Jordantal: Wiedervereinigung Israels mit Judäa und Samaria jetzt umsetzen!

Dass die Eingliederung des Jordantals bereits eine Idee des Sozialdemokraten Jitzhak Rabin war, bleibt heute weitgehend unbeachtet.

Der ehemalige Soldat und spätere Politiker Jitzak Rabin wusste um die Wichtigkeit des Jordantals für die israelische Sicherheit.© WIKIPEDIA

Von Efraim Inbar (Audiatur)

Das Jordantal ist für Israel von großem sicherheitspolitischen Interesse. Die meisten Militärexperten sind sich einig, dass es die einzige Verteidigungsposition an der Ostgrenze Israels darstellt. Das Jordantal ist auch deshalb die wichtigste Grenze Israels, weil es in der Nähe des israelischen Kernlandes, des Dreiecks Jerusalem-Haifa-Ashdod liegt, in dem 70 Prozent der israelischen Bevölkerung leben und in dem 80 Prozent der wirtschaftlichen Infrastruktur Israels zu finden sind. Es ist daher keine Überraschung, dass viele Israelis die Ausdehnung des israelischen Rechts auf das Jordantal unterstützen.

Der US-Friedensplan vom Januar 2020 (den Präsident Trump umgangssprachlich „Der Deal des Jahrhunderts“ nannte) erlaubt es Israel, das Jordantal in sein souveränes Territorium einzubeziehen. Die US-Regierung erwartete, dass Israel den Friedensplan nach der Vereidigung der neuen Einheitsregierung akzeptiert und mit dessen Umsetzung beginnt.

Es ist völlig unvorstellbar, dass Israel „Nein, danke“ zu einem amerikanischen Friedensplan sagt, insbesondere zu dem aus israelischer Sicht besten Plan, der je von Washington vorgelegt wurde. Es ist einfach unklug, Nein zu einem narzisstischen Präsidenten zu sagen, der möglicherweise im November wiedergewählt wird. Es wäre töricht, die amerikanische Unterstützung für die Stärkung der nationalen Sicherheit Israels abzulehnen.

 

Kein rechtsextremes Hirngespinst

Es sei darauf hingewiesen, dass die Eingliederung des Jordantals in israelisches Staatsgebiet kein rechtsextremes Hirngespinst ist, sondern die Umsetzung der von Premierminister Jitzhak Rabin bevorzugten verteidigungsfähigen Grenzen, wie er sie in seiner letzten Rede vor der Knesset 1995 umrissen hatte. Sein strategischer Entwurf für die israelische Souveränität umfasste auch Gebiete um ein vereintes Jerusalem, das der Dreh- und Angelpunkt für die Sicherung der Hauptstraße zum Jordantal ist.

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