„Einmal Palästina und zurück. Ein jüdischer Lebensweg“

Zum Vortrag des Zeitzeugen Karl Pfeifer in der Synagogen-Gemeinde Köln

Von Monika Winter

Karl Pfeifer, geboren 1928 in Wien, ist Schoah-Überlebender, Zeitzeuge und Journalist. Seine Kindheits- und Jugenderinnerungen hat er veröffentlich in dem Buch „Einmal Palästina und zurück. Ein jüdischer Lebensweg“. Neben seiner Arbeit als Buchautor schreibt Pfeifer auch mit über 90 noch zahlreiche Artikel und Kritiken für Medien in ganz Europa. Der Wiener erhielt mehrere Auszeichnungen, u.a. die Joseph-Samuel-Bloch-Medaille der Aktion gegen Antisemitismus in Österreich oder das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.

Karl Pfeifer betonte, dass es ihm sehr wichtig wäre, seine Geschichte zu erzählen. Sie ist ja eng mit der Gründung Israels verbunden.

Sehr interessant waren Karl Pfeifers Erzählungen, die trotz der Ernsthaftigkeit des Themas auch immer einen Schuss Heiterkeit enthielten. In seinen Vortrag bettet Pfeifer ausführlich das politische Geschehen, so wie miterlebt, ein. Bereits als Kind in der Volksschule in Österreich wurde er mit Antisemitismus konfrontiert, der sich dann immer mehr ausweitete. Pfeifer war Mitglied der Jugendbewegung von Hashomer Hatzair an, und dort fühlte er sich wohl. Es war auch eine Art „Ersatzfamilie“, denn schon 1940 verstarb seine Mutter an einer Krankheit.

Sein älterer Bruder ging schon früher nach Palästina, 1943 folgte Karl ihm dann. Karl Pfeifer erzählte Episoden von dieser abenteuerlichen Reise. Auch ohne jemals Staatsbürger Israels geworden zu sein, fühle er eine innige Beziehung zu Israel.

 

Die Flucht aus Ungarn und die Arbeiterbewegung Israels

Karl Pfeifer erzählte, wie er und andere Juden aus Ungarn und weiteren Ländern sich in die Arbeiterbewegung in Israel einreihten. Es war zu dieser Zeit das britische Mandatsgebiet Palästina. Es war eine Flucht und sie war „abenteuerlich“. Er ging in einen Kibbuz, denn die die sozialistisch-zionistische Idee von Kibbuzim faszinierte ihn und viele andere auch. Er hatte sich jedoch das Leben im Kibbuz in seinen Kinder- und Jugendträumen etwas anders vorgestellt. Die Arbeit in der Landwirtschaft war nicht sein Lebenstraum.

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