Jedes Opfer hat einen Namen

Die Identität der Opfer islamischer Gewalt bleibt in Deutschland auffallend oft im Dunkeln

Diese Tafel hing am Tatort des islamisch motivierten Terroranschlags auf dem Berliner Weihnachtsmarkt.

Von Gerd Buurmann

Als nach dem Anschlag vom 19. Dezember 2016 auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin ein Erinnerungsplakat aufgehängt wurde, waren alle deutschen Opfer gesichts- und namenslos.

Als nach dem Terroranschlag in Barcelona vom 17. August 2017 ein Erinnerungsplakat aufgehängt wurde, hatten die Opfer Namen und Antlitz.

Der Umgang in Deutschland mit Opfern von Terroranschlägen unterscheidet sich massiv von anderen Ländern und offenbart eine erschreckende Unfähigkeit zu trauern.

Am 29. Juli 2019 wurde ein achtjähriges Kind auf dem Frankfurter Hauptbahnhof ermordet. Über den Täter wissen wir genug, um uns an ihn erinnern zu können, über das Opfer wissen wir nichts, das den kleinen Jungen vor dem Vergessen bewahren kann.

Solange die Opfer in Deutschland keine Gesichter und keine Geschichten haben, werden deutsche Politikerinnen und Politiker weiterhin so unsägliche Durchhalteparolen von sich geben können wie: „Wir lassen uns unsere Art zu leben nicht nehmen!“

Wer ist dieses „Wir“ überhaupt? Den Opfern wurde nicht nur ihre Art zu leben genommen, sondern gleich ihr ganzes Leben dazu. Sie können mit diesem „Wir“ nicht gemeint sein.

Jeder Politiker und jede Politikerin, die nach einer fürchterlichen Tat gebetsmühlenartige Floskel herunterbetet, sich auf den Täter fokussiert und die Opfer anonymisiert, wirft die Opfer in die Höhle des Vergessens.

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