Ein Jiddisch-Kulturzentrum braucht Hilfe

Das Kultur- und Veranstaltungszentrum „Yung Yiddish“ im Tel Aviver Busbahnhof beherbergt mit 65.000 Büchern eine der größten Jiddisch-Bibliotheken weltweit. Durch die Corona-Krise und den damit einhergehenden Veranstaltungs-Absagen ist der Bestand dieses einzigartigen Ortes nun in Gefahr – Spender sind gefragt!

Ein wahrer Jiddisch-Bücherschatz lagert bei „Yung Yiddish” in Tel Aviv.

Von David Serebrjanik

In Tel-Aviv gibt es viel zu entdecken. Vieles, was man in europäischen Metropolen vergeblich suchen wird. Zu solchen Entdeckungen gehört definitiv Yung Yiddish – ein Kulturzentrum, eine Bibliothek, ein Museum, ein Veranstaltungsort, in dem es um die jiddische Sprache und Kultur geht. Gegründet in den 90-ern Jahren, zunächst in Jerusalem, öffnete Yung Yiddish seine Tel Aviver Filiale 2006 in einer verlassenen Lagerhalle des Busbahnhofs. Aus einem tristen Raum zauberte dann Mendy Cahan, Gründer und Leiter von Yung Yiddish, nach und nach einen einmaligen Ort, in dem, ebenfalls nach und nach, an die 65.000 jiddische Bücher ihr Zuhause fanden. Er schuff in diesem Raum die einmalige Athmosphäre von „Jiddischkait“, von einem kleinen Schtetl, von beseeltem und belebtem Geschehen rund ums Jiddische. Dabei entstand ein immer weiter wachsender Kreis der Künstler, Aktivisten und freiwilligen Helfern, die von dieser unnachahmlicher Athmosphäre angezogen sind und aktiv am Geschehen in Yung Yiddish teilnehmen. Für Mendy Cahan, Sänger, Schauspieler, Literaturwissenschaftler ist die Pflege und Weitergabe der jiddischen Sprache und Kultur zur Lebensaufgabe geworden. Diese Sprache und diese Kultur haben heutzutage um ihr Überleben zu kämpfen, werden immer weiter an den Rand des öffentlichen Geschehens gedrängt, Gefahr laufend, in Vergessenheit zu geraten. Deswegen benötigen solche Orte wie Yung Yiddisch Ihre Unterstützung und ich wende mich an Sie, geschätzte Leser der Jüdischer Rundschau, mit der Bitte um Ihren Beitrag zur Erhaltung, Renovierung und Neugestaltung dieser einmaligen Kulturstätte. Die Zeit der Pandemie, in der keine öffentlichen Veranstaltungen möglich sind, nutzen Mendy Cahan und das Team der ehrenamtlichen Helfern zur Reorganisation und Inventur des Bibliothekbestandes, sowie Erwerb neuer Regale. Jede, selbst so kleine Spende zählt und bringt Yung Yiddish ein Stück weiter auf dem Weg der Pflege und Erhaltung der jiddischen Kultur, der jiddischen „Neshome“. Wenn die Corona-Krise vorbei ist, soll dieser Ort, neben seiner Funktion als Bibliothek, wieder ein buntes Publikum zu Konzerten, Vorträgen, Performances, Theatervorstellungen und vielem mehr willkommen heißen. Alle ausführlichen Informationen darüber, wie und wofür Sie spenden können, finden Sie unter dieser Internetadresse: www.jewcer.org/project/israel-yung-yiddish

Internetpräsenz von Yung Yiddish: www.yiddish.co.il

 

Mit groysem Dank und groysem Shkoyach!

David Serebryanik, im Namen von Yung Yiddisch Tel Aviv.

Sehr geehrte Leser!

Die alte Website unserer Zeitung mit allen alten Abos finden Sie hier:

alte Website der Zeitung.


Und hier können Sie:

unsere Zeitung abonnieren,
die aktuelle oder alte Ausgaben bestellen
sowie eine Probeausgabe bekommen

in der Druck- oder Onlineform

Unterstützen Sie die einzige unabhängige jüdische Zeitung in Deutschland mit Ihrer Spende!

Werbung


Trotz massiver antisemitischer Auswüchse: Das aus unerfindlichen Gründen einzig den „Palästinensern“ gewidmete UNO-Hilfswerk UNRWA verlangt immer mehr Geld

Trotz massiver antisemitischer Auswüchse: Das aus unerfindlichen Gründen einzig den „Palästinensern“ gewidmete UNO-Hilfswerk UNRWA verlangt immer mehr Geld

Der US-Kongress hat seine Zahlungen der massiven Hilfsgelder für das UN-„Palästinenser“-Hilfswerk aus vielfach gegebenem Anlass zwar an die Bedingung geknüpft, Antisemitismus in den eigenen Reihen zu bekämpfen. Die unter Donald Trump richtigerweise eingestellten Zahlungen wurden unter Biden jedoch wieder aufgenommen, obwohl es keinen dementsprechenden Sinneswandel bei der UNRWA gibt.

Ein Freund in Israel: Mike Pompeo zu Gast bei Benjamin Netanjahu

Ein Freund in Israel: Mike Pompeo zu Gast bei Benjamin Netanjahu

Der ehemalige US-Außenminister der Trump-Administration besucht Samaria und bekräftigt das Recht des jüdischen Volkes auf Besiedlung seines historischen Staatsgebietes, genau so wie es im Gegensatz zum aktuellen Präsidenten Biden auch schon Donald Trump getan hat.

Das Schwert auf dem Meeresgrund

Das Schwert auf dem Meeresgrund

Ein sensationeller Fund ist einem israelischen Schnorchler gelungen, der zu einem morgendlichen Tauchgang aufbrach: Er kehrte mit einem echten Schwert eines Kreuzritters nach Hause zurück.

„Viele Juden in Deutschland haben Angst sich offen zu ihrer Identität zu bekennen“

„Viele Juden in Deutschland haben Angst sich offen zu ihrer Identität zu bekennen“

Ein Interview mit dem ehemaligen israelischen Militärsprecher Arye Sharuz Shalicar über sein neues Buch und sein Leben als Jude in dem heute moslemisch dominierten ehemaligen Arbeiterbezirk Berlin-Wedding. Erkennbar wird die massive Bedrohung für die jüdische Bevölkerungsminderheit vor allem durch ungebremst wachsenden, und vielfach gewalttätigen islamischen Antisemitismus.

Das Ende der Tachana Merkazit: Tel Avivs Busbahnhof wird geschlossen

Das Ende der Tachana Merkazit: Tel Avivs Busbahnhof wird geschlossen

Schön war er nie – aber einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte des Landes, bei seiner Eröffnung 1993 sogar der größte Busbahnhof der Welt und ein wichtiger Teil der israelischen Geschichte. Nun wird der Busbahnhof, der sogar ein jiddisches Theater beherbergte, wegen mangelhaftem Brandschutz abgerissen.

Israel ist das rechtmäßige und historische legitimierte Heimatland der Juden

Israel ist das rechtmäßige und historische legitimierte Heimatland der Juden

Die Lüge von der jüdischen Landusurpation ist ein falsches, wenn auch beliebtes antisemitisches und israelfeindliches Narrativ. Mit dem Siegeszug der linken und grünen Feinde der westlichen Lebensart sind diese antiisraelischen Faktenverdrehungen an Universitäten, in linksgerichteten Medien und tragischerweise sogar in Parlamenten salonfähig geworden.

Integriert und loyal: Die Drusen Israels

Integriert und loyal: Die Drusen Israels

„Wir und das jüdische Volk sind Brüder. Wir haben einen Bund mit ihnen und kämpfen an ihrer Seite.“ – Die Drusen sind eine weitestgehend integrierte und überaus loyale nicht-jüdische Minderheit Israels und bewährte Mitkämpfer in der Zahal für die Sicherheit und Unantastbarkeit des jüdischen Staates.

Ein weiterer arabischer Staat ist keine Option: Die Antrittsrede des neuen israelischen Ministerpräsidenten Bennett vor der UNO

Ein weiterer arabischer Staat ist keine Option: Die Antrittsrede des neuen israelischen Ministerpräsidenten Bennett vor der UNO

Entgegen allen politischen Befürchtungen und entgegen allen Hoffnungen der islam-affinen UN setzte die Rede Naftali Bennetts ein Zeichen der Kontinuität bezüglich der Außenpolitik Benjamin Netanjahus.

Immer der Beste sein! – Interview mit  Israels Pilot und Fliegerlegende Giora Romm

Immer der Beste sein! – Interview mit Israels Pilot und Fliegerlegende Giora Romm

Das legendäre Flieger-Ass der israelischen Luftwaffe erinnert sich an seine Zeit als Kampfpilot und Kriegsgefangener in Ägypten.

Französischer Kardinal in Yad Vashem 49 Jahre nach seinem Tod als „Gerechter  unter den Völkern“ geehrt

Französischer Kardinal in Yad Vashem 49 Jahre nach seinem Tod als „Gerechter unter den Völkern“ geehrt

Der französische Geistliche Eugene Tisserant (1884-1972) wird posthum von Israel als „Gerechter unter den Völkern“ geehrt, weil er jüdische Leben während des Zweiten Weltkrieges rettete. Diese von Yad Vashem vergebene Ehrung als „Gerechter unter den Völkern“ ist die höchste Auszeichnung des Landes für Nicht-Juden.

Allen historischen Fakten zum Trotz: Deutsche Regierung macht sich zum Fürsprecher einer erfundenen „palästinensischen Identität“ des östlichen Teils der jüdischen Hauptstadt Jerusalem

Allen historischen Fakten zum Trotz: Deutsche Regierung macht sich zum Fürsprecher einer erfundenen „palästinensischen Identität“ des östlichen Teils der jüdischen Hauptstadt Jerusalem

Nachdem die Juden von den Arabern gewaltsam aus dem Ostteil ihrer Hauptstadt vertrieben worden sind, geht es Deutschland in Kooperation mit der EU allen Freundschafts-Beteuerungen zum Trotz offensichtlich nicht um das Wohl Israels, sondern darum den 1967 aus arabischer Barbarei befreiten Ostteil der Stadt mit einem historisch absurden angeblichen „palästinensische Erbe“ wieder in die Hände der Araber zu bringen.

Auch von Terroristen gelegte Großbrände werden neuerdings dem Klimawandel zugeschrieben

Auch von Terroristen gelegte Großbrände werden neuerdings dem Klimawandel zugeschrieben

Das hanebüchene Narrativ der Grünen und der politischen Linken Israels (darunter auch Umweltministerin Tamar Zandberg) macht den Klimawandel für verheerende, terrorverursachte Wald- und Flächenbrände im jüdischen Staat verantwortlich. Dabei liegt in nahezu allen untersuchten Fällen, die fast alle auf „wundersame Weise“ in der Nähe von jüdischen Wohngebieten ausbrachen, erwiesenermaßen Brandstiftung vor, und alle überführten Täter sind Araber (JR).

Alle Artikel
Diese Webseite verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und das Angebot zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr dazu..
Verstanden