Wann wird der Iran-Stützpunkt IZH in Hamburg endlich verboten?

Bereits seit 2017 fordert die neue Opposition das Verbot der Mullah-Zentrale in der Hansestadt. Nun macht sich auch die CDU diese Forderung zu eigen.

Das Islamische Zentrum Hamburg (Imam-Ali-Moschee)© WIKIPEDIA

Von Dr. Christian Osthold

Seit Jahren steht der Hamburger Senat wegen seiner Partnerschaft mit dem „Islamischen Zentrum Hamburg“ (IZH) in der Kritik, dessen antisemitische Ideologie vom Verfassungsschutz als staatsfeindlich eingeschätzt wird. Während sich die Bürgerschaft bis heute weigert, das Bündnis aufzukündigen, ist die Debatte durch das bundesweite Verbot der Hisbollah vom 26. März 2020 in eine neue Phase eingetreten.

Auch wenn sich die neue Landesregierung Hamburgs noch nicht konstituiert hat, ist klar, dass sie ein Problem wird lösen müssen. So hat ihr ungeklärtes Verhältnis zum islamischen Extremismus die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) veranlasst, sich am 19. Mai 2020 in einem offenen Brief an den Senat zu wenden. Die Autoren des Schreibens, zu denen zahlreiche Personen des öffentlichen Lebens gehören, fordern die sofortige Aussetzung des Staatsvertrags von 2012. Diese soll gelten, bis der Islamverband Schura das IZH aus seinen Reihen ausgeschlossen hat.

Zur Begründung heißt es: „Wir möchten die Gelegenheit nutzen Sie daran zu erinnern, dass in einer offenen und toleranten Stadt wie Hamburg das Thema Islamismus-Bekämpfung und die Bekämpfung des Hasses auf Andersgläubige zwingender Teil des zivilgesellschaftlichen und politischen Engagements zu sein hat […] Es bestätigt sich die Einschätzung des Verfassungsschutzes, dass das IZH eine direkte Interessenvertretung des Irans ist. Der größte Unterstützer und Finanzier der Hisbollah ist das iranische Mullah-Regime.“

Sie können diesen Artikel vollständig in der gedruckten oder elektronischen Ausgabe der Zeitung «Jüdische Rundschau» lesen.

Vollversion des Artikels

€ 0,75 inkl. MwSt.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Hier können Sie

die Zeitung abonnieren,
die aktuelle Ausgabe oder frühere Ausgaben kaufen
oder eine Probeausgabe der Zeitung bestellen,

in gedruckter oder elektronischer Form.

Vollversion des Artikels

€ 0,75 inkl. MwSt.
Zugang erhalten

Sehr geehrte Leser!

Die alte Website unserer Zeitung mit allen alten Abos finden Sie hier:

alte Website der Zeitung.


Und hier können Sie:

unsere Zeitung abonnieren,
die aktuelle oder alte Ausgaben bestellen
sowie eine Probeausgabe bekommen

in der Druck- oder Onlineform

Unterstützen Sie die einzige unabhängige jüdische Zeitung in Deutschland mit Ihrer Spende!

Werbung


Grüne Kompetenz zum Anhören: Baerbock im peinlichen ZDF-Sommerinterview

Grüne Kompetenz zum Anhören: Baerbock im peinlichen ZDF-Sommerinterview

Die Co-Vorsitzende der Grünen hat dem ZDF ein denkwürdiges Interview gegeben. Nach „Kobold“ und der Speicherung des Stroms in den Netzen lieferte sie erneut Belege ihrer Ignoranz.

Islamic Relief und Heiko Maas: EU- Steuergelder für Hamas und Terror-Familien

Islamic Relief und Heiko Maas: EU- Steuergelder für Hamas und Terror-Familien

Der historische Friedensvertrag zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten durch Vermittlung der USA, und die mangelnde positive Resonanz der ach so friedensbemühten deutschen Politik, machen deutlich: Deutschland und die EU befinden sich zusammen mit dem Iran und der Türkei auf der falschen Seite der Geschichte. Auch die friedensfeindliche Finanzierung von Terror-nahen NGOs aus Berlin und Brüssel sind dafür das beste Beispiel.

Der Deutschen liebstes Kind ist die jüdische „Familie Stolperstein“

Der Deutschen liebstes Kind ist die jüdische „Familie Stolperstein“

Die Ergriffenheitsmafia und die Betroffenheitsschickeria dulden keinen Antisemitismus – jedenfalls nicht den gegen tote Juden.

CSU-Stiftung entsendet grünen Israelfeind in ihre marokkanische Dependance

CSU-Stiftung entsendet grünen Israelfeind in ihre marokkanische Dependance

Die CSU-nahe Hanns-Seidel-Stiftung schickt einen Grünen-Politiker mit islamistischen Positionen als Büroleiter nach Marokko. Selbst die geschwisterlich verbundene Konrad-Adenauer-Stiftung wundert sich.

Der islamische Anschlag auf der Berliner Stadtautobahn und seine Vorgeschichte

Der islamische Anschlag auf der Berliner Stadtautobahn und seine Vorgeschichte

Der Täter drohte schon vorher mit religiös motiviertem Mord, wurde bei den Behörden aber nicht als islamischer Gefährder geführt. Wie üblich versuchen die Politik und einige Journalisten diese Hintergründe zu vertuschen und aus ihm einen weiteren Einzelfall für die Psychiatrie zu machen.

Die israelische Luftwaffe auf Freundschaftsbesuch in Deutschland

Die israelische Luftwaffe auf Freundschaftsbesuch in Deutschland

Erstmals in der Geschichte nehmen israelische Kampfflugzeuge an einer Militärübung in Deutschland teil. Im Rahmen eines Flugmanövers wurde dabei auch das Konzentrationslager Dachau überflogen.

Geschichtsfälschung beim öffentlich-rechtlichen Fernsehsender arte

Geschichtsfälschung beim öffentlich-rechtlichen Fernsehsender arte

Mit Aussagen wie „Im Westjordanland lebten traditionell keine Juden.“ leugnet der GEZ-Sender 3.000 Jahre jüdische Geschichte und verschweigt u.a. auch das anti-jüdische Massaker in Hebron 1929.

Die überfällige Umbenennung der U-Bahnstation „Karl-Marx-Straße“

Die überfällige Umbenennung der U-Bahnstation „Karl-Marx-Straße“

Offener Brief an die Leitung der Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG): In der aktuellen Phase der immer stärker Blüten treibenden „antirassistischen“ Umbenennungsforderungen sollten auch linke Rassisten wie Karl Marx & Friedrich Engels nicht verschont bleiben.

Bagatell-Delikt Judenmord – Das Urteil im SS-Prozess von Hamburg

Bagatell-Delikt Judenmord – Das Urteil im SS-Prozess von Hamburg

Ganze zwei Jahre Jugendstrafe mit Bewährung gab es für Beihilfe zu 5.232 Morden im KZ Stutthof, zumeist an Juden.

Deutsch-iranische ARD-Islam-Apologetin Natalie Amiri unterwirft sich der Schleierpflicht der Mullahs

Deutsch-iranische ARD-Islam-Apologetin Natalie Amiri unterwirft sich der Schleierpflicht der Mullahs

Die Iran-Korrespondentin der ARD empört sich über Opportunismus in Diktaturen – sieht allerdings kein Problem darin, sich den frauenfeindlichen Regeln des Teheraner Regimes zu unterwerfen.

Stuttgart ist ein weiteres Ergebnis grünen Politikversagens

Stuttgart ist ein weiteres Ergebnis grünen Politikversagens

Die Grünen ernten mit dem Stuttgarter Gewaltchaos, was sie in Jahren einer verfehlten Bildungs-, Einwanderungs- und Integrationspolitik selbst verursacht haben.

70 Jahre Zentralrat: Antisemitismus bekämpft man nicht durch Verschweigen der wahren Ursachen

70 Jahre Zentralrat: Antisemitismus bekämpft man nicht durch Verschweigen der wahren Ursachen

Dem Autor wurden als Vertreter der Jewish Agency, der größten jüdischen Organisation der Welt, seitens des Zentralrats zahlreiche Steine in den Weg gelegt.

Werbung

Alle Artikel
Diese Webseite verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und das Angebot zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr dazu..
Verstanden