Mimikry für Anfänger

Wie man als Jude unbehelligt in Europa leben kann

Viel zu auffällig: Kippa.© TOBIAS SCHWARZ, AFP

Von Peter Sichrovsky (Schlaglichter.at)

Hier ein paar Vorschläge für Juden, wie man sich in der Gesellschaft reibungslos und ohne Konflikte bewegen und ein ruhiges, zufriedenes Leben genießen könnte:

Das Wichtigste: Versuchen Sie, nicht als Jude erkennbar zu sein.

Das beginnt schon bei den Äußerlichkeiten: Keine Kippa, kein großer schwarzer Hut, keine große goldene Kette mit Davidstern, keine Pejes und keine Zizit.

Versuchen Sie in Gesellschaft nicht mit jüdischen Witzen zu beeindrucken, aber lachen sie laut und deutlich, wenn andere welche erzählen, und unterbrechen Sie den Erzähler nicht mit der Bemerkung: Den kenn ich schon, und außerdem geht er ganz anders.

Wenn die Rede auf Israel kommt, sagen Sie am besten gar nichts, wenn man Sie um Ihre Meinung fragt, sagen Sie einfach, Sie würden sich nicht mit Weltpolitik beschäftigen, es gäbe ja hier im Land genug zu tun.

Fragt man Sie, ob Sie schon einmal in Israel waren, lügen Sie einfach, so lange nicht jemand in der Gruppe ist, der von Ihnen weiß, dass Sie schon dort waren. Eine touristische Auseinandersetzung über Israel stehen Sie nicht durch, dann verraten Sie sich garantiert.

Zeigen Sie sich in der Öffentlichkeit erschüttert über Antisemitismus. Es sieht nicht gut aus, wenn sie es zwar nicht mehr hören wollen, aber dies auch erwähnen, denn Sie riskieren, als Rechter verortet zu werden, der diese Gefahr verharmlost.

Sie können diesen Artikel vollständig in der gedruckten oder elektronischen Ausgabe der Zeitung «Jüdische Rundschau» lesen.

Vollversion des Artikels

€ 0,75 inkl. MwSt.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Hier können Sie

die Zeitung abonnieren,
die aktuelle Ausgabe oder frühere Ausgaben kaufen
oder eine Probeausgabe der Zeitung bestellen,

in gedruckter oder elektronischer Form.

Vollversion des Artikels

€ 0,75 inkl. MwSt.
Zugang erhalten

Sehr geehrte Leser!

Die alte Website unserer Zeitung mit allen alten Abos finden Sie hier:

alte Website der Zeitung.


Und hier können Sie:

unsere Zeitung abonnieren,
die aktuelle oder alte Ausgaben bestellen
sowie eine Probeausgabe bekommen

in der Druck- oder Onlineform

Unterstützen Sie die einzige unabhängige jüdische Zeitung in Deutschland mit Ihrer Spende!

Werbung


Die Islamisierung des Antisemitismus

Die Islamisierung des Antisemitismus

Wie die Opfer des Synagogen-Attentäters von Halle (Saale) von der Bundesregierung zu „Opfern einer islamfeindlichen Straftat“ umetikettiert wurden.

Abschiebungen könnten Leben retten: Der kaum geahndete Überfall der iranischen Revolutionswächter auf ein deutsches Studentenwohnheim in Mainz im Jahr 1982

Abschiebungen könnten Leben retten: Der kaum geahndete Überfall der iranischen Revolutionswächter auf ein deutsches Studentenwohnheim in Mainz im Jahr 1982

Die Aktivitäten des iranischen Terrorregimes auf deutschem Boden sind bei der Bevölkerung nahezu unbekannt oder häufig vergessen. Einer der Täter von 1982 bekam eine Duldung und beteiligte sich 1992 am tödlichen Mykonos-Attentat in Berlin.

Corona: Elftausend-Euro-Mann Bedford-Strohm fordert Verzicht von Anderen

Corona: Elftausend-Euro-Mann Bedford-Strohm fordert Verzicht von Anderen

Der EKD-Chef verlangt eine finanzielle Solidarität von Reichen, um die Folgen der Corona-Pandemie zu lindern. Gleichzeitig kassieren die beiden Amtskirchen jedes Jahr 500 Millionen Euro an geschenkten Steuergeldern abseits der ohnehin vereinnahmten Kirchensteuer.

Das lange verschleppte Verbot der Hisbollah – bei gleichzeitiger Hofierung ihres Geldgebers Iran

Das lange verschleppte Verbot der Hisbollah – bei gleichzeitiger Hofierung ihres Geldgebers Iran

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) erließ am 30. April 2020 ein Betätigungsverbot für die Anhänger der libanesischen Terrororganisation. Mit deren Sponsoren in Teheran hält man jedoch weiterhin gute Verbindungen.

Warum das irregeleitete Deutschland Navid Kermani verdient hat

Warum das irregeleitete Deutschland Navid Kermani verdient hat

Der grüne Exil-Iraner steht in seiner anti-israelischen Haltung dem aktuellen Bundespräsidenten in Nichts nach, und wurde als Liebling des deutschen Feuilletons und von Rot-Rot-Grün bereits als neues Staatsoberhaupt gehandelt.

Islamistische Netzwerke in Deutschland und ihre linken israelfeindlichen Unterstützer

Islamistische Netzwerke in Deutschland und ihre linken israelfeindlichen Unterstützer

Staat und Justiz bekämpfen halbherzig salafistische Strukturen. Linke Anwälte missbrauchen währenddessen den Rechtsstaat, um radikalen Vertretern des Islam zur Seite zu stehen.

Mein neuer somalischer Nachbar – oder Warten auf den Herzinfarkt in München

Mein neuer somalischer Nachbar – oder Warten auf den Herzinfarkt in München

Wie das anfängliche Mitleid einer jüdischen Altruistin mit einem moslemischen Asylbewerber in pure Angst vor dessen Gewalttätigkeit kippte. Ein Bericht über medial unbeachteten islamischen Terror in der bayerischen Landeshauptstadt.

Islamistische Netzwerke in der deutschen Bundeswehr

Islamistische Netzwerke in der deutschen Bundeswehr

Ein Deutsch-Afghane wurde für schuldig befunden, Militärgeheimnisse an den iranischen Geheimdienst MOIS weitergegeben zu haben.

Trotz antisemitischer Umtriebe: Hamburg hält an dem 2012 geschlossenen Staatsvertrag mit muslimischen Verbänden fest

Trotz antisemitischer Umtriebe: Hamburg hält an dem 2012 geschlossenen Staatsvertrag mit muslimischen Verbänden fest

Der Senat ignoriert insbesondere die israel- und demokratiefeindlichen Aktivitäten des iranischen IZH.

Milli Görüs, Ditib und Graue Wölfe – Die unheilvolle Nähe deutscher NRW-Politiker zu Islamisten und türkischen Nazis

Milli Görüs, Ditib und Graue Wölfe – Die unheilvolle Nähe deutscher NRW-Politiker zu Islamisten und türkischen Nazis

Die Islam-Anbiederung der nordrhein-westfälischen Politik sorgt für das Erblühen des türkischen Faschismus im größten deutschen Bundesland. Politiker von CDU, SPD und Grünen bieten durch ihre Besuche in den Moscheen der „Grauen Wölfe“ sogar diesen antisemitischen Rechtsextremisten moralischen Rückhalt.

Armin Laschets vermeintliches Engagement für das jüdische Leben

Armin Laschets vermeintliches Engagement für das jüdische Leben

Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen will sich als judenfreundlich profilieren – kuschelt aber mit organisierten Israel-Feinden.

Kollateralschäden der „bunten Vielfalt“ oder die schnelle Gewöhnung der Deutschen an die vorwiegend islamische Gewalt

Kollateralschäden der „bunten Vielfalt“ oder die schnelle Gewöhnung der Deutschen an die vorwiegend islamische Gewalt

Vor wenigen Jahren noch waren Axt-Angriffe und Autoramm-Attacken in Deutschland nahezu unbekannt und undenkbar – heute erregen sie kaum noch die Gemüter zwischen Flensburg und Garmisch-Partenkirchen.

Werbung

Alle Artikel
Diese Webseite verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und das Angebot zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr dazu..
Verstanden