„Israelkritik“ scheint eines der Haupt-Steckenpferde unserer Politik und Medien zu sein.

Der jüdische Staat wird so oft diffamiert, dass der Begriff „Israelkritik“ es als einziges derartiges Idiom sogar in den Duden geschafft hat.

Nur die „Israel-Kritik“ hat einen eigenen Eintrag im Duden.© JOHN MACDOUGALL, AFP

Von Gerd Buurmann

„Man kann Israel kritisieren.“ Wer das sagt, ist kein Antisemit.

„Man darf Israel kritisieren.“ Wer das sagt, ist auch kein Antisemit.

„Man sollte Israel kritisieren.“ Wer das sagt, muss kein Antisemit sein.

„Man muss Israel kritisieren.“ Wer das sagt, ist ein Antisemit.

Wer glaubt, Israel müsse kritisiert werden, handelt pathologisch. Israel kann, darf und soll genauso kritisiert werden, wie jedes andere Land auch. Israel muss aber nicht kritisiert werden. Das kleine Land Israel darf einem so egal sein wie Costa Rica, Slowenien oder die Elfenbeinküste.

Stellen Sie sich eine Geiselnahme vor, bei der schon einige Geiseln erschossen wurden. Unter den vielen noch lebenden Geiseln ist jemand, der einen Strafzettel nicht bezahlt hat, eine andere Person hat Steuern hinterzogen hat und ein Mensch hat sogar eine Straftat begangen. Was würden Sie denken, wenn die gerufene Polizei erklären würde, auf beiden Seiten der Geiselnahme seien Verbrecher, sowohl auf der Seite der Geiseln, als auch auf der Seite der Geiselnehmer? Was würden Sie sagen, wenn Politiker beide Seiten dazu aufrufen würden, besonnen zu handeln und alles dafür zu tun, dass die Situation nicht eskaliert? Was würden Sie davon halten, wenn Medien einen Versuch der Geiseln, sich zu befreien, als ein „Öl ins Feuer gießen“ und ein „Drehen an der Gewaltspirale“ kritisieren würden?

Zu verlangen, man müsse Israel kritisieren, bedeutet zu verlangen, einen Menschen kritisieren zu müssen, der mit dem Tod bedroht wird.

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