Israel-feindliche Berichterstattung der ARD

Wenn in einem Jerusalemer Krankenhaus aufgrund der Säumigkeit der „Palästinensischen“ Autonomiebehörde keine Krebspatienten mehr behandelt werden, soll laut ARD Israel schuld daran sein. Dabei zahlt der illegitime PA-Präsident Mahmud Abbas lieber Geld für Terror-Renten, bevor er die Rechnungen des Krankenhauses begleicht. Die offen Israel-feindliche Berichterstattung der ARD ist ein wiederholter Offenbarungseid deutscher Staatsräson.

ARD-Büro in Gaza
© MOHAMMED ABED / AFP

Von Stefan Frank/Mena-Watch

„Palästinensischen“ Krebspatienten im Jerusalemer Auguste-Viktoria-Krankenhaus / Augusta Victoria Hospital (AVK/AVH) werden essenzielle Medikamente und Behandlungen wie etwa die Chemotherapie gestrichen, da das Gesundheitsministerium der „Palästinensischen“ Autonomiebehörde (PA), das die Patienten überweist, die Rechnungen nicht mehr bezahlt. Darum kann das Krankenhaus nicht mehr genug Medikamente kaufen.

Die ARD aber erzählt die Geschichte lieber mit einem anderen Dreh: Wegen der Kritik an der Terrorverherrlichung in Schulbüchern, die von der Palästinensischen Autonomiebehörde herausgegeben werden, fließe jetzt kein Geld der Europäischen Union mehr, und genau dieses Geld – und nicht etwa jenes der PA, die ihre Rechnungen nicht begleicht – fehle nun im Krankenhaus, so das Argument.

Ein paar Worte zur Geschichte der medizinischen Einrichtung. Als der deutsche Kaiser Wilhelm II. 1898 mit seiner Frau Auguste Viktoria Jerusalem besuchte, schenkte der türkische Sultan ihm mehrere Grundstücke auf dem Ölberg. Auf einem davon ließ der Kaiser ein Krankenhaus bauen, das 1910 eingeweihte Auguste-Viktoria-Krankenhaus.

1950, zu Beginn der jordanischen Besatzungszeit, übernahm der Lutherische Weltbund den Betrieb. Heute bildet das AVK gemeinsam mit fünf anderen Kliniken, die alle im nahen Umkreis der Hebräischen Universität liegen, das East Jerusalem Hospital Network, ein Netzwerk von sechs spezialisierten Krankenhäusern, die zum Gesundheitssystem der „Palästinensischen“ Autonomiebehörde gehören, obwohl sie nicht in den „palästinensischen“ Autonomiegebieten liegen.

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