Sind Windräder in Israel gefährlicher als anderswo?

In der Berichterstattung geht es im Grunde nicht um Windräder, sondern darum, Israel in ein schlechtes Licht zu rücken.
© WIKIPEDIA

Die ARD kann das Anti-Israel-Framing in ihrer Berichterstattung nicht lassen: Windräder zur Energiegewinnung sind eine gute Sache – aber nicht, wenn sie in Israel stehen. Diesen Eindruck vermittelt der Bericht einer deutschen ARD-Korrespondentin. Bei genauerer Betrachtung wird klar, dass es dem Sender einzig und allein darum geht, ein negatives Framing gegenüber Israel zu bedienen. (JR)

Stefan Frank/Achgut.com

Sophie von der Tann ist Korrespondentin des Bayerischen Rundfunks (BR) in Tel Aviv. Ende September veröffentlichte sie auf der Nachrichtenwebsite tagesschau.de eine schriftliche Minireportage über Windkraftanlagen in Israel, von denen etliche seit 1992 auf Israels höchstem Gebirgszug montiert sind, den Golanhöhen, die von der Journalistin als „annektierter Golan“ bezeichnet wird.

Sie berichtet von einem Winzer namens Tal Pelter, der sich um die Natur und den Tourismus sorgt, sollten die Windparks erweitert werden. „Zweihundert neue Windkraftanlagen sollen auf dem Golan gebaut werden“, schreibt von der Tann, „die neuesten über zweihundert Meter hoch – höher als Tel Aviver Wolkenkratzer, wie israelische Zeitungen titeln“. Übertrieben hoch, soll das wohl heißen.

Viele Siedlungen auf dem Golan profitierten von den Einnahmen durch Windenergie, berichtet sie, weshalb solche Projekte zunächst auch die Zustimmung der auf dem Golan lebenden Drusen – von der Tann nennt sie etwas irreführend „syrische Drusen“ – gefunden hätten. Doch einer von ihnen sei „mittlerweile zu einem Aktivisten gegen die Windräder geworden“.

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