Links und klerikalfaschistisch – im Falle des Islam geht das offensichtlich

Die Linke ist von jeher säkular und atheistisch. Karl Marx sprach sogar von der Religion despektierlich als „Opium des Volkes“. Nur gegenüber dem Islam macht die linke Bewegung eine Ausnahme. Islamkritik ist in der Linken heute nicht mehr salonfähig.

Ein Mitglied der Kommunistischen Partei des Libanons mit islamischem Kopftuch© JOSEPH BARRAK , AFP

Von Raimund Fastenbauer (Mena)

Parallelen zwischen den Schwarzhemden Mussolinis, den Braunhemden der Nazis und jener wiederum schwarzen oder grünen Farbe bei den Aufmärschen von Hamas, Hisbollah oder den iranischen Revolutionsgarden werden nicht gesehen.

Im Gegenteil. Muslime, die sich den Aktivisten des politischen Islam entgegenstellen, werden im Regen stehengelassen, von Linken, Grünen und Liberalen mit Argwohn betrachtet, und geraten unter Islamophobieverdacht. Offensichtlich wird aus richtig falsch, wenn es der Falsche – in unzulässiger Verallgemeinerung die populistische Rechte – sagt und sich eines tatsächlichen Problems annimmt.

Statt nachzudenken, reagiert man reflexhaft und überlässt der Rechten das Feld der Islamkritik. Muslime ziehen sich auf ihren Opferstatus zurück und werden nicht angehalten, das eigene Haus in Ordnung zu halten.

Religionsvertreter reagieren um nichts besser. Der mittelalterliche Spruch „Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg‘ auch keinem Andern zu“ wird auf den interkonfessionellen Dialog projiziert, in dem muslimischer Antisemitismus und Christenverfolgung ignoriert werden.

Hetzt heute ein Pfarrer von der Kanzel über die „Synagoge des Satans“, riskiert er einen Rüffel seines Bischofs. Predigt aber ein Imam von den „Juden als Söhne von Affen und Schweinen“, spricht man von falschen Übersetzungen der Kritiker. Was das Christentum an Religionskritik verarbeiten musste, glaubt man den Muslimen nicht zumuten zu können.

 

Geschichte der Versklavung der Afrikaner durch Araber ist nahezu unbekannt

Sind Islamisten also nicht vielleicht doch so etwas wie fortschrittliche Linke? Der Islam behauptet, dass ihm der Rassismus fremd sei, deshalb findet er auch bei den Schwarzen Amerikas zunehmend Anklang. Die Geschichte des arabischen Sklavenhandels wird ausgeklammert, die „Weißen“ werden fälschlicherweise allein verantwortlich gemacht.

Eine weitere Ähnlichkeit glauben manche Linke bei der Utopie einer klassenlosen Gesellschaft im Sozialismus und den Gemeinschafts-Vorstellungen im Islam erkennen zu können. Was den Kommunisten der Klassenkampf, ist den Islamisten die Ausbreitung des Islam in der ganzen Welt. Manche Marxisten wie Roger Garaudy schafften als Islamkonvertiten gar den Übergang, und fühlen sich an den neuen Ufern heimisch. Das Ausleben antisemitischer Neigungen wurde ihnen dadurch erleichtert.

Antikapitalismus und Widerstand gegen den so genannten Neokolonialismus findet man ebenfalls bei Linken und Islamisten. Die europäische Abhängigkeit Europas vom arabischen Erdöl wird ausgeblendet.

Möge der kritische Geist der Linken nicht im Sumpf des Unwissens und der Emotion in Solidarität mit dem politischen Islam versinken. Gar manche Intellektuelle lagen auch in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts falsch. Das haben jene Muslime, die auf bessere Zeiten hoffen, nicht verdient.

Sehr geehrte Leser!

Die alte Website unserer Zeitung mit allen alten Abos finden Sie hier:

alte Website der Zeitung.


Und hier können Sie:

unsere Zeitung abonnieren,
die aktuelle oder alte Ausgaben bestellen
sowie eine Probeausgabe bekommen

in der Druck- oder Onlineform

Unterstützen Sie die einzige unabhängige jüdische Zeitung in Deutschland mit Ihrer Spende!

Werbung


Berliner Polizei setzt den radikal- antisemitischen Krawallaufmarsch „Al Quds-Tag“ in ihren neuen  „Kalender der Vielfalt“

Berliner Polizei setzt den radikal- antisemitischen Krawallaufmarsch „Al Quds-Tag“ in ihren neuen „Kalender der Vielfalt“

Der vom iranischen Mullah-Regime initiierte Hasstag gegen Israel wird neuerdings offizialisiert und auf eine Stufe mit Gedenktagen wie etwa dem Jom haScho’a, dem Tag des Holocaust-Gedenkens, gestellt.

Es kann nur besser werden: Botschafter-Wechsel in der israelischen Auslandsvertretung in Berlin

Es kann nur besser werden: Botschafter-Wechsel in der israelischen Auslandsvertretung in Berlin

Der als linker Total-Ausfall und Merkel-Unterstützer aufgefallene israelische Botschafter Issacharoff wird abgelöst von dem erfahrenen Diplomaten Ron Prosor, der als guter Kenner Deutschlands und der deutschen Politik gilt.

Im neuen Jahr nicht mehr schweigen

Im neuen Jahr nicht mehr schweigen

Gerade jetzt, da es in den Zeiten eines linken McCarthyismus in Deutschland gesellschaftlich und beruflich zunehmend gefährlich wird, offen seine Meinung zu sagen, hat sich der Autor vorgenommen in keinem Falle stumm zu bleiben.

Israelfeindlichkeit als Sender-Standard: Die verbalen  Taschenspielertricks des „Deutsche Welle“-Intendanten

Israelfeindlichkeit als Sender-Standard: Die verbalen Taschenspielertricks des „Deutsche Welle“-Intendanten

Nur allzu leichtfertig versucht auch der Senderchef Peter Limbourg mit begrifflicher Unschärfe die in seinem Sender zur Tagesordnung gehörende Israelfeindlichkeit als gutgemeinte Israelkritik schönzureden.

Deutsch-Israelische Gesellschaft kritisiert „Israelhetze“ von Amnesty International

Deutsch-Israelische Gesellschaft kritisiert „Israelhetze“ von Amnesty International

„Amnesty International“ will bei einer neuen „Menschenrechts-Kampagne“ ausgerechnet auf ein Mädchen aus dem anti-israelischen Tamimi-Clan als Werbefigur setzen. Dieser Clan wurde bereits mehrfach damit auffällig, seine kleinen Töchter vorzuschicken, um israelische Soldaten anzugreifen – in der Absicht etwaige Überreaktionen der Soldaten medienwirksam gegen Israel verwenden zu können.

Das Todesurteil für die europäischen Juden: Die berüchtigte Wannseekonferenz der Nazis jährt sich am 20. Januar 1942 zum 80. Mal

Das Todesurteil für die europäischen Juden: Die berüchtigte Wannseekonferenz der Nazis jährt sich am 20. Januar 1942 zum 80. Mal

Zum 80. Mal jährt sich am 20. Januar die Wannsee-Konferenz – jenes schreckliche Treffen hochrangiger Nazi-Funktionäre. Sie ordneten im Südwesten Berlins die zu dem Zeitpunkt schon laufende systematische und industrielle Ermordung der Juden in Deutschland und Europa. Das ZDF widmet diesem Jahrestag einen Programmschwerpunkt, der auch Schulen einbezieht. Die korrekte Aufarbeitung in Schulen aber wird durch den immer höheren islamischen Schüleranteil zunehmend schwieriger.

Peinlicher und judenfeindlicher Flurfunk  im Auswärtigen Amt: Heimliche Lästereien der Bundesregierung über die israelische Organisation „Im Tirtzu“

Peinlicher und judenfeindlicher Flurfunk im Auswärtigen Amt: Heimliche Lästereien der Bundesregierung über die israelische Organisation „Im Tirtzu“

Das deutsche Außenministerium bezichtigt in einer internen – offenbar versehentlich weitergeleiteten – Email die konservative israelische Organisation „Im Tirtzu“, (in der sich zahlreiche junge Israelis für das Verständnis israelischer Positionen engagieren), in Bezug auf einen von Arabern verübten Terrorangriff zu Unrecht einer Lüge. Doch das Gegenteil ist richtig: Es sind die Vorwürfe des Auswärtigen Amtes, die nachweislich eine Falschbehauptung sind.

Linker McCarthyismus in der BRD: Mit dem unübersehbaren Linksrutsch der deutschen Politik wird freie Meinungsäußerung immer mehr zum gesellschaftlichen und beruflichen Wagnis

Linker McCarthyismus in der BRD: Mit dem unübersehbaren Linksrutsch der deutschen Politik wird freie Meinungsäußerung immer mehr zum gesellschaftlichen und beruflichen Wagnis

Es war selbst im schlimmsten Fall nicht zu erwarten, dass nur 77 Jahre nach dem Dritten Reich und 32 Jahre nach der DDR Standpunkte außerhalb des linken Meinungskorridors hierzulande zur Mutprobe werden. Wichtige Kanäle politischer Kritik (wie Achgut) werden gesperrt, Reporter aus der Bundespressekonferenz ausgeschlossen, Nachrichten-Dienste zensiert und bedrängt. Die mediale Freiheit ist in Deutschland unter dem gegenwärtig herrschenden Links-Grün-Bündnis unter Beschuss geraten.

Namen von Antisemiten weg von den Straßenschildern! – Aber nicht alle?

Namen von Antisemiten weg von den Straßenschildern! – Aber nicht alle?

Ein Dossier listet rund 290 Straßen und Plätze in Berlin auf, die Namen „mit antisemitischen Bezügen“ tragen. Allerdings werden Namen wie Karl Marx vom selben linken Milieu geschützt, das zeitgleich den Juden Moses Mendelssohn als Straßenpaten verhindert.

Die skandalöse Städtepartnerschaft  Freiburg-Isfahan

Die skandalöse Städtepartnerschaft Freiburg-Isfahan

Im iranischen Isfahan arbeitet das Mullah-Regime, das dem Staat Israel mit atomarer Vernichtung und Völkermord droht, an der dafür vorgesehenen Atombombe. Ausgerechnet mit dieser Stadt unterhält Freiburg seit über 20 Jahren eine freundliche, das Mordmullah-Regime legitimierende Städtepartnerschaft.

Paradoxerweise sind linksideologisierte Journalisten häufig die größte Gefahr für Meinungs- und Pressefreiheit in Deutschland

Paradoxerweise sind linksideologisierte Journalisten häufig die größte Gefahr für Meinungs- und Pressefreiheit in Deutschland

Korruption, inszenierte Angriffe auf Journalisten, Zensur und Unduldsamkeit gegenüber nicht-linken und nicht-grünen Positionen: Die Zunft der deutschen Journalisten berichtet nur selten über ihre eigenen Schattenseiten.

Rund um Jugendclub: Der arabische  Antisemitismus fasst Fuß im linken Friedrichshain

Rund um Jugendclub: Der arabische Antisemitismus fasst Fuß im linken Friedrichshain

Im Ost-Berliner Bezirk und linken Szenekiez Friedrichshain lässt sich ein neues Phänomen beobachten: Antisemitische Graffitis auf Arabisch.

Alle Artikel
Diese Webseite verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und das Angebot zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr dazu..
Verstanden