Eine Schande für Deutschland: Die SPD-Jugendorganisation Jusos verbrüdert sich mit der judenhassenden Fatah-Mordorganisation

Drei linke Bundestagsabgeordnete und die Jusos haben es immerhin auf Platz 7 der aktuellen Antisemitismus-Liste des Simon Wiesenthal Centers geschafft.

Jessica Rosenthal, neue Vorsitzende der SPD-Jusos, die die judenmordende Fatah zu ihren Freunden erklärt haben.© Kay Nietfeld, AFP

Von Dr. Marcus Ermler

Das Simon Wiesenthal Center hat am 29. Dezember 2020 seine Liste der zehn weltweit schlimmsten antisemitischen Vorfälle des Jahres 2020 veröffentlicht. Brisant für Deutschlands Linke: Auf Platz 7 unter dem Punkt „Deutsche Elite startet einen totalen Angriff zur Wiederlegitimierung des antisemitischen BDS“ werden nicht nur deutsche Kultureinrichtungen explizit erwähnt, sondern auch ein deutscher Diplomat aus dem sozialdemokratisch geführten Auswärtigen Amt, die Jugendorganisation Jusos der SPD, drei linke Abgeordnete des deutschen Bundestags sowie ein linksextremer BDS-naher Verein, in dem letztgenannte Politiker im Beirat wirken.

Auf der Liste des Simon Wiesenthal Center (kurz: SWC) erscheint demnach neben der „Initiative GG 5.3 Weltoffenheit“ deutscher Kultureinrichtungen, die sich erst unlängst gegen die BDS-Resolution des Bundestags von 2019 aussprach, auch Andreas Görgen, der Leiter der Kultur- und Kommunikationsabteilung im Auswärtigen Amt, der dieses Plädoyer mit „Rat und Diskussionsbeiträge[n]“ unterstützte.

Zur Causa Görgen ist ein Vorfall von Bedeutung, den Benjamin Weinthal aufdeckte. Besagter Görgen, setzte im April 2020 mehrere Posts zugunsten von Achille Mbembe bei Twitter ab; also zugunsten jenes wegen Unterstützung der BDS-Kampagne kritisierten Mbembe. In der Folge gab es bereits damals Überlegungen des SWC, Görgen in ihre Liste der Top 10 der schlimmsten Ausbrüche von Antisemitismus und Anti-Israelismus für 2020 aufzunehmen. Was nun vollzogen wurde.

„Organisation, die die Zerstörung des jüdischen Staates fördert“

Ebenso angeführt wird in der Liste des SWC die Jugendorganisation Jusos der deutschen Sozialdemokratie, die erst vor Kurzem eine mannigfaltig kritisierte „Solidaritätsresolution mit dem Jugendflügel der Fatah, der Hauptfraktion der PLO“, verabschiedete, sowie die drei Bundestagsabgeordneten Christine Buchholz, Omid Nouripour und Aydan Özoguz (von der Linkspartei, Grünen beziehungsweise SPD), die im Beirat des BDS-nahen Vereins Deutsch-Palästinensische Gesellschaft e.V. (kurz DPG) sitzen, den das SWC ebenfalls auflistet.

Die DPG wird vom Jerusalem Center for Public Affairs, einem israelischen Forschungsinstitut, in einem Kapitelabschnitt über die Wurzeln von BDS und Kampagnen zur Delegitimierung Israels in Deutschland als linksextrem, islamistisch sowie der Muslimbruderschaft zugehörig beschrieben. Rabbi Abraham Cooper, stellvertretender Direktor des Simon Wiesenthal Center, begründete im Oktober 2020 eine eventuelle Aufnahme der DPG in die Liste des SWC damit, dass die „Deutsch-Palästinensische Gesellschaft […] eine Organisation [ist], die die Zerstörung des jüdischen Staates fördert“.

Da verwundert es nicht, dass der European Jewish Congress erst im Juli dieses Jahres in Richtung der DPG-Beiratsmitglieder äußerte, dass Abgeordnete „einer Nation, die gute Beziehungen zum Staat Israel unterhält, nicht Organisationen angehören können, die das Ende des jüdischen Staates anstreben“. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern sowie Holocaustüberlebende, forderte Anfang Juni 2020 in der „Jerusalem Post“ aufgrund dessen, dass „alle wahren Demokraten […] den DPG-Beirat verlassen“ sollten.

„Die neue salonfähige Variante des Antisemitismus“

Der grüne Bundestagsabgeordnete Nouripour wurde nach Bericht von Benjamin Weinthal in der „Jerusalem Post“ vom 9. Februar 2020 gleichsam zuvor massiv von Vertretern jüdischer Organisationen in Deutschland für seine Tätigkeit in der DPG kritisiert. So äußerte die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde in Bonn, dass Nichtregierungsorganisationen wie Nouripours DPG eine „Schande für Deutschland“ seien, da mit der DPG der „Virus des Antisemitismus leider nie verschwindet, sondern mutiert“. So wäre der Antizionismus der DPG „die neue salonfähige Variante des Antisemitismus“.

Nouripour und SPD-Abgeordnete Özoguz sind laut der Erklärung des SWC „für das iranische Regime“. Bei Achgut.com berichtet Ansgar Neuhof über Özoguz‘ Verbindungen zum iranischen Regime:

„Die beiden Brüder Özoguz sind eng mit dem Islamischen Zentrum Hamburg (IZH) und dessen Vorstandsvorsitzenden Ayatollah Reza Ramezani verbunden. Das IZH steht seit vielen Jahren unter Beobachtung des Verfassungsschutzes […] In diesem IZH war die Integrationsbeauftragte Aydan Özoguz auf dem Iftar-Empfang der Islamischen Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden Deutschlands (IGS) am 08.07.2014 Ehrengast und hielt dort eine Rede. Redner war auch Ayatollah Ramezani.“

Eine „Fürsprecherin des internationalen Antisemitismus“

Das Kasseler „Bündnis gegen Antisemitismus“ indes nannte Linkspartei-Abgeordnete Christine Buchholz im Mai 2019 eine „Fürsprecherin des internationalen Antisemitismus“, da sie sich „in der Vergangenheit als Fürsprecherin der Hisbollah und [für] die Hamas“ ausgegeben und weiterhin „für die antisemitische Bewegung Boycott, Divestment and Sanctions (BDS) […] stark“ gemacht habe. Denn in der Vergangenheit glänzte Buchholz bei parteiinternen Abstimmungen darüber, ob die BDS-Bewegung als antisemitisch eingestuft werden soll, mit Abwesenheit. Im Herbst 2006 äußerte Buchholz anlässlich einer Pro-Hisbollah-Demonstration:

„Die Dämonisierung der Hisbollah ist Teil der ideologischen Kriegsführung. Die Linke sollte dabei nicht mitmachen.“

Die DPG-Vizepräsidentin und grüne Lokalpolitikerin Ursula Mindermann konzipierte im Sommer 2020 eine Ausstellung, bei der ein Bild den antisemitischen Slogan „From the river to the sea, Palestine will be free“ enthielt. Diese Ausstellung wird im Begründungstext des SWC zur TOP-10-Liste angeführt. Seinerzeit berichtete die „Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken Kreisverband Jena“ zuerst hierüber, international dokumentierte Benjamin Weinthal in der „Jerusalem Post“ diese Causa:

„Eine schockierende neue Kunstausstellung, die die vollständige Auflösung des jüdischen Staates forderte, wurde von der Vizepräsidentin der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft entworfen, in der drei Mitglieder des Bundestags im Beirat dieser Pro-BDS-Organisation einen Posten bekleiden.“

„Mitglieder der DPG gefährden damit das jüdische Leben in Deutschland“

Arye Sharuz Shalicar, deutsch-persisch-israelischer Politologe sowie Mitarbeiter der israelischen Regierung, adressierte im Oktober 2020 eine Kritik an die genannten linken Abgeordneten in der DPG:

„Wenn deutsche Politiker unter einer Decke stecken mit Antisemiten, die ‚Jüdisches‘ boykottieren, dann erinnert das an die dunkelsten Tage der deutschen Geschichte und darf UNTER KEINEN UMSTÄNDEN toleriert werden. Punkt.“

Die Anti-BDS-Aktivistin Malca Goldstein-Wolf wurde bereits im Februar 2020 von Benjamin Weinthal in der „Jerusalem Post“ mit den Worten zitiert:

„Diejenigen, die die antisemitische BDS-Bewegung in Zeiten unterstützen, in denen in Deutschland fast täglich Juden angegriffen werden, auch diejenigen, die dies nur tolerieren, tragen dazu bei, zu Hass auf Juden aufzuhetzen. Die Mitglieder der DPG handeln zumindest fahrlässig, wenn nicht absichtlich, und gefährden damit das jüdische Leben in Deutschland.“

Die übrigen neun Punkte der SWC-Liste der zehn weltweit schlimmsten antisemitischen Vorfälle des Jahres 2020 reflektiert Benjamin Weinthal in seinem Artikel „Anti-Jewish COVID theories top list of worst antisemitism outbreaks“ in der „Jerusalem Post“ vom 30. Dezember 2020. Bei „Glocalist“ geht Herausgeber Naftali Neugebauer detailliert auf die Rolle staatlich geförderter deutscher Kultureinrichtungen in dieser Causa ein.

Eine ausführliche Analyse zur Deutsch-Palästinensische Gesellschaft e.V. und zu ihren drei linken Beiratsmitgliedern Christine Buchholz, Omid Nouripour beziehungsweise Aydan Özoguz findet man in meinem Achgut.com-Artikel „Eine linke Israel-Boykott-Gruppe im deutschen Bundestag“.

Sehr geehrte Leser!

Die alte Website unserer Zeitung mit allen alten Abos finden Sie hier:

alte Website der Zeitung.


Und hier können Sie:

unsere Zeitung abonnieren,
die aktuelle oder alte Ausgaben bestellen
sowie eine Probeausgabe bekommen

in der Druck- oder Onlineform

Unterstützen Sie die einzige unabhängige jüdische Zeitung in Deutschland mit Ihrer Spende!

Werbung


Vera Lengsfeld: „Merkel will keinen CDU-Wahlsieg – Ich kenne sie seit 1990”

Vera Lengsfeld: „Merkel will keinen CDU-Wahlsieg – Ich kenne sie seit 1990”

Die wegen einer fatalen Fehleinschätzung Helmut Kohls Bundeskanzlerin gewordene Angela Merkel hat nicht nur mit ihrer Islam-Einlasspolitik maßgeblich zur zunehmenden Verunmöglichung jüdischen Lebens in Deutschland beigetragen, sondern ist auch der CDU weit weniger verbunden als viele denken.

Jüdische Anbiederung hat sich noch nie ausgezahlt: Die linksradikale „Migrantifa“ lädt Juden aus

Jüdische Anbiederung hat sich noch nie ausgezahlt: Die linksradikale „Migrantifa“ lädt Juden aus

Sowohl linke Juden als auch jüdische Funktionäre, die Anschluss an selbsternannte „Antirassisten“ suchen, werden von diesen immer wieder vor den Kopf gestoßen, denn deren „antikolonialistischer Kampf für Palästina“ ist oft gleichbedeutend mit grundsätzlichem Antisemitismus.

„J_üdinnen“: Wo Gender-Wahn den letzten Respekt für jüdische Menschen vermissen lässt

„J_üdinnen“: Wo Gender-Wahn den letzten Respekt für jüdische Menschen vermissen lässt

Die FU Berlin beseitigt den Begriff „Juden“ und verballhornt ihn im Zuge des gerade unter Akademikern um sich greifenden Gender-Irrsinns zu „J_üdinnen“. Damit machen die Genderisten ganz im Sinne Hitlers die Auslöschung des Wortes „Juden“ nun auch verbal komplett.

Warum ich den DJV verlassen habe

Warum ich den DJV verlassen habe

Der Deutsche Journalistenverband, der Berufsverband der „vierten Gewalt”, gefällt sich ganz ungeniert als linkes Aktionsbündnis und Büttel der Regierung.

Zum Tag der Pressefreiheit: Deniz Yücel  vs. Boris Reitschuster – ein Vergleich

Zum Tag der Pressefreiheit: Deniz Yücel vs. Boris Reitschuster – ein Vergleich

Ebenso verzerrt wie die Wahrnehmung des demokratischen Israel ist hierzulande der Umgang mit kritischen Journalisten: Sehr auffällig ist gerade in der letzten Zeit die solidarische Ungleichbehandlung des vom hiesigen linken Journalisten-Klüngel mit Sympathie geradezu überschütteten Deniz Yücel einerseits und die offensichtliche Diffamierung von Boris Reitschuster andererseits.

Migrantengewalt in Hennef – Eine Stadt schweigt

Migrantengewalt in Hennef – Eine Stadt schweigt

Seit Jahren ignoriert die beschauliche Stadt bei Bonn die zunehmende, nicht selten sexuelle Gewalt gegen ihre eigenen Bürger – vor allem wenn diese von islamischen Zuwanderern verübt wird.

Diejenigen, die Bücher verbieten, waren noch nie die Guten

Diejenigen, die Bücher verbieten, waren noch nie die Guten

In der ganzen Menschheitsgeschichte standen diejenigen, die Bücher verbrennen oder in der Gegenwart Texte aus dem Internet löschen, für Unfreiheit und die Unterdrückung der Wahrheit. Auch der aktuelle linke McCarthyismus und die Cancel Culture, die dieses Vorgehen fortsetzen, stehen auf der falschen Seite der Geschichte.

Von Apartheid und Impfdosen in Ramallah

Von Apartheid und Impfdosen in Ramallah

Dass ausgerechnet Israel beim Impfen gegen Covid international vorn liegt, können „Süddeutsche“ und „Frankfurter Rundschau“ kaum ertragen. Das linke Kampfblatt FR, das die wahrheitswidrige Behauptung verbreitet, Israel sei ein „Apartheidstaat“, will es weder der dänischen noch der österreichischen Regierung verzeihen, dass sie in höchster Not wie der aktuellen Corona-Krise mit dem jüdischen Staat zusammenarbeiten.

Das Unheil aus der Uckermark

Das Unheil aus der Uckermark

Wie lange kann Europa das konzertierte Versagen aus dem Berliner Kanzleramt und der Kanzler-Vertrauten Von der Leyen in Brüssel noch ertragen?

Warum schon meine jüdische Großmutter mich vor dem Weltfrauentag warnte

Warum schon meine jüdische Großmutter mich vor dem Weltfrauentag warnte

Dass Berlin einen sozialistischen Alibi-Feiertag wieder einführt, spricht auch für aufrichtige Unterstützer der Gleichstellung der Frau, Bände über das politische Klima in der linken Filterblase Deutschland.

Die unsägliche und unanständige Partnerschaft zwischen der EU und Islamic Relief in Deutschland und Schweden

Die unsägliche und unanständige Partnerschaft zwischen der EU und Islamic Relief in Deutschland und Schweden

Offenbar zahlt die „Europäische Union“ noch immer Geld an die aus der einschlägig bekannten Moslembrüderschaft hervorgegangenen Organisation „Islamic Relief“.

Die Rufmord-Industrie: Die in den Schlüsselpositionen der Medien  sitzenden linken Journalisten sind die ungewählten heimlichen  Herrscher in allen westlichen Ländern

Die Rufmord-Industrie: Die in den Schlüsselpositionen der Medien sitzenden linken Journalisten sind die ungewählten heimlichen Herrscher in allen westlichen Ländern

Die heutigen linksgrün durchseelten Medien sind in ihrer Mehrzahl heruntergekommen zur PR-Abteilung der Regierung, und keinesfalls auf der Seite des Souveräns, des Wählers. Und wer zu laut deren Aussagen prüft und nach der Wahrheit fragt, den können sie schnell zu ihrem Feind erklären – mit allen Konsequenzen des Rufmords.

Werbung

Alle Artikel
Diese Webseite verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und das Angebot zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr dazu..
Verstanden