekretär auf dem Internetportal des GI einen Artikel veröffentlichen, der den bekannten Israelfeind und BDS-Hetzer Achille Mbembe verteidigt und reinwaschen soll.

2020/2021 lässt Ebert auf dem Internetportal des GI eine Veranstaltung mit dem bekannten Israelfeind und BDS-Hetzer Ilan Pappe ungehindert bewerben. In dem Veranstaltungshinweis wird Israel „Kolonialisierung“ und „ethnische Säuberung“ vorgeworfen.

 

Simon-Wiesenthal-Center deckt beängstigendes Netzwerk auf

Das renommierte Simon-Wiesenthal-Center nahm die unfassbaren Aktivitäten von Johannes Ebert kürzlich zum Anlass, um das Goethe-Institut mit anderen am erwähnten Pro-BDS-Arbeitskreis beteiligten Organisationen auf die Liste der weltweit 10 schlimmsten Antisemiten im Jahr 2020 zu setzen.

Man fragt sich, warum Ebert noch immer Generalsekretär des GI sein kann. Das hat einen einfachen Grund: Oberste Instanz der internationalen Kulturpolitik Deutschlands ist das Berliner Auswärtige Amt. Die Verbindungen des linken israelfeindlichen Netzwerkes reichen tief ins deutsche Außenministerium hinein. Einige Mitglieder des Netzes im Dienste des Ministeriums werden namentlich vom Wiesenthal-Zentrum genannt und angeprangert: Einerseits ist das Andreas Görgen, Leiter der Kultur- und Kommunikationsabteilung des Auswärtigen Amtes, der sich schon mehrfach für die BDS-Bewegung stark machte. Andererseits wurde auf der Liste der schlimmsten Antisemiten von 2019 der Diplomat Christoph Heusgen erwähnt, der im Auftrag von Außenminister Heiko Maas bei den Vereinten Nationen immer wieder für anti-israelische Vorlagen stimmt. Sie alle halten ihre schützenden Hände über das Goethe-Institut und die antisemitischen Skandale anderer Institutionen der deutschen auswärtigen Kulturpolitik.

So hat es keine Konsequenzen, wenn bei der Deutschen Welle die ehemalige Redaktionsleiterin der linksradikalen Tageszeitung „taz“, Ines Pohl, zur Chefredakteurin berufen wird und ihrem israelfeindlichen Weltbild freien Lauf lässt (siehe Ausgabe Juni 2018 der Jüdischen Rundschau).

So bleibt es bislang folgenlos, dass die hochrangige Mitarbeiterin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) Silvia Fehrmann dem antisemitischen Pro-BDS-Arbeitskreis von Johannes Ebert angehörte.

So muss sich vorerst niemand im Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) für anti-israelische Artikel in der Hauszeitschrift „Kulturaustausch“ verantworten (zum Beispiel in den Ausgaben IV/2011 und I/2016).

Alles, worüber sich regierungsbeschützte Angestellte von Steuergeld-finanzierten Mittlerorganisationen der auswärtigen Kulturpolitik momentan Gedanken machen müssen, sind lediglich zwei Fragen: Wie kann ich Ausländer und Auslandsdeutsche am besten mit links-antisemitischen Ideologien indoktrinieren? Lautet die korrekte Gender-Sternchenschreibweise für das Wort „Juden“ vielleicht Jud*innen oder doch eher Jüd*innen?

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