Seit Israel den Arabern Bethlehem übergab

Mitte der 1990er Jahre stimmte der Oslo-Prozess viele vorschnell optimistisch. Als Geste des Friedenswillens übergab Israel Städte wie Bethlehem an die „Palästinenser“. Dort folgte alsbaldige Ernüchterung und eine Geschichte der arabischen Gewalt, die bis in die Gegenwart reicht.

Oslo-Friedensverhandlung: Rabin schüttelt Arafat die Hand.© WIKIPEDIA

Von Daniel Frick

Aufgrund der Schilderung in zwei von vier Evangelien ist die Stadt Bethlehem als Geburtsort Jesu in aller Welt bekannt. Die biblischen Autoren sprechen dabei von einem Bethlehem „im jüdischen Land“. Vor 25 Jahren, am 21. Januar 1995, übergab der jüdische Staat Israel die Stadt allerdings an die „Palästinenser“ zur Selbstverwaltung – in der Hoffnung auf Frieden. Dieser blieb auf diesem Teil der Erde jedoch nur ein Versprechen: In den Folgejahren entwickelte sich Bethlehem zu einem Zentrum „palästinensischer“ Gewalt.

Die Übergabe vollzog sich im Rahmen des im September vereinbarten Zwischenabkommens zur „palästinensischen“ Autonomie, das auch als Oslo II bekannt ist. Nur das Rahel-Grab blieb unter israelischem Schutz. Jüdischen Israelis ist es bis heute verboten, die Stadt zu betreten – das entsprechende israelische Gesetz hat dabei auch den Schutz der Staatsbürger im Blick. Berichte aus der Zeit der Übergabe schildern protestierende Israelis am Weihnachtstag außerhalb der Stadtgrenzen, jubelnde „Palästinenser“ während der schlicht gehaltenen Übergabezeremonie – und die Skepsis der Christen.

 

Weihnachtliche Propaganda

Diese speiste sich aus Erfahrung. Die „New York Times“ notierte damals, dass einige Christen die Stadt schon in den Jahren zuvor wegen „Spannungen mit muslimischen Nachbarn“ verlassen hatten. Der christliche Bürgermeister Elias Fridsch, seit 1972 im Amt, bat den damaligen israelischen Premier Jitzchak Rabin, Bethlehem nicht an die „Palästinensische Autonomiebehörde“ abzutreten – aus Sorge um die Zukunft seiner Glaubensgruppe in dieser Stadt.

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