Deutsch-iranische ARD-Islam-Apologetin Natalie Amiri unterwirft sich der Schleierpflicht der Mullahs

Die Iran-Korrespondentin der ARD empört sich über Opportunismus in Diktaturen – sieht allerdings kein Problem darin, sich den frauenfeindlichen Regeln des Teheraner Regimes zu unterwerfen.

Natalie Amiri moderierte den "Weltspiegel" und berichtete mit Kopftuch aus dem Iran für die ARD.
© WIKIPEDIA

Von Henryk M. Broder

Ein inzwischen 93 Jahre alter ehemaliger SS-Wachmann im KZ Stutthof bei Danzig wurde wegen Beihilfe zum Mord in 5.232 Fällen zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt, weil er „in den Jahren 1944 und 1945 mehrere Monate als Jugendlicher zur Wachmannschaft des Konzentrationslagers Stutthof gehört hatte“, so fasste die Tagesschau einen Prozess zusammen, der an Absurdität nicht zu überbieten war. Es ist absurd, einen 93-Jährigen wegen Verbrechen anzuklagen, die er vor 75 Jahren begangen hat. Noch absurder ist es, ihn wegen Beihilfe zum Mord in 5.232 Fällen zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren nach dem Jugendstrafrecht zu verurteilen, als ob man ihm drohen wollte: „Du, du, mach so was nie wieder, sonst gibt es wirklich was auf die Löffel.“

Scheintote anzuklagen und zu verurteilen, soll darüber hinwegtäuschen, dass man die deutsche Justiz wie einen kranken Hund zur Jagd tragen musste, solange noch Täter lebten, die man hätte anklagen und verurteilen können, wenn man es nur gewollt hätte. Hat man aber nicht. Der Mord am Bullenhuser Damm ist nur eines von vielen Beispielen vorsätzlicher Strafvereitelung im Dienste kollegialer Nächstenliebe.

Und jetzt, nachdem Bruno D. von einer Jugendkammer des Hamburger Landgerichts zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt wurde, kommt Natalie Amiri vom BR daher und wünscht sich was: „Ich möchte, dass alle, die am Holocaust beteiligt waren, verurteilt werden.“ Sie könne es sich zwar vorstellen, „dass es schwer ist, sich als 17-Jähriger der brutalen SS-Maschinerie zu widersetzen, wenn sich keiner widersetzt“. Dennoch, „Bruno D. stand auf dem Wachturm und sah und hörte die Verbrechen“ und unternahm nichts dagegen.

Heute hätten „wir Deutsche die Pflicht und die Verantwortung, dass so etwas nie wieder passieren darf“, sagt Natalie Amiri, die nur dank der Gnade der späten Geburt um die Pflicht und die Verantwortung gekommen ist, der brutalen SS-Maschinerie in den Arm zu fallen. Da hat das Mädel mit dem Welpenblick eine historische Chance verpasst.

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