10 Jahre islamistische „Gaza-Flottille“

2010 versuchte ein bewaffnetes türkisches Schiff provokativ und gewaltsam die israelische Grenze vor Gaza zu durchbrechen. Unterstützung genoss und genießt diese terrorfreundliche und israelfeindliche Aktion vor allem bei der westlichen und deutschen Linken.

Das türkische Invasionsschiff „Mavi Marmara“© MUSTAFA OZER , AFP

Von Karl Pfeifer

„Was manche Künstler_innen und Friedensaktivist_innen auf Schiffen dieser Organisationen zu suchen haben, bleibt mir ein Rätsel. Sie sind entweder sehr dumm und naiv oder sie meinen wirklich, dass Islamismus friedlich ist. Beides mag ich nicht so recht glauben. Denn wer Mütter mit kleinen Babys sieht, die sagen, dass sie gerne als Märtyrerinnen gestorben wären, sollte wissen welche politische Absicht hinter der Flotte steckte…“

Vor zehn Jahren, am 31. Mai 2010 kontrollierte die israelische Armee (IDF) in internationalen Gewässern die sogenannte Gaza-Flottille. Dabei kam es auf dem türkischen Schiff „Mawi Marmara“ zu einer gewalttätigen Provokation bewaffneter Dschihadisten, die dazu führte, dass acht türkische und ein türkisch-amerikanischer Staatsbürger von IDF-Soldaten erschossen wurden.

 

Vorgeschichte

Entgegen allen Voraussagen hat Israel 2005 den Gazastreifen geräumt. Damit sie weiterhin Blumen und Gemüse exportieren können, wurden den „Palästinensern“ die Gewächshäuser intakt überlassen. Doch nach den Synagogen zerstörten sie auch die Gewächshäuser. Während der bald darauf erfolgten Machtergreifung der Hamas wurden der PLO nahestehende Araber von Hochhäusern gestürzt.

Seither wird in Europa viel Propaganda für diese „palästinensische“ Filiale der Muslimbrüder gemacht, die als wohltätige Gruppe hingestellt wird. Die Realität schaut anders aus. 2006 veröffentlichte die deutsche Professorin an der Birzeit-Universität, Helga Baumgarten – die unverdächtig jeglicher Sympathien für Israel ist – „Hamas / Der politische Islam in Palästina“, in dem sie auch die Charta der Hamas publizierte. In dieser wird in Artikel 7 ohne Umschweife klar der Hass gegen Juden postuliert:

„Die Stunde (der Auferstehung) wird nicht kommen, bis die Muslime gegen die Juden kämpfen. Die Muslime werden sie töten, bis sich der Jude hinter Stein und Baum verbirgt, und Stein und Baum dann sagen: ‚Oh Muslim, oh Diener Gottes! Da ist ein Jude hinter mir…‘“

Im Artikel 13 wird festgestellt: „Eine Lösung für die palästinensische Frage gibt es nur durch den Dschihad. Was die Initiativen, Vorschläge und internationalen Konferenzen betrifft, so sind sie Zeitverschwendung und unsinniges Spiel.“

Und im Artikel 32 wird die alte Mär vom zionistischen Streben „nach der Expansion vom Nil bis zum Euphrat“ aufgewärmt: „Ihr Vorhaben steht in den ‚Protokollen der Weisen von Zion‘ und ihr gegenwärtiges Tun ist der beste Beleg für das, was wir sagen.“

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