Deutsche Kreuzritter im Heiligen Land

Der ARD-Korrespondent Benjamin Hammer und der als EU-Gesandter auftretende Kühn von Burgsdorff verstehen ihre Aktivitäten in Israel und den „Palästinensergebieten“ offensichtlich als Auftrag, bei jeder Gelegenheit Partei gegen den jüdischen Staat zu ergreifen. (JR)

Sven Kuhn von Burgsdorff, "EU-Ambassador to the Palestinian Territories", ein falscher Botschafter in einem nicht existierenden Staat© AFP

Von Stefan Frank

In der öffentlich-rechtlichen, gebührenfinanzierten Onlinezeitung tagesschau.de erschien im Januar ein Beitrag („Diplomat in aller Öffentlichkeit“), in dem ARD-Korrespondent Benjamin Hammer den von der EU entsandten Anti-Israel-Aktivisten Sven Kühn von Burgsdorff über den grünen Klee lobte – gerade weil dieser eben keine Diplomatie betreibe, sondern vor Ort ist, um PR-Coups gegen Israel zu landen: 

„Der Diplomat aus Deutschland setzt auf die Kraft der Bilder. Er sprang schon mit einem Fallschirm und einer palästinensischen Flagge aus einem Flugzeug und sagte, die Palästinenser sollten ihren Traum eines freien und unabhängigen Staates nicht aufgeben.“

„Bilderträchtige Auftritte und klare Worte“, nennt Hammer das entzückt. Da haben sich offenbar die zwei Richtigen gefunden – zwei, die ihre herausgehobene Position in der Öffentlichkeit als deutsche bzw. EU-Gesandte in Israel als Auftrag verstehen, Partei gegen ihre Gastgeber zu ergreifen.

Sven Kühn von Burgsdorffs Berufsbezeichnung lautet: „Leiter der EU-Delegation im Westjordanland und Gazastreifen, UNRWA.“ Benjamin Hammer ist Korrespondent im ARD-Hörfunkstudio in Tel Aviv. Beide leben in Israel, beide erhalten ihr Gehalt von der Allgemeinheit (von den Steuer- beziehungsweise GEZ-Zahlern) und beide arbeiten unermüdlich gegen ihr Gastland, den einzigen jüdischen Staat der Welt, indem sie regelmäßig feindselige Propaganda verbreiten.

 

Nicht das erste Mal

Im Oktober 2021 hatte Benjamin Hammer aus Anlass des zehnten Jahrestags der Freilassung des israelischen Soldaten Gilad Shalit aus der Geiselhaft der Hamas in einem auf tagesschau.de veröffentlichten Beitrag auf eine ganz eigene Weise an den Fall erinnert. 

Begriffe wie „Geisel“, „Geiselnehmer“, „Geiselnahme“, „Geiselhaft“, „Kidnapper“, „Entführung“ oder „Entführer“ vermied Hammer penibel. In Hammers Darstellung wurden alle Spuren eines Verbrechens verwischt, aus der Geisel Gilad Shalit wurde, so die Überschrift: „Gilad Shalit – ein wertvoller Gefangener.“

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