Jüdische Errungenschaften Teil 2 – Zwischen Diaspora und Israel

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Der jüdische Staat ist viel mehr als ein bloßer geografischer Ort, er ist ein geistiger Verdichtungsraum, ein strategischer Beschleuniger und ein ethisches Referenzsystem. Unter konstantem äußerem Druck durch judenfeindliche islamische Nachbarstaaten und ohne nennenswerte natürliche Ressourcen wurde Wissen zur Überlebensnotwendigkeit und Innovation zur Staatsräson. Sowohl in Israel wie auch in der Diaspora belegen zahlreiche jüdische Erfolge, dass sie nicht aus Zufall oder Mythos hervorgehen, sondern aus Notwendigkeit, aus der historischen Bildungstradition des Judentums sowie aus der ausgeprägten Bereitschaft zum Widerspruch. (JR)

Von Julian M. Plutz

Jüdische Errungenschaften in Wissenschaft, Medizin und Technologie sind nicht nur, aber auch ein israelisches Phänomen. Viele der prägenden Forscher, Unternehmer und Denker lebten und arbeiteten in Europa oder den USA, manche wechselten mehrfach den Kontinent, andere blieben ihr Leben lang in der Diaspora. Und doch ist Israel als Bezugspunkt kaum zu übersehen. Der jüdische Staat wirkt nicht nur als exklusiver Entstehungsort, sondern viel mehr als intellektueller und geistig potenter Verdichtungsraum, Beschleuniger und Referenzsystem, das in der Welt, gerade in der islamischen Welt, seines Gleichen sucht.

Israel ist klein – flächenmäßig etwa so groß wie New Jersey oder Hessen –, verfügt lange Zeit über kaum nennenswerte Bodenschätze und lebt unter konstantem sicherheitspolitischem Druck, da die muslimischen Anrainerstaaten nichts lieber tun würden, als den jüdischen Staat zu vernichten. Diese Rahmenbedingungen erzwingen eine besondere Prioritätensetzung. Wissen, technologische Überlegenheit und medizinische Innovation wurden schnell zur Voraussetzung für Stabilität, inneren Frieden und innere Sicherheit. Diese lebensnotwendige Logik strahlt weit über Israels Grenzen hinaus.

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