B’nai B’rith Loge in Berlin: Gelebte Tradition im Dienste der Menschen

Gründungsmitglieder der Raoul Wallenberg Loge am 4. Dezember 1979 (v. l. n. r.): Schatzmeister Jerzy Szajak, Gründungspräsident Dr. Rafael Korenzecher, Mentor Dr. Roman Skoblo mit ihren Ehefrauen.

Am 20. März dieses Jahres, 143 Jahre nach der Gründung der ersten B’nai B’rith Loge in Europa, konnte dank der Initiative des Logenpräsidenten Dr. Richard Stern, endlich eine Gedenkstele am Standort des ehemaligen Logenhauses in der Berliner Kleiststraße 10 feierlich enthüllt werden.

Die Einweihung der Gedenktafel erfolgte im feierlichen Rahmen in Anwesenheit des Berliner Gemeindevorsitzenden Dr. Gideon Joffe, des Präsidenten des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, und Dr. Richard Stern, des Präsidenten der Raoul Wallenberg Loge, sowie zahlreicher Logenmitglieder.

Der Herausgeber der Jüdischen Rundschau Dr. Rafael Korenzecher, der als Gründungspräsident im Jahre 1979 die Raoul Wallenberg Loge ins Leben gerufen hat und leider aus persönlichen Gründen verhindert war, der Enthüllung der Tafel beizuwohnen, freut sich besonders über die verdiente Würdigung des wichtigen gesellschaftlichen Beitrags der B’nai B’rith Logen.

In Zeiten des wachsenden Antisemitismus und der Verunmöglichung jüdischen Lebens ist die Aufstellung dieser Tafel ein wichtiges Zeichenfür die Resilienz und die Sichtbarkeit jüdischen Lebens nicht nur in unserem Lande. Dies ist besonders bedeutsam, da die Wiederentstehung belebter jüdischer Gemeinden maßgeblich zur internationalen Kredibilität Deutschlands nach der Katastrophe der Shoa in der Zeiten des Nazi-Regimes beigetragen hat.

 

 

 

 

 

Bildvorschlag: Siehe Ordner/Bildquellen jeweils Dr. R. Korenzecher

 

Erstes Bild: Gründungsmitglieder

 

Bildtext: Gründungsmitglieder der Raoul Wallenberg Loge am 4. Dezember 1979 (v. l. n. r.): Schatzmeister Jerzy Szajak, Gründungspräsident Dr. Rafael Korenzecher, Mentor Dr. Roman Skoblo mit ihren Ehefrauen.

 

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