Zum besseren Schutz und für eine erhöhte Sicherheit des Landes baut Israel seine Raketenabwehr aus

Erstmals kombinieren die israelischen Streitkräfte drei verschiedene Anti-Raketen-Systeme miteinander. Das Land könne so verschiedene Bedrohungen gleichzeitig bekämpfen, bilanziert Verteidigungsminister Gantz. Die „Eisenkuppel“ fängt sogar Marschflugkörper ab.

Eine Rakete der „Eisernen Kuppel”, die vor allem Raketen aus dem Gazastreifen abwehren soll.© WIKIPEDIA

(Israelnetz) Die Israelische Raketenabwehr-Organisation hat eine Reihe von Test mit den Abfangsystemen „Eisenkuppel“ und „Schleuder Davids“ abgeschlossen. Das teilte das Verteidigungsministerium am Dienstag mit. Ihm ist die Organisation unterstellt. Im Zuge dessen hat die „Eisenkuppel“ erstmals eine Lenkrakete, einen sogenannten Marschflugkörper, abgefangen. Zudem gingen die verschiedenen israelischen Abwehrsysteme zum ersten Mal im Verbund gleichzeitig gegen verschiedene Bedrohungen vor. An den Tests beteiligte sich die amerikanische Raketenabwehrbehörde.

Der israelische Rüstungskonzern Rafael, der die Abwehrsysteme entwickelte, leitete die Übung unter der Teilnahme von Luftwaffe und Marine. Dabei prüften sie eine neue Version der „Schleuder Davids“. Die Entwickler sollen dadurch die Möglichkeit bekommen, die Fähigkeiten des Systems zu überprüfen und zu verbessern. Die „Eisenkuppel“ stellte ihre Schlagkraft gegen verschiedene Bedrohungen unter Beweis. Sie fing sowohl Drohnen als auch Marschflugkörper ab.

Zudem ließ sich die „Eisenkuppel“ in einen mehrlagigen Schutzmechanismus mit den Systemen „Schleuder Davids“ und „Arrow“ (Pfeil) integrieren. Verteidigungsminister Benny Gantz sagte: „Dies ist eine der fortschrittlichsten Luftabwehren der Welt und sie beschützt den Staat vor Bedrohungen von nah und fern.“ Der Chef von Rafaels Raketenabteilung, General Pini Jungmann, fügte hinzu: „Wenn die verschiedenen Systeme in einem mehrschichtigen Mechanismus kombiniert werden, können sie eine Reihe von gleichzeitigen Bedrohungen handhaben.“

 

Aufgabenteilung

Laut der Tageszeitung „Jerusalem Post“ kann dieser Mechanismus fast 100 Prozent aller Bedrohungen abwehren. Das Arrow-System dient zur Bekämpfung von Langstreckenraketen. Die „Schleuder Davids“ kommt gegen Geschosse mit einer Reichweite zwischen 70 und 300 Kilometern zu Einsatz. Die „Eisenkuppel“ fängt Kurzstreckenprojektile mit einer Reichweite von weniger als 70 Kilometern ab.

Die USA unterstützen die Entwicklung der „Eisenkuppel“ und der „Schleuder Davids“ finanziell. An der Entwicklung letzterer beteiligte sich der US-Konzern Raytheon. Die Systeme nutzen Radare und weitere Technik des israelischen Elektronik- und Rüstungskonzerns Elbit.

Die Terrormiliz Hisbollah hortet im Libanon schätzungsweise 150.000 Raketen. Sie droht Israel regelmäßig mit Beschuss. Zudem hat der Iran Medienberichten zufolge Syrien, Milizen im Irak und die Hisbollah mit Präzisionsraketen beliefert.

Sehr geehrte Leser!

Die alte Website unserer Zeitung mit allen alten Abos finden Sie hier:

alte Website der Zeitung.


Und hier können Sie:

unsere Zeitung abonnieren,
die aktuelle oder alte Ausgaben bestellen
sowie eine Probeausgabe bekommen

in der Druck- oder Onlineform

Unterstützen Sie die einzige unabhängige jüdische Zeitung in Deutschland mit Ihrer Spende!

Werbung


Philippinen für pro-jüdischen Einsatz ausgezeichnet

Philippinen für pro-jüdischen Einsatz ausgezeichnet

Zur Zeit des Nationalsozialismus waren nur wenige Länder bereit, jüdische Flüchtlinge aufzunehmen. Darunter die Philippinen. Für das damalige Handeln erhält das Land nun eine Ehrung des World Zionist Congress.

„Rettet das Rendezvous!“

„Rettet das Rendezvous!“

Die Tel Aviver Stadtverwaltung fördert mit aller Corona-Zurückhaltung romantische Treffen in eigens dafür bereitgestellten Lokalitäten.

Die israelischen Verteidigungs-Luftschläge in Syrien zeigen positive Wirkung

Die israelischen Verteidigungs-Luftschläge in Syrien zeigen positive Wirkung

Trotz unübersehbar hohem Aggressionspotentials der Mullahs gehen die subversiven und imperialen Aktivitäten des iranischen Regimes in Syrien immer mehr zurück.

Die Welt mit Jerusalem verbinden

Die Welt mit Jerusalem verbinden

Der orthodoxe Rabbiner Jehuda Glick setzt sich dafür ein, dass Juden trotz geschichtsklitterndem und unduldsamen arabischen Alleinanspruchs auf die Eroberungsmoschee, wie früher auf dem Jerusalemer Tempelberg beten dürfen. Mit Israelnetz hat der ehemalige Knesset-Abgeordnete unter anderem über den Bau des Dritten Tempels und religiöse Toleranz gesprochen.

Die UNO finanziert offenbar illegale„palästinensische“ Bauprojekte in Judäa und Samaria

Die UNO finanziert offenbar illegale„palästinensische“ Bauprojekte in Judäa und Samaria

Allem Anschein nach bezahlen die Vereinten Nationen Infrastrukturprojekte für „Palästinenser“ in Gebieten, in denen Israel die alleinige Kontrolle ausübt – was eindeutig gegen die Oslo-Abkommen verstößt! Gleichzeitig lässt sie keine Gelegenheit aus die legalen Bauaktivitäten der israelischen Seite unentwegt zu verurteilen.

Israel und Bhutan nehmen Beziehungen auf

Israel und Bhutan nehmen Beziehungen auf

Erst seit einigen Jahren verfolgt das abgeschieden im Himalaja gelegene Königreich Bhutan einen Kurs der Öffnung für die Außenwelt. Nun hat das buddhistische Land diplomatische Beziehungen mit Israel aufgenommen. Keine solchen Beziehungen pflegt es bis jetzt mit den USA, China, Großbritannien, Frankreich oder Russland.

Israelische Maßnahmen gegen führende Terroristen zeigen Wirkung: Hisbollah-Chef flieht aus dem Libanon in den Iran

Israelische Maßnahmen gegen führende Terroristen zeigen Wirkung: Hisbollah-Chef flieht aus dem Libanon in den Iran

Der Anführer der Hisbollah, Hassan Nasrallah, lässt seine Terroristentruppe im Libanon allein zurück und zieht zu seiner eigenen Sicherheit zu den Mord-Mullahs im Iran.

Der Champagner-Spion in Kairo

Der Champagner-Spion in Kairo

Zum 100. Geburtstag des Juden und deutsch- israelischen Agenten Wolfgang Lotz

Israels erhöht seine Verteidigungsbereitschaft durch ein neues hochmodernes Kriegsschiff

Israels erhöht seine Verteidigungsbereitschaft durch ein neues hochmodernes Kriegsschiff

Der jüdische Staat sieht sich durch die vermutlich bevorstehende politische Veränderung in den USA und dem erwarteten neuen Auftrieb für das Aggressionspotential des Iran gezwungen durch eine Aufrüstung seiner Marine besonders der iranischen Bedrohung entgegenzuwirken

Obamas anti-israelisches und revisionistisches Buch „Verheißenes Land“

Obamas anti-israelisches und revisionistisches Buch „Verheißenes Land“

Der Ex-Präsident füttert seine Leser und Anhänger mit gefährlichen Lügen und Halbwahrheiten sowie Verzerrungen zum Thema der Legitimität Israels.

Aus Liebe zum Land: Ein Tag für den  Schutz des Meeres

Aus Liebe zum Land: Ein Tag für den Schutz des Meeres

Israelische Naturfreunde starten große Aufräum-Aktionen, um ihr Land noch schöner und sauberer zu machen.

„Das ist Teil Israels“

„Das ist Teil Israels“

Mike Pompeo setzt ein deutliches Zeichen der Trump-Administration und besucht als erster amtierender US-Außenminister eine jüdische Siedlung in Judäa und Samaria.

Werbung

Alle Artikel
Diese Webseite verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und das Angebot zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr dazu..
Verstanden