Ein politischer Nachruf auf Annalena Baerbock

Die politische Karriere von Annalena Baerbock geht in eine weitere Runde.© RALF HIRSCHBERGER AFP

Die von Friedrich Merz pervertierten Neuwahlen werden Deutschland ganz offensichtlich nicht viel Gutes bringen. Allerdings könnte die anstehende Entfernung von Frau Annalena Baerbock aus dem Außenministerposten aber einen kleinen Lichtblick in der deutschen Politik darstellen. Leider währte die Erleichterung darüber, dass diese eklatante Fehlbesetzung nun keinen weiteren Schaden mehr anrichten kann und verdientermaßen in der Jauchegrube der Geschichte verschwindet, nur kurz. Nun geht die politische Karriere der grünen Islamunterstützerin Annalena Baerbock in die zweite Runde. Frau Baerbock soll schon im Sommer zur Präsidentin der Generalversammlung der sichtbar israelfeindlichen UN(nütz)-Organisation UNO gewählt werden. Schon als Außenministerin versuchte sie unablässig, Israels Recht auf Selbstverteidigung gegen mörderische islamische Terroristen zu delegitimieren und befand sich in der ersten Reihe der Finanzierer des Terrors gegen Israel. So flossen aus deutschen Steuergeldern rund 900 Millionen Euro zwecks Aufrechterhaltung der Angriffe und des Terrors gegen Israel an die sogenannten „Palästinenser“. Es ist beschämend, dass sich auch die CDU zur Steigbügelhalterin dieser Beförderung gemacht hat. (JR)

Von Mirjam Lübke

„Annalena Baerbock will sich zumindest aus der deutschen Spitzenpolitik zurückziehen, aus „privaten Gründen“ wie sie sagt. Da es im Moment nicht so aussieht, als würden die Grünen weiterhin an der Regierung beteiligt – obwohl man das bei der Wankelmütigkeit von Wahlgewinner Friedrich Merz nie genau wissen kann – wird ihr wohl auch nichts anderes übrigbleiben. Die Fraktion der Grünen wird im neuen Bundestag von 118 auf 85 Sitze zusammenschrumpfen und die beiden Fraktionsvorsitzenden Katharina Dröge und Britta Haßelmann haben bereits deutlich gemacht, wie sehr sie an ihrem Posten hängen.

Baerbock spricht beiden ihre Anerkennung als „starke Frauen“ aus und weiß, wie fest die beiden Parteikolleginnen im linken bzw. „Realo“-Flügel der Ökopartei im Sattel sitzen. Der linke Flügel – man höre und staune – hält Baerbock für zu kompromissbereit in der Asylfrage, hier dürfte sie bei einer Kampfkandidatur nicht auf Zustimmung rechnen. Ist es Realitätssinn oder mangelndes Selbstbewusstsein, das sie auf den Kampf um ein Führungsamt verzichten lässt? Beides will nicht recht zu ihrer Persönlichkeit passen, denn mangelndes Selbstvertrauen ist keine Eigenschaft, die einem bei der scheidenden Außenministerin als erstes in den Sinn kommt. Dann vielleicht ein Rest von Realitätssinn oder einfach die Angst, in einer Abstimmung zu unterliegen. Denn Annalena Baerbock ist daran gewöhnt, zumindest von den deutschen Medien auf Händen getragen zu werden. Kaum im Amt überbot sich die Presse mit positiven Zuschreibungen – zwar wusste man nicht recht, welche Qualifikationen man ihr zuschreiben sollte, aber sie wirkte so „jung und frisch“. Das, so glaubten ihre Unterstützer, würde schon ausreichen, um sie auf dem diplomatischen Parkett mit Bravour bestehen zu lassen.

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