Nach dem Krieg: Die Hölle in den Flüchtlingsheimen

Manchmal müssen Flüchtlinge aus der Ukraine Schutz im scheinbar sicheren Westen suchen.© Minas Panagiotakis / AFP

Nachdem sie der Hölle des Krieges entkommen sind, stehen viele ukrainische Frauen und Mädchen einer anderen Gefahr gegenüber. In den westeuropäischen Flüchtlingsunterkünften werden sie von vorwiegend muslimischen Männern bedroht und sexuell belästigt. Laut Statistik des Bundeskriminalamtes (BKA) gibt es täglich zwei Gruppenvergewaltigungen im Land, über die Hälfte der Vergewaltiger sind Einwanderer aus dem Nahen Osten und Afrika. Ein Thema, das bewusst von unseren Medien ausgeblendet wird und dessen Nennung nicht nur ein Tabu ist, sondern auch zur Diffamierung der Mahner führt. (JR)

Von Alexander MAISTROVOY

Russlands Invasion in der Ukraine hat Millionen von Menschen unsägliches Elend und Leid zugefügt. Dieses Drama hat viele Facetten. Berichte vom Schlachtfeld und den Flüchtlingslagern sind nur die Spitze des Eisbergs. Über einige der Nebenwirkungen, die durch den Krieg verursacht wurden, wissen wir fast nichts. Eine davon ist die Tragödie ukrainischer Frauen und Kinder in Westeuropa, wo sie sich mit der multikulturellen Realität auseinandersetzen mussten.

 

Gefährliches Rendezvous

An der Grenze zu Polen und anderen Ländern Osteuropas kam es zu Massengewalt gegen geflüchtete Frauen. Im Frühjahr berichteten die Bild-Zeitung und andere Quellen, dass sich viele Afghanen, Afrikaner und Araber an der Ostgrenze Deutschlands versammelt hätten und mit ukrainischen Flüchtlingen angekommen seien. Sie mischten sich unter die Menge und behaupteten, sie hätten in der Ukraine studiert, ihre Dokumente in Eile verloren und seien auf der Flucht vor dem Krieg.

Die "Gewohnheiten" dieser "Studenten" wurden in einem Interview mit AUF1 und Christian Zeitz beschrieben, der viele Jahre in Osteuropa und der Ukraine gearbeitet hat. Ihm zufolge belästigten Migranten aus Syrien, den Maghreb-Ländern und Schwarzafrika ukrainische Frauen auf jede erdenkliche Weise, beleidigten sie, nannten sie "christliche Huren", "Halbmenschen", Belästigung und sogar Gewalt waren die Norm. "Ich kenne dokumentierte Fälle von Vergewaltigung ... Diese Menschen (Migranten) – natürlich nicht alle, aber viele von ihnen – haben sich in jeder Hinsicht unglaublich grausam verhalten, ihnen sollte das Recht verweigert werden, Flüchtlinge genannt zu werden", sagte Zeitz.

Das war noch nicht alles. Diejenigen der Frauen, die erwarteten, die lang ersehnte Sicherheit zu finden, nachdem sie das wohlhabende Westeuropa erreicht hatten, waren bald ernüchtert. Frauen und Kinder, die vor den Schrecken des Krieges fliehen, sind immer leichte Beute für Kriminelle, kriminelle Banden und den Bodensatz der Gesellschaft. Früher, schreibt die indische Ausgabe des Deccan Herald, waren die Opfer von Vergewaltigern und Kartellen Flüchtlinge aus Afrika und Lateinamerika. Nun gesellen sich ukrainische Frauen dazu: "Nach Angaben humanitärer Organisationen wird jede fünfte Flüchtlingsfrau und jedes fünfte Flüchtlingsmädchen auf Reisen sowie in Flüchtlingslagern und Unterkünften sexuell missbraucht. Viele fallen in die Netzwerke der Menschenhändler: Sie werden getäuscht, sie werden angelockt, Gewalt wird gegen sie angewendet. Kriminelle Kartelle in Ländern wie Mexiko und Libyen machen Jagd auf Frauen und Mädchen auf Migrationsrouten."

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