Wo bleibt die Entschuldigungskultur?

Ankommende Migranten im Jahr 2015
© CHRISTOF STACHE / AFP

Deutsche Zuwanderungspolitik kennt augenscheinlich nur eine Programmatik: Dort weiter machen, wo man bereits gescheitert ist. Als Deutschland im Massen-Migrations-Jahr 2015 nicht nur vermeintlich Verfolgte, sondern auch Verfolger in Land ließ, nahmen die verantwortlichen Politiker die gesellschaftliche und kulturelle Destabilisierung Deutschlands grob fahrlässig in Kauf. Nun kommen im Zuge der berechtigten ukrainischen Fluchtbewegung leider auch Kriminelle und ca. sechs Prozent Migranten aus Nordafrika. Eine Grenzkontrolle hält man trotz der negativen Erfahrungen des Jahres 2015, offensichtlich wieder nicht für erforderlich. (JR)

Von Gunter Weißgerber/weissgerber-freiheit.de

2015 war Deutschland betrunken und zog die Europäische Union in die Party mit hinein. Die Orgie lief als „Willkommenskultur“, die Märchenerzähler hießen Angela Merkel, Jean Asselborn, Jean-Claude Juncker, Katrin Göring-Eckardt, Katarina Barley und viele andere Schlafwandler in menschenfreundlicher Verkleidung. Wirres Ziel war die bedenkenlose Flut von Menschen aus archaischen Regionen in die Europäische Union. Es war sogenannte Menschenfreundlichkeit um jeden Preis und sei es der Preis des eigenen staatlichen Untergangs. Gefährdet hatten uns die Märchenerzähler, gerettet hatten uns die Ungarn.

Alle sollten kommen, egal ob es Verfolgte oder Verfolger, Gesetzestreue oder Terroristen, emanzipierte Frauen oder Kopftuchträgerinnen, Kinderschützer oder Kinderschänder (Kinderehe), Anpassungswillige oder Befürworter von Parallelgesellschaften waren. Nichts wurde geprüft. Weder die Identität der Kommenden noch ihre Haltung zu den Grundwerten in Europa wie Akzeptanz von Verfassungen oder Nichtbeachtung derselben, wie Gleichberechtigung von Religionen oder Herrschaft einer Religion mit dem Ziel der Vernichtung anderer Religionen. Unter der dummen Parole von „Multikulti“ sollte die wunderbare differenzierte Kultur Europas in einem zerstörerischen Mix homogenisiert werden. Statt der bestehenden Vielfalt sollte es überall gleich werden. Die Ideologie des Multikulturismus ist gleichmacherischer, alles plattmacherischer Wahn. Wenn es „hier“ wird, wie es „dort“ schon ist, ist alles gleich. Und wo alles gleich ist, ist es wie im Sozialismus: alles gleich nach unten nivelliert. Die menschliche Zivilisation hat Besseres verdient.

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