Pessach 2022: Arabischer Terror gegen jüdische Beter auf dem Tempelberg

Die Hamas ruft auch zu den religiösen Feiertagen zu Gewalt und Terror auf
© Ahmad GHARABLI / AFP

Nach einer Terror-Reihe mit 14 israelischen Opfern, eskalierte die Gewalt zu den Feiertagen Pessach und Ostern auch vor allem auf dem ehemaligen Dach des alten jüdischen Tempels. Dabei kamen auf arabischer Seite auch Steine und Feuerwerkskörper gegen jüdische Betende zum Einsatz. Die israelische Polizei griff ein, um die Gewalt zu stoppen. Für die Unruhen macht Oppositionsführer Benjamin Netanjahu (Likud) die offensichtliche Führungsschwäche der Regierungskoalition verantwortlich. Die Ausschreitungen stellen deutlich erkennbar das Produkt einer falschen Toleranz gegenüber dem fast durchweg gewaltbereiten Islam dar. (JR)

Von Dr. Manfred Schwarz

Das gibt in Israel nur alle 33 Jahre: Drei hohe Festtage von drei Weltreligionen sind in diesem Jahr auf die gleiche Zeit gefallen – Juden feierten Pessach, Christen das Osterfest und Muslime den Fastenmonat Ramadan. Deswegen wurden gefährliche Spannungen erwartet, besonders in Jerusalem.

Die schlimmen Befürchtungen wurden bestätigt. Es hat – nach mehreren Terroranschlägen – tatsächlich gewalttätige Unruhen gegeben. Und es gab mehrfach „palästinensische“ Raketenangriffe auf Israel, die die israelische Luftwaffe zumeist mit Konterschlägen beantwortete. Schon vorher war es in Jerusalem zu einer Regierungskrise gekommen.

 

Erste Unruhen am Karfreitag

Auf dem Jerusalemer Tempelberg sind die ersten schweren Unruhen am zweiten Freitag des Fastenmonats Ramadan, nach dem muslimischen Morgengebet gegen vier Uhr, ausgebrochen.

Mit Steinen, Stöcken und Stühlen – die zuvor in der al-Aqsa-Moschee gestapelt worden waren – griffen Hunderte arabische Jugendliche die israelische Polizeistation an. Etliche der Aktivisten schwenkten Hamas-Fähnchen. Die „Palästinenser“ warfen auch Steine hinunter auf den niedriger gelegenen Platz vor der Klagemauer, wo traditionell die Juden beten. Immer wieder wurde skandiert: „Allahu Akbar!“

Die israelische Polizei ging mit Gummiknüppeln, Blendgranaten und auch mit Gummigeschossen gegen die arabischen Randalierer vor. Auch in der Woche nach Ostern kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen auf dem Tempelberg – nach ähnlichem Muster wie am Karfreitag.

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