Nachwuchs-Journalisten: Die ARD rückt in Zukunft noch weiter nach rot und nach grün

Entgegen der Stimmanteile im Rest der Bevölkerung würden laut einer Umfrage sage und schreibe 92 % der ARD-Volontäre bei der Bundestagswahl für Grün-Rot-Rot stimmen.

Das ARD-Hauptstadtstudio in Berlin-Mitte© / AFP

Von Anabel Schunke

Kürzlich machte eine Umfrage die Runde, die es in sich hatte. Hierbei wurden Volontäre der ARD befragt, was sie wählen würden, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre. Die Umfrage ergab: Ginge es nach den Nachwuchsjournalisten des öffentlich-rechtlichen Senders, hätten wir nicht nur einen Kanzler Habeck, sondern auch eine absolute Mehrheit für Grün im Bundestag.

Ganze 57,1 Prozent gaben an, den Grünen ihre Stimme zu geben. 23,4 Prozent würden die Nachfolgepartei der SED unterstützen, und die drittstärkste Partei wäre immerhin die SPD mit 11,7 Prozent. Macht nicht nur eine satte Mehrheit für Grün-Rot-Rot von 92 (!) Prozent, sondern auch eine satte Mehrheit von 80,5 Prozent für ein politisches Spektrum, das klar linke bis linksextreme Ansichten vertritt und damit nichts mehr mit einer gemäßigten Mitte-Links-Position zu tun hat.

Und falls Sie sich fragen, weshalb Sie praktisch nie einen Vertreter der FDP in den Talkshows der Öffentlich-Rechtlichen zu Gesicht bekommen, dafür aber gefühlt dreimal die Woche Robert Habeck und Annalena Baerbock: Das könnte an den kläglichen 1,3 Prozent FDP-Wähler bei den Volontären liegen. Selbst die Union kommt auf drei Prozent, was wiederum die Annahme bestätigt, dass man sich, hervorgerufen durch einen einseitigen medialen Druck von Links, Wählern anbiedert, die einen sowieso nicht wählen. Die AfD wird indes gar nicht erst separat gelistet. Sie wird zusammen mit anderen Splitterparteien unter „Sonstige“ mit 3,9 Prozent geführt.

 

Schon 2005 eine Mehrheit für linksgrün

Das Problem auf die Nachwuchsjournalisten der ARD herunterzubrechen, wäre allerdings falsch. Immerhin kamen frühere Studien und Artikel zu schon zu ganz ähnlichen Ergebnissen. Die älteste Studie hierzu stammt aus dem Jahre 2005 und ergab schon damals eine deutliche Mehrheit für linksgrün. Zudem ist die linke Einseitigkeit keinesfalls nur ein Problem der Öffentlich-Rechtlichen. Dass die Sympathie eines Großteils der deutschen Journalisten für die Grünen mittlerweile Früchte trägt, die weit über eine der Partei zuträgliche Gewichtung der Themen hinausgeht, ließ sich sodann auch am Dienstag in der „Süddeutschen Zeitung“ bestaunen.

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