Mein neuer somalischer Nachbar – oder Warten auf den Herzinfarkt in München

Wie das anfängliche Mitleid einer jüdischen Altruistin mit einem moslemischen Asylbewerber in pure Angst vor dessen Gewalttätigkeit kippte. Ein Bericht über medial unbeachteten islamischen Terror in der bayerischen Landeshauptstadt.

Von Yehudit Toledo de Gruber

Mitte März dieses Jahrs fanden auch im schönen Bayern wichtige Kommunalwahlen statt. Man kämpfte vor allem um den Oberbürgermeister-Job. Aus diesem Grund erhielt ich ganz persönliche Briefe mit der Bitte um meine Wählerstimme. Interessant ist, wann und weshalb sich selbst wichtignehmende Politiker unserer Namen und Anschriften erinnern. Also machte ich mir die Mühe und antwortete der mir bisher vollkommen unbekannt gebliebenen CSU-OB-Kandidatin Kristina Frank und erläuterte ihr detailreich, weshalb sie meine Stimme nicht bekommen wird. Wider Erwarten reagierte sie beleidigt und teilte erstaunt in einem längeren Brief mit, dass sie meinen Brief so gar nicht verstünde …

Sie ist auch nicht die Einzige oder die Erste, welche ich aus vielerlei Gründen und recht herzlich in unser vollkommen „zugewandertes“ Viertel hier in München-Laim eingeladen hatte. Und schon gar nicht ließen sich hier die bisher zuständigen Wohnungs-Immobilien-Verantwortlichen der großen GEWOFAG GmbH blicken, deren oberster Dienstherr Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter ist.

Und im Übrigen habe ich auch noch immer die mahnenden Worte unseres Ex-Ministerpräsidenten, Dr. Edmund Stoiber, im Gedächtnis, der in einer „Hart aber Fair-Sendung“ mutig sagte, die Praxis der bisherigen Zuwanderung müsse endlich aufhören, denn es seien die einfachen Bürger „und nicht wir Politiker“, die schließlich Tür an Tür mit all den krisenbelastenden Zuwanderern leben und die Konsequenzen aushalten müssten. Mir hatte diese öffentliche Stellungnahme sehr imponiert. So sehr, dass ich Herrn Dr. Stoiber einen Brief sandte, der sogar beantwortet wurde.

Denn ansonsten gerieren sich leider heutzutage noch immer viele Spitzenpolitiker und Kirchenvertreter als Retter sämtlicher Krisenstaaten, verdrängen verantwortungslos alle schon reichlich vorhandenen und überfüllten europäischen Asylbewerber-Lager und muten stattdessen ungefragt uns Bürgern, überforderten Ämtern und Behörden, der Polizei, unseren Sozialkassen, Schulen und Kitas immer noch „offenere“ Grenzen – und damit noch mehr bedauernswerte Zuwanderer – zu. Würde der besonders hervorpreschende Herr Heinrich Bedford-Strohm, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, mal bei sich zu Hause eine größere afrikanische Familie aufnehmen, einkleiden, ernähren und bildungsmäßig betreuen, ja dann stünde er nicht nur mit salbungsvollen Worten, sondern auch mit Taten vorbildgebend in der ersten Reihe. Oder unser Bundespräsident, Herr Frank-Walter Steinmeier, der gepflegt und „betroffen“ zu jeder Krise durch unser Land reist und die immer jeweils passende Rede hält. Hat jemand schon vernommen, dass in den großen Regierungssitzen und Villen syrische oder afrikanische Flüchtlinge aufgenommen wurden? Sicherheit und genügende Räumlichkeiten wären gegeben. Und unser aller Dankbarkeit auf jeden Fall!

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