Relativität, Quanten und Judentum: Ein Einblick in Albert Einsteins Vermächtnis

Albert Einstein und der israelische Premierminister David Ben-Gurion an der Princeton University, 1951.© AFP
Der deutschstämmige jüdische „Jahrtausend-Physiker“ Albert Einstein legte mit seiner Relativitätstheorie den Grundstein für ein neues Verständnis von Raum und Zeit. Den Nobelpreis für Physik erhielt er jedoch 1921 vor allem für seine Erklärung des photoelektrischen Effekts. Als Jude erlebte er antisemitische Anfeindungen und entschied sich 1933 unter dem Druck des NS-Regimes, Deutschland zu verlassen. Er unterstützte den Zionismus als Reaktion auf die reale Bedrohung und Verfolgung, der Juden vielerorts ausgesetzt waren. Einstein brachte Zeit seines Lebens nicht nur bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnisse hervor, sondern gestaltete auch das moralische und humanistische Bewusstsein des 20. Jahrhunderts mit. Er starb vor 70 Jahren, am 18. April 1955, im Alter von 76 Jahren. Gemäß seinem Testament wurde er eingeäschert, die Asche an einem unbekannten Ort verstreut. Seine Briefe, Manuskripte und wissenschaftlichen Aufzeichnungen vermachte er der Hebräischen Universität in Jerusalem. (JR)
Um die enorme wissenschaftliche Arbeit und das rege gesellschaftliche Engagement des großen Einstein, die stürmischen Ereignisse seines persönlichen Lebens und seine einzigartigen menschlichen Qualitäten ausführlich zu schildern, würde es vielleicht nicht für eine Zeitungsausgabe reichen. Deshalb beschränken wir uns darauf, den jüdischen Aspekt im Leben des berühmtesten Wissenschaftlers der Welt zu behandeln.
„In der Schweiz war ich mir meines Jüdischseins noch nicht bewusst“
Albert Einstein wurde am 14. März 1879 in Ulm geboren. Er entstammte einer jüdischen Familie, die weder streng religiös noch sehr wohlhabend war. Sein Vater, Hermann Einstein, hatte einst studieren wollen, musste jedoch auf das Handelsgewerbe ausweichen. Dessen Ehefrau, Pauline Koch, kam aus einer relativ gut gestellten Familie. Hermanns Bruder und er gründeten später in München eine Firma, die elektrische Geräte verkaufte und installierte. Um sich beruflich zu verbessern, zog der Vater mit der Familie im Sommer 1880 von Ulm nach München.
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