Ob Fußball oder Klassenzimmer, Deutschland übt im Ramadan Kniefall vor dem Islam

Die Ramadan-Beleuchtung in manchen deutschen Städten sorgte für viel Kritik.© YING TANG NurPhoto NurPhoto via AFP

Während weite Teile der Gesellschaft sich dem Kampf gegen „Rechts“ verschrieben haben, schreitet die kulturelle Transformation Deutschlands parallel zu der demographischen Entwicklung unaufhaltsam voran – der Islam diktiert zunehmend unseren Alltag. Gerade im Ramadan wird schnell klar: Hier steht nicht der Glauben im Vordergrund, sondern das Streben nach Macht. Ziel ist die Unterwerfung der bisher noch bestehenden Mehrheit der sogenannten „Ungläubigen“. Und unsere grün-linke Politik und ihre willfährigen woken Medien machen eifrig mit. Es ist bereits so weit, dass an den Schulen Schüler offenbar zum Mitmachen beim Ramadan gedrängt werden sollen, an einer Berliner Schule sogar als Zwang. So wurde das Fastenbrechen nach Sonnenuntergang als Pflichttermin angesetzt – ganz gleich, ob die Kinder muslimisch sind oder nicht. Erst nachdem der Berliner Senat auf massive Beschwerden der Eltern hin eingriff, wurde die Teilnahme freiwillig. Auch sonst dominieren unkritische Ramadan-Lobeshymnen unserer Medien und die verordnete Islambeflissenheit das gesellschaftliche Leben: So unterbrach u. a. der Fußballclub Schalke 04 sogar ein wichtiges Spiel, um muslimischen Spielern das Fastenbrechen nach Sonnenuntergang zu ermöglichen. Das ist im Fußball eigentlich ein No-Go. Ramadan ist in unserer religionstoleranten und religionsgetrennten Bundesrepublik Deutschland längst nicht mehr nur eine private religiöse Praxis, sondern eine von unserer grün-linken und woken Politik gestützte gesellschaftliche Machtdemonstration. (JR)

Von Julian M. Plutz

Es scheint, dass sich Deutschland mit Siebenmeilenstiefeln in Richtung islamische Republik bewegt, während weite Teile der Gesellschaft sich dem Kampf gegen Rechts verschrieben haben. Diese himmelschreiende kognitive Dissonanz hält sich durch die Gleichgültigkeit des grünbürgerlichen Milieus am Leben, das die islamische Gefahr längst bemerkt hat. Also schicken sie ihre Kinder in migrantenarme Privatschulen, während ihre Reihenhäuser in teuren, ebenfalls migrationsarmen Vierteln zu finden sind. Diese Gated Communities offenbaren deutlich, wie weit die viel beschworene Spaltung der Gesellschaft vorangeschritten ist: Dort diejenigen, die sich die Massenmigration leisten können und sie mit viel Geld umgehen. Und auf der anderen Seite jene, die eben nicht in der Lage sind, einen alternativen Wohnraum zu finanzieren. Die haben dann leider Pech gehabt und müssen in und mit den immer schlimmer werdenden Gegebenheiten leben.

Ein ewiger Zankapfel ist hierbei der Fastenmonat Ramadan. Dabei unterschätzen viele Deutsche, dass es sich hierbei nicht um einen normalen Fastenmonat handelt. In Deutschland gilt offiziell Religionsfreiheit. Jeder darf glauben, beten und fasten, wie er will. Doch wenn der Ramadan beginnt, wird schnell klar: Hier geht es nicht nur um Glauben, sondern um Macht. Plötzlich sollen sich alle anpassen. In Kitas und Schulen wird Rücksicht genommen – nicht auf die, die essen wollen, sondern auf die, die fasten.

So geschehen – oh Wunder – in der Hauptstadt. An einer Berliner Schule sollten Schüler offenbar zum Mitmachen beim Ramadan gedrängt werden. Laut „Bild“ wurde das Fastenbrechen nach Sonnenuntergang als Pflichttermin angesetzt – ganz gleich, ob die Kinder muslimisch sind oder nicht. Erst nachdem der Berliner Senat eingriff, wurde klargestellt, dass die Teilnahme freiwillig sei. Die Eltern der Siebtklässler an der Carl-Zuckmayer-Schule in Neukölln erhielten eine schriftliche Einladung zu der Veranstaltung. Geplant war, dass die Schüler am Freitag, den 28. März, von 17:30 bis 20:00 Uhr in der Schule erscheinen sollten – ausgerechnet am letzten Abend des Ramadans, der traditionell mit der Familie gefeiert wird. Ein bemerkenswerter Vorfall in einem säkularen Staat, in dem Religionsfreiheit zur Pflicht wird.

 

Der Islam steht für den totalen Monotheismus

Prüfungen werden verschoben, damit muslimische Schüler nicht „benachteiligt“ werden. Sportstunden fallen aus, weil Bewegung für Fastende zu anstrengend ist. Kantinen nehmen Rücksicht, Unternehmen ermahnen ihre Mitarbeiter zur Sensibilität, und in manchen Stadtteilen wirkt es fast schon wie eine Provokation, wenn jemand öffentlich isst. Niemand würde auf die Idee kommen, christliche Fastenzeiten auf die gesamte Gesellschaft auszuweiten. Der Karfreitag ist zwar ein stiller Feiertag, aber niemand käme auf den Gedanken, einen nicht fasten wollenden Kollegen mit vorwurfsvollem Blick zu maßregeln. Doch beim Ramadan sieht das anders aus. Das Fasten wird nicht mehr als persönliche Entscheidung betrachtet, sondern als gesellschaftliches Großereignis.

In immer mehr deutschen Städten verändert der Ramadan das Straßenbild. Während des Tages ist es ruhiger, doch abends explodiert das Leben. Öffentliche Plätze werden zur Partyzone, Autokorsos hupen durch die Straßen, bis tief in die Nacht wird gefeiert. Polizei? Kaum präsent – bloß nicht provozieren! Wer sich traut, Kritik zu üben, wird sofort als islamfeindlich abgestempelt. Es gibt eine klare Erwartungshaltung: Bist du dafür oder dagegen? Genau das macht den Ramadan in Deutschland so übergriffig. Er ist längst nicht mehr nur eine private religiöse Praxis, sondern eine gesellschaftliche Machtdemonstration.

Diese Machtdemonstration beherrscht auch der Fußballer Antonio Rüdiger. Schon mehrfach fiel der fraglos talentierte Verteidiger mit radikal-islamischen Symbolen auf. Zum letzten Ramadan zeigte Rüdiger auf Instagram in weißer Gebetsmontur den sogenannten Tauhid-Finger. Hierbei wird ein einzelner Finger nach oben gestreckt, was auf den ersten Blick harmlos wirken mag, doch in radikal-islamischen Kreisen hat er eine klare Bedeutung: Er steht für den totalen Monotheismus, genannt Tauhid, sowie die Ablehnung jeglicher anderen Glaubensformen oder politischen Systeme. Radikale Islamisten nutzen diese Geste gezielt als Erkennungszeichen, um ihre Ideologie der alleinigen Herrschaft des Islam über alle Bereiche des Lebens zu propagieren. Besonders berüchtigt wurde die Geste durch dschihadistische Gruppen wie den „Islamischen Staat“, deren Terroristen sie häufig auf Propagandafotos zeigen, um ihre unnachgiebige, totalitäre Interpretation des Islam zu unterstreichen – wie es Rüdiger auch getan hat.

 

Immer wieder Antonio Rüdiger

Leute wie der muslimische Fußballer setzen ihn als Signal der Abgrenzung und Überlegenheit gegenüber anderen Religionen und säkularen Gesellschaften ein. In westlichen Ländern taucht diese Geste immer wieder in radikalen Kontexten auf, etwa bei Demonstrationen von Islamisten oder in sozialen Medien, wo sie als stilles Bekenntnis zur Scharia und zum weltweiten Kalifat verstanden wird. Wer den Tauhid-Finger zeigt, ohne seine politischen Implikationen zu kennen, läuft Gefahr, ungewollt ein Zeichen der Intoleranz und islamistischen Dominanz zu setzen. Dies sollte auch den grünbürgerlichen Appeasern bewusst sein, denn irgendwann gibt es für Malte-Geronimo und Isabella-Ingrid keine Gated Communities mehr.

Ein Jahr später, im März 2025, versuchte sich Antonio Rüdiger erneut in der radikal-islamischen Symbolik. Es wird eine Pressekonferenz vor einem Testspiel gegen Italien abgehalten. Während Bundestrainer Julian Nagelsmann sprach, griff Rüdiger plötzlich zu einer Plastikbox und begann zu essen. Wie zu erfahren war, handelte es sich um Datteln, die ihm zuvor gereicht wurden. Dazu nahm er einen Schluck Wasser. Der Zeitpunkt war kein Zufall – ein Blick auf die Uhr erklärte das Verhalten. Die Sonne war gerade in Mailand untergegangen, und damit endete für den gläubigen Muslim Rüdiger das tägliche Fasten während des Ramadans. Für die einen mag das belanglos sein, für andere eine Respektlosigkeit gegenüber dem Bundestrainer, und wieder andere sehen darin eine kleine, aber medial überaus sichtbare islamische Machtdemonstration.

 

Das Zeitfenster wird kleiner

Noch medial wirksamer verhielt sich Schalke 04. Beim Zweitligaspiel zwischen den Gelsenkirchenern und Hannover 96 am 14. März 2025 wurde die Partie in der 7. Minute kurz unterbrochen, um muslimischen Spielern das Fastenbrechen während des Ramadans zu ermöglichen. Mehmet Aydin und Pape Meissa Ba von Schalke sowie ein Hannoveraner Spieler nutzten die Pause für eine Stärkung. Die Unterbrechung war zuvor mit beiden Teams und dem Schiedsrichter abgesprochen, löste jedoch teils kritische Reaktionen in sozialen Netzwerken aus. Schalke 04 sah sich daraufhin gezwungen, die Entscheidung öffentlich zu verteidigen: „Wir haben unter diesem Post vermehrt beleidigende und verachtende Kommentare festgestellt. Wir sehen das“, schreibt S04 in einem weiteren Post. „An die Hater: Wir sind ein weltoffener Verein, stehen für Toleranz und verurteilen jegliche Form von Diskriminierung!“, so der Ruhrpott-Verein auf X.

Ob Berliner Schulen, muslimische Fußballer, die den radikalen Islam befürworten, oder ein ehemals großer Fußballclub, dessen übrig gebliebene Größe sich auf ein Stadion beschränkt: Deutschland befindet sich mitten in einer islamischen Transformation. Die kognitive Dissonanz verstehen womöglich die Grünbürgerlichen nicht, doch sie werden sie spüren, wenn die migrantenarme Privatschule von Serafin-Sandro und Jette-Greta gar nicht mal so frei von Muslimen ist – die sie zwar vorgeben zu mögen, aber so nahe an ihren Wunderkindern dann doch nicht. Jetzt ist noch die Chance auf Veränderung, aber das Zeitfenster wird kleiner.

Sehr geehrte Leser!

Die alte Website unserer Zeitung mit allen alten Abos finden Sie hier:

alte Website der Zeitung.


Und hier können Sie:

unsere Zeitung abonnieren,
die aktuelle oder alte Ausgaben bestellen
sowie eine Probeausgabe bekommen

in der Druck- oder Onlineform

Unterstützen Sie die einzige unabhängige jüdische Zeitung in Deutschland mit Ihrer Spende!

Werbung


Alle Artikel
Diese Webseite verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und das Angebot zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr dazu..
Verstanden