Die Wahrheit über den UN-Teilungsplan von 1947

Das Mandatsgebiet Palästina in den kurzzeitigen Grenzen von 1920 bis 1923 (einschließlich Transjordaniens).

Trotz der Verletzung des britischen Mandats akzeptierte die damalige jüdische Führung, vertreten durch David Ben Gurion, pragmatischerweise den UN-Teilungsplan, obwohl er die Zusagen an die Juden nicht erfüllte. Die arabischen Länder hingegen lehnten ihn ab, obwohl er der arabischen Seite unangemessene Vorteile verschaffte und dem geschichtlich jüdischen Anspruch in der Region nicht gerecht wurde, und griffen den gerade entstehenden jüdischen Staat an, noch bevor das britische Mandat am 14. Mai 1948 endete. Das heutige geschichtsvergessene Wehklagen großer Teile der arabischen Welt aber auch der Grünen und Linken über die Existenz des jüdischen Staates zielt darauf ab, Israel zu delegitimieren. (JR)

Von Maurice Hirsch/JNS.org

Am 29. November jährte sich zum 75. Mal die Verabschiedung des UNO-Teilungsplans von 1947, der das Gebiet westlich des Jordans in zwei Staaten aufteilte: einen jüdischen und einen arabischen Staat. Der Teilungsplan war ein grundlegender Bruch des Völkerbundsmandats für Palästina von 1922, das das gesamte Gebiet unter die Verwaltung Großbritanniens gestellt hatte, mit dem alleinigen Ziel, einen jüdischen Staat auf dem gesamten Land zu gründen.

Das Mandat für Palästina von 1922 hatte bereits das gesamte geografische Gebiet, das damals als „Palästina“ bezeichnet wurde, in zwei Teile geteilt: Der östliche Teil Palästinas – der arabische Staat – wurde unter die Herrschaft der haschemitischen Familie gestellt und zu Transjordanien. Der westliche Teil Palästinas sollte der jüdische Staat werden.

Trotz der Verletzung des Mandats akzeptierte die damalige jüdische Führung, vertreten durch David Ben Gurion, den Plan. Die arabischen Länder hingegen lehnten den Plan ab und begannen sofort mit der Planung der Auslöschung des jüdischen Staates, noch bevor dieser überhaupt entstanden war.

Jetzt, 75 Jahre später, hat „Palästinenserführer“ Mahmoud Abbas vor der UNO erklärt, dass er beschlossen hat, den Plan zu akzeptieren und sogar seine Umsetzung zu fordern: „Deshalb übergebe ich heute dieser UNO-Organisation, die in der Welt den Titel der internationalen Legitimität trägt, die formelle Bitte, die Resolution 181 der Generalversammlung umzusetzen, die 1947 die Grundlage für die Zwei-Staaten-Lösung bildete.“

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