EU kürzt erst nach massivem Protest Gelder für antisemitische und Israel-feindliche Schulbücher

Nach Protesten wird das Budget für UNRWA-Schulen wegen deren Israel- und judenfeindlichen Agitationen im Lehrplan lediglich um unzureichende 40 % gekürzt. Damit reagiert die EU, wenn auch nur gezwungen und teilweise, auf die ununterbrochene Hass-Propaganda in den arabischen Schulen, welche bereits die Kinder mit einem negativen Israelbild und Judenhass indoktriniert. (JR)

Von Vincent Steinkohl

Die Europäische Union hat letzte Woche mitgeteilt, dass ihr UNRWA- Budget zwischen 2022 und 2024 deutlich geringer ausfallen wird als in den vorangegangenen Jahren. Die UNRWA ist ein Hilfsprojekt der Vereinten Nationen für Flüchtlinge aus den „Palästinensergebieten“ im Nahen Osten. Die Abkürzung steht für „United Nations relief and works agency for Palestine Refugees in the Near East”. Es handelt sich um ein eigenes Hilfswerk nur für „Palästinenser“. Chinesische Uiguren und weiße Buren in Südafrika scheinen irgendetwas falsch zu machen angesichts des Fokus, der auf die vergleichsweise kleinen Probleme der „Palästinenser“ weltweit seit Jahrzehnten gelegt wird.

Der Hauptschwerpunkt liegt auf der Schulbildung arabischer Kinder. Sie betreibt 711 Schulen in Judäa, Samaria, Gaza und umliegenden arabischen Ländern. Das Werk ist damit der größte Schulträger für „palästinensische“ Kinder.

Böse Zungen würden behaupten, dass hochgradig korrupte Staaten wie der Libanon Geld aus dem Westen für ihre „palästinensischen Flüchtlinge“ bekommen und diese Länder deshalb keinen Grund haben, diese „Flüchtlinge“ (von denen viele bereits in der 3. oder 4. Generation in den jeweiligen Ländern geboren sind), zu integrieren.

Nach Informationen des Institute for Monitoring Peace and Cultural Tolerance in School Education (IMPACT-se), einer in Jerusalem ansässigen gemeinnützigen Organisation, die Bildungsmaterialien auf der ganzen Welt auf extremistische Inhalte hin überprüft, werden mit dem neuen Haushalt jährlich 82 Mio. US-Dollar bereitgestellt, der Durchschnittswert der letzten Jahre betrug 135 Mio. US-Dollar jährlich. Zusätzliche 15 Millionen Dollar wurden der EU-Behörde für Ernährung und Krise für das Jahr 2022 bewilligt, um die Ernährungssicherheit nach den Auswirkungen der Ukraine-Krise zu gewährleisten, heißt es in dem Bericht. Die Ukraine-Krise hat globale Auswirkungen auf Lebensmittelpreise, Experten blicken mit Sorge auf die derzeitigen Entwicklungen.

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